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6 Kommentare zu “Eigentlich wissen wir “nichts” über unsere Hunde!”

  1. Heike Ahler

    Sehr niedlich.

    Zu schade, dass die engagierte Amerikanerin die letzten beiden Bücher von Bloch/Radinger nicht lesen konnte (deutsch ist ja nicht jedermanns Sprache), da hätte sie im Anhang einen Haufen wissenschaftlicher Veröffentlichungen hinsichtlich der Intelligenz von Hunden finden können, die ihr bestimmt weiter geholfen hätten (Veröffentlichungen durchaus auf englisch).

    Und wirklich unglücklich, dass die junge Frau nicht die Zeit für die gründliche Recherche hinsichtlich Clickertrainings hatte, denn so, wie im Artikel postuliert, hat sie nicht mal ansatzweise die Herangehensweise, noch die grundlegenden Bedeutung der positiven Verstärkung erklärt bekommen.

    Weiterhin sollte man, wenn man Vokabeltraining mit Intelligenz gleichsetzt, und sich dann noch fragt, warum eine bestimmte Hunderasse im Vokabeltraining besser ist als andere, seine Parameter noch mal überdenken.

    Feldforschung sieht anders aus.

  2. Siebecke

    Ich lebe seit meinem 4. Lebensjahr mit Neufundländern zusammen, zur zeit sind es 2 Hündin und Rüde. Beide sind als Behindertenbegleit- und Pflegeassistenzhund ausgebildet. Sie haben mir bei der Betreuung meiner demenzkranken und pflegebedürftigen Mutter, zuletzt Pflegestufe 3, geholfen, ein 24h-job und das über 4 Jahre. Ich selbst leide an Morbus menier und bin auch öfters auf ihre Hilfe angewiesen. Sie sind nach meinen Beobachtungen sehr wohl in der Lage bedrohliche Situationen zu erkennen und wissen genau wann sie einschreiten müssen. Die Ausbildung diente im Wesentlichen dazu ihnen zu vermitteln wie sie helfen können, nicht aber dass sie helfen müssen. Mein erster Neufi, Bär, hat mich als Vierjährigen im Winter aus dem Eis eines Teiches gezogen wo ich eingebrochen war. Ausgebildet war er allerdings als Zughund und “gehörte” unserem Milchmann, von dem wir ihn später übernahmen. Bär hatte übrigens eine selbst gewählte Aufgabe, er brachte nachts die “Trunkenbolde” vom Dorfkrug nach Hause, bzw. holte deren Ehegattinnen zum abholen wenn der Betreffende nicht mehr laufen konnte. Gelernt hat es ihm keiner, er machte es eben. Meine Bärli, z.B. kam mit mir zu einem Verkehrsunfall, ein junges Mädchen war angefahren worden, die anwesenden Zweibeiner telefonierten wie verrückt mit ihren Handys, um die Verletzte kümmerte sich jedoch Bärli, sie tat das was am Nötigsten war, vermittelte Nähe und Geborgenheit, was auch dankbar angenommen wurde. Es war ein wildfremder Mensch, aber ein Mensch in Not, Belohnung war nicht in Aussicht, man hat sich später nie wieder gesehen. Gleiches Verhalten konnte ich mehrfach gegenüber verletzten Tieren beobachten, gleich ob Katzen, Vögel, Eichhörnchen oder Igel, war es verletzt wurde es betreut und ich zu Hilfe geholt. Bemerkenswert auch das Verhalten in Situationen wenn Artgenossen gequält werden, dann wa keiner meiner Neufis zu halten. Hunde sind nach meinen langjährigen Beobachtungen fähig zur Empathie und haben ein wie auch immer geartetes, aber sehr feines Gespür für das, was wir als Recht und Unrecht bezeichnen würden.

    1. Klaudia Güthues

      Hallo, würde mich gern mehr ausstauschen..hab meine Eltern gepflegt und bin meiner -unausgebildeten-PodencomixHündin unendlich dankbar für all ihre Unterstützung in der zeit!!!Würde mich freuen:)) vielleicht bis bald. LG Klaudia

      1. Klaudia Güthues

        sorry würde mich gerne mit STEBECKE näher austauschen…

  3. tom baecker

    Ich bin auf vielen Gebieten ein großer Fan des MPI. Das dieses renommierte Haus sich mit den kognitiven Fähigkeiten von Hunden befasst, ist für mich bereits ein große Erfolg. Ich bin sehr gespannnt auf das Ergebniss der Untersuchungen am Ende. Wenn ich ehrlich bin, ahne ich sie aber bereits…

    Toll, ich freue mich darauf.

  4. Christoph Jung

    Gratulation, das ist wirklich ein tolles Interview.
    Spricht mir aus dem Herzen (und Verstand), schon lange nicht mehr sowas Gutes zum Thema Hund gelesen.

    Wir von Dr.Kaminski schon angedeutet. Die Hinweise sind wertvolle als so manches 300-Seiten Hundeerziehungsbuch. Klasse!!

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