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7 Kommentare zu “Die Kastration des Hundes – eine juristische Betrachtung”

  1. Manfred Braun

    Natürlich ist es rechtswidrig wenn Tierärzte Hunde ohne medizinische Indikation kastrieren und natürlich könnte man diese anzeigen. Nur ist es doch so, dass dies die meisten Tierbesitzer in Auftrag geben, meist aus Bequemlichkeit, und da möchte ich mal den Tierarzt sehen, der sich für eine Kastration bei einer Hündin zwischen 400.- und 600.- € durch die Lappen gehen lässt. Eine bessere Einnahmequelle gibt es nicht und für weitere Einnahmen durch die Behandlung von Folgekrankheiten ist auch gleich gesorgt.
    Dies ist das einzig seriöse online Magazin das ich kenne. Nur muss man halt dann auch einmal vielleicht die Artikel lesen… Mann, Mann, Mann, oder Frau manchmal könnte man wirklich zu zweifeln beginnen.
    http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/pharmaindustrie-erfundene-krankheiten-das-geschaft-mit-der-angst/

    1. Melanie

      Dann würde ich sagen, muss man, wenn man dieser Meinung ist, auch die Tierärtze und Besitzer anzeigen, von denen man weiß, dass sie kastrieren … nur bisher wird nur groß gesagt, es sei “rechtswidrig” – dann sollte man auch etwas dagegen tun.

      Wie gesagt, eine Kastration ist keine Tierquälerei, im Gegenteil, sie verhindert Tierquälerei

  2. susan beaucamp

    @ Melanie Nein, lesen Siesich einmal ein wenig ein…..Definition”Gewohnheitsrecht entsteht per definitionem nicht nur durch „längerdauernde, stetige, allgemeine und gleichmäßige Übung“ vorallem erkennen alle Beteiligten diese Übung als rechtsverbindlich an. Findet diese Anerkennung nicht statt, dann wird aus dem Gewohnheitsrecht eine Gewohnheit ohne verbindlichen Charakter.Z.B das Wegerecht…”Hier fehlt es bereits an der Mitwirkung aller Beteiligten…….Es wäre im Übrigen tragisch,wenn unsere Rechtsordnung und bestehende klare verbindliche gesetzliche Regelungen zum Schutze von Lebewesen durch ein Kostrukt wie das Gewohnheistrecht ausgehebelt werden könnten. So nach dem Motto “Das haben wir ja immer so gemacht”. Nein, Ihr Ansatz ist absolut abwegig. Herzliche Grüße

    1. Melanie

      dann mal eine Frage: Wenn es denn rechtswidrig ist einen Hund zu kastrieren, warum werden dann weder Tierärzte welche kastrieren und Menschen die ihren Hund zum Kastrieren zu eben diesen Tierärzten bringen nicht angezeigt?

      Meine Vermutung: Es gäbe zu viele Variablen wie man dieses Recht auslegen kann – und auslegt, dass es faktisch nie angewendet wird – was auch gut so ist, denn in die Kastration schadet nicht, sie ist keine Tierquälerei etc.

      Herzliche Grüße.

    2. Melanie

      Oder warum ist es bei Katzen so anders? Denn dort ist es ebenso ein operativer Eingriff.

      Warum ist das denken bei Katzen ein gänzlich anderes?

  3. Melanie

    Da die Kastrationen aber schon sehr lange – praktisch immer gemacht werden, kann man hier u.a. mit dem zugegeben selten angewandten, aber durchaus statthaften “Gewohnheitsrecht” gegen argumentieren.

    Da es eine lang anhaltende und konstante Praxis ist und man es eine als recht ansehbare Sache ist, kann man die Kastration als statthaft sehen … Dies wäre nur der beginn, einer langen, kausalen Argumentationskette. Im besagten Fall könnte es das andere Recht ersetzen.

    1. Steven

      Liebe Melanie,
      Kann es sein das sich in deinem Besitz ein oder mehrere kastrierte Tiere befinden und du deshalb in dieser völlig bratigen Art und Weise argumentierst?!
      Mit Kastration wird Leid verhindert und nicht zugefügt,….stimmt schon, bei spanischen Straßenhunden etc. aber hier geht es um das Unvermögen der hiesigen Haustier Besitzer verantwortungsbewusst mit ihrem Tier umzugehen, die Bequemlichkeit und nicht zuletzt den finanziellen Hintergrund könnte man dazu auch nochmal diskutieren aber das Unvermögen reicht schon.
      Denn in erster Linie geht es hier um Hunde und mit der Anschaffung eines eben solchen übernehme ich auch die Verantwortung dafür das er sich nicht unwillkürlich fortpflanzt und nur darum geht es. Die Kastration ist so ein extremer Eingriff in dieses Wesen dass man das nicht einfach nur mit der Blödheit der Masse der Hundebeditzer rechtfertigen kann! Lass uns ihnen doch gleich dazu am Anfang die Zähne aus dem Fang nehmen, dann wäre das Beißproblem auch im Nu eine ganz andere Geschichte. Hallo?! Hier wird am falschen Ende der Leine gezogen ;)
      Sooo, und Katzen, ernsthaft Melanie? Die meisten sind Freiläufer,Punkt.

      Gute Nacht und alles Gute

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