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5 Kommentare zu “Unheilbar war gestern”

  1. Cicero

    Dieses Magazin mit der Redaktion leistet wirklich sensationelle Arbeit! Danke! Damit Journalisten des SWR wie dieser, dieses Thema endlich aufgreifen. Es ist absolut zutreffend, in keinem EU-Land wird so eine skrupellose Abzocke und Korruption betrieben wie in Deutschland, auch in der Tiermedizin. Ich lebe schon seit vielen Jahren im Ausland. Die Heuchelei in Deutschland ist bemerkenswert! Deutschland war noch nie ein innvovatives Land. In erster Linie geht es in um Profit und dem daraus resultierenden vermeintlichen Status, in allen Branchen und in dieser, auf Kosten der ahnungslosen Menschen und wehrloser Tiere. Wie unmenschlich dieses Land ist, kann man an genau solchem Verhalten erkennen, indem die Bevölkerung flächendeckend auch durch den Staat abgezockt wird. Wer ausschert hat und sich anders verhält hat ein Problem. Vielleicht gibt es Ausnahmen bei den Tierärzten wie in der Reportage, aber zu wenige.

  2. Jona

    Wenn Tierärzte in Verruf geraten, schulden sie sich das wohl selbst. Ich habe genau die Erfahrungen gemacht, die Herr Schrader immer wieder in die Kritik nimmt. Aus Liebe zum Tier wird mit der Angst der Besitzer gespielt und man wird finanziell geschröpft. An Rechnungen wird mittlerweile länger geschrieben und Finanzierungsangebote unterbreitet, als die Zeit, der man sich dem Tier widmet. Aufgrund Fehldiagnose habe ich meinen Hund verloren, mehrere Freunde berichteten von Futtermittelverordnungen aufgrund eines falsch interpretierten Blutbildes, Hauptsache das Zeug wird teuer verkauft. Allgemein sehr enttäuschend, dass es offensichtlich sehr wenig Tierärzte gibt, die ihren Beruf mit Herzblut machen und vordergründig das Wohl des Tieres sehen und nicht den Geldbeutel ihres Besitzers.

  3. Redaktion

    Falls Ihnen dies nicht aufgefallen sein sollte, dies ist ein Kommmentar, also die Meinung der Journalistin zu einem Thema.
    Von welcher Universität? Hannover? Mit Wiesenhof Hähnchen als “Geldgeber”?
    Vielleicht würde eine Zulassungsbeschränkung das Problem lösen? Wir sind aber nicht dazu da die hausgemachten Problem der Tierärzte zu lösen, sondern den Verbraucher zu informieren.
    Wir würden Ihnen zudem die oben genannte Reportage vom SWR empfehlen. SWR – Abzocke in der Kleintierpraxis “Tierärzte und das liebe Geld”, http://www.ardmediathek.de/tv/betrifft-/Tier%C3%A4rzte-und-das-liebe-Geld/SWR-Fernsehen/Video?documentId=29881400&bcastId=1100786 die gerade ausgestrahlt wurde und im Ergebnis auch unseren Recherchen zum Thema Tierarzt entsprechen.
    Unseren Recherchen nach, wie auch den unzähligen Berichten zu diesem Thema, empören sich Humanmediziner zurecht über das Verhalten der meisten Tierärzte, bei denen es noch kein Gesetz gegen Korruption gibt. Offensichtlich ist dies längst überfällig. Es ist davon auszugehen, dass nach Erlass dieses Gesetz, das im Übrigen gerade überprüft wird, mehr als die Hälfte der Tierztpraxen in Deutschland schließen müssten.
    Humanmediziner würden ihre Zulassung verlieren, wenn sie Medikamente verkaufen oder ihre Praxen ähnlich wie Tierärzte führen würden etc. etc. Sie haben kein Dispensierrecht. Das eigentlich für Großtierärzte gedacht war, die über Land fahren müssen. Nicht für Kleintierpraxen, die ihre Medikamente nach Einkaufspreis vom Pharmakonzern an ihre Kunden gewinnbringend verkaufen und nach der Gebührenverordnung für Tierärzte, in den seltensten Fällen nach dem einfachen Satz abrechnen. Zudem sind die meisten Patienten bei Tierärzten Privatpatienten, die inzwischen die horrenden Honorare nicht mehr bezahlen können. Im Übrigen gibt solche “Privilegien” für Tierärzte in keinem anderen EU-Land, auch nicht in den USA. http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/gesellschaft/mehr-transparenz-und-ethik-in-der-tiermedizin/

  4. Elli

    Ich empfehle Ihnen außerdem die Dissertation von Bettina Friedrich. Darin ist unter anderem die finanzielle Situation der Tierärzte offen gelegt und es wurde – im Gegensatz zu Ihren einseitigen Berichten – wissenschaftlich gearbeitet und recherchiert.
    http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/friedrichb_ws07.html

  5. Elli

    Sie sollten an Ihrer Recherche arbeiten! Um nur ein Beispiel in Ihrem ungeheuerlichen Artikel zu nennen: Veterinärmedizin wird eben NICHT an fast allen deutschen Universitäten gelehrt. Wissen Sie eigentlich, wie genau das Studium abläuft und wie intensiv die Studenten auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden? Wie können Sie in Ihren Artikeln da von Nichtwissen oder Unkenntnis schreiben! Einzelne schwarze Schafe gibt es immer. Aber deshalb einen ganzen Berufsstand auf die Anklagebank zu zerren, ist doch mehr als fragwürdig!