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Ein Kommentar zu “Earth Day – March for science”

  1. Reinhard Moysich

    Nur neutrale Wissenschaft kann mehr Frieden schaffen.

    Bei der sehr großen Vielfalt aller Menschen kann alleine die Wissenschaft grundlegende Bedingungen erarbeiten, dass wir alle in mehr Frieden leben.
    Zum Beispiel kann das genetische Forschungsergebnis, dass alle Menschen zu 99,8% miteinander verwandt sind, dazu beitragen, in jedem anderen Menschen einen engen Verwandten zu sehen, welcher Respekt und gegebenenfalls auch Hilfe verdient. Die sehr geringen 0,2% an Unterschieden – z.B. an Hautfarbe – sollten als willkommene Vielfalt der Menschheitsfamilie angesehen werden.
    Hinzu kommt, dass Astronomen bisher nirgendwo im gesamten Universum auch nur entfernt ähnliches Leben wie den Menschen entdeckt haben. Dies sollte ein sehr wichtiger Grund sein, sich selbst und jeden anderen Menschen als eine extreme Kostbarkeit anzusehen, angehäuft mit einer riesigen Anzahl sowohl mitmenschlicher wie leider aber auch – von unseren tierischen Vorfahren her – gegenmenschlicher Fähigkeiten. Letztere können aber wiederum ebenso mithilfe der Sozial-Wissenschaft reduziert oder kultiviert werden.
    Schließlich sollten die Weltanschauungswissenschaftler viel mehr darauf hinweisen, dass alle so genannten „religiösen Wahrheiten“ objektiv nicht bewiesen werden können (zum Beispiel „Gott“, „Leben nach dem Tod“), sie daher für jeden Einzelnen nur eine „subjektive Wahrheit“ darstellen dürfen, und auf keinen Fall darf auch nur erwartet werden, dass irgendetwas Unbewiesenes für andere eine Tatsache darstellen muss!
    Wenn Regierungen angesichts der unzähligen – insbesondere religiös motivierten – individuellen Morden wie Kriegen wirklich an mehr Frieden interessiert sind, sollten sie auf strikte Neutralität achten und z.B. nicht irgend eine der tausenden von religiösen oder nichtreligiösen Weltanschauungen bevorzugen (wie es z.B. sehr leider noch immer in Deutschland der Fall ist, wie z.B. im Grundgesetz ein völlig unbewiesener „Gott“ als Tatsache genannt wird, Mitgliedsbeiträge für die Kirchen vom Staat eingezogen werden – „Kirchensteuer“ -, nur religiöse Schüler in staatlichen Schulen einen eigenen Unterricht – „Religionsunterricht“ – erhalten, und darüber hinaus gibt es für alle christlichen wie nicht-christlichen Personen eine Vielzahl von – die Gesellschaft trennenden – rein christlichen Feiertagen, statt für alle nur verbindende weltanschauungsneutrale Feiertage, wie z.B. Feiertage des Friedens, der Liebe, Gerechtigkeit, Vielfalt des Lebens, der Menschen (für individuelle religiöse wie nichtreligiöse Weltanschauungen könnten pro Person ca. fünf Feiertage gewährt werden).
    Ich rufe alle Wissenschaftler dazu auf, alle Forschungsergebnisse, welche mehr Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt bewirken könnten, laut und deutlich ihren jeweiligen Regierungen und Mitmenschen mitzuteilen und auf Umsetzung zu drängen!

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