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15 Kommentare zu “Sachkundeprüfung für Hundetrainer wird Pflicht”

  1. Nicole Schmitt

    Als ausgebildete Hundetrainerin mit Schwerpunkt Markertraining, also positive Verstärkung, setze ich mich seit Jahren dafür ein, dass Hunde auf Motivationsbasis erzogen werden. Allerdings ist es mir unerklärlich, dass ein Sachkundennachweis für Hundetrainer durchgesetzt werden konnte ohne gleichzeitig einen Hundeführerschein für Halter einzuführen. Es gibt einen Grossteil an Hundehaltern, die Ihren Hund täglich vergewaltigen weil sie ihn nicht verstehen und alles mögliche an dem Tier ausprobiert wird weil man ja so wenig wie möglich Geld für die Erziehung ausgeben möchte. Laut einer Statistik steht Hundeerziehung bei den Deutschen nach Tierarzt, Grooming, Equipment, Futter und Urlaub nämlich auf dem letzten Platz! Für die Hundesteuer die von den Städten und Gemeinden verlangt wird, könnte also zumindest ein Erziehungskurs gesponsort werden. Damit würden sich automatisch die Problemverhalten reduzieren und bestenfalls Beißattacken von unsozialisierten Hunden.

    Nicht zu vergessen ist der finanzielle Aspekt. Nachdem also viele Hundetrainer mal gut 3000 Euro + für ihre Ausbildung ausgegeben haben, soll man jetzt auch noch mehere Hunderte hinlegen für den Sachkundennachweis. Da wäre es doch schön wenn das Geld über einen gesponsorten Kurs wieder reinkommt oder? Angler brauchen einen Anglerschein, Jäger einen Jagdschein und Hundehalter ??

    Wie viele meiner Kollegen wissen, wird man nicht reich mit diesem Job und wir üben den Beruf aus Leidenschaft und Tierliebe aus! Die wenigsten sind Abzocker!

    Nicole Schmitt
    Zertifizierte Hundetrainerin

    http://www.pawtience.ca
    http://www.hundeerziehung-leipzig.de

  2. B. Brown

    Dieser Artikel ist hervorragend geschrieben und eigentlich viel zu milde, höflich und nachsichtig. Die Realität das draussen ist viel schlimmer.
    Der letzte Kommentar von @Frauke Sondermann-Meier mit wie “viel Liebe” sie Hunde erzieht. Und bestätigt: “Ja, es gibt schlechte Trainer, furchtbare Vereine, und schreckliche Hundebesitzer. Ja wir brauchen Änderungen…….”
    Nur sollen die Änderungen nicht bei ihr beginnen.
    Ein solcher Trainer der so einen Kommentar schreibt, hat vor allem eines: Angst vor Veränderung, und davor sein eigenes Verhalten zu überprüfen und zu reflektieren.
    Als ich mit meinem Hund noch in Deutschland lebte sah ich mir 10 sogenannte Hundetrainer an. Es was erschreckend, vor allem das selbstherrliche, aggressive und autoritäre Verhalten dieser Trainer, die mir dann auch noch verkaufen wollten, dass das was sie da tun, positive Konditionierung sei.
    Ich habe dies meinem Hund erspart und ging zu einem Trainer in England. Dort wird positive Konditionierung nicht mit schwarzer Pädagogik verwechselt. Ein solches Verhalten wäre dort undenkbar, auch in den USA. In England leben übrigens 15 mill. Hunde und in den USA 80 mill. Ein Trainer der sich dort so verhalten würde, könnte sich nicht lange auf dem Markt halten. Deshalb kann Millan in den USA und auch England keinen “Blumentopf” mehr verkaufen, aber den an autoritäres Verhalten gewöhnten Deutschen. Wenn sich in den USA die Humane Society einschaltet und das Verhalten eines solchen Trainers öffentlich kritisiert, wie dies auch Bradshaw in England gegenüber Millan tat, dann ist man weg.
    Was mich außerdem an den deutschen Trainern schockierte, war das geringe Bildungsniveau, das nicht vorhandene wissenschaftliche Know How, wie man auch an dem letzten Kommentar lesen kann und die geringen Umgangsformen, zu denen auch Respekt, Höflichkeit und Warmherzigkeit gehört, wie man an hier lesen kann.
    Jeder von diesen Trainern war so von sich überzeugt, dass er meinte es nicht nötig zu haben sein Wissen zu überprüfen, weil er ja schon seit 20 und mehr Jahren Hunde “ausbildet”. Um lernen zu können bedarf es Bescheidenheit, die Bereitschaft lernen zu wollen und die Erkenntnis, dass man eigentlich nichts weiss.
    Aber dies ist in diesem “Rechthaberland”, indem aggressiv jeder nieder gemacht wird, der die Wahrheit sagt oder anderer Meinung ist, offenbar normal. Soll das die Vorstellung der Deutschen von Demokratie sein?
    Bradshaw hat so recht! Zu dieser Sorte Leute auch bei deutschen Trainern gehören mindestens 70 %. Zu den Hardcore Trainern gehören auch die, die aggressiv und autoritär, wie üblich mit Hunden umgehen und behaupten die Hunde würden positiv konditioniert und “mit Liebe” erzogen. Ich denke solche Trainer sollten sich einmal zunächst selbst fragen ob sie überhaupt wissen was dies ist? Offenbar haben sie dies selbst nicht erfahren.
    Trainer die über Wissen verfügen, haben mit einer solchen sinnvollen Überprüfung keine Probleme, sondern nur der Rest wie man hier an dem letzten Kommentar lesen kann. Liebe und Einfühlungsvermögen kann ich hier nicht lesen. Besser kann man sich eigentlich selbst nicht disqualifizieren.

  3. Frauke Sondermann-Wiedmann

    Schön, dass der sogenannte Journalist eben auch zu den Berufen gehört, die “man einfach so ausüben kann” – nicht muss.
    Journalistisch gesehen ist es eine geradezu verleumdende Art und Weise über zumindest hunderte eines Berufsstandes herzuziehen. Wie wir alle wissen , führt auch ein Studium nicht zwangsläufig zu hervorragenden Psychologen, Pädagogen oder Biologen etc.pp.
    In Österreich hat immerhin die Wirtschaftskommission die bestehenden Hundeschulbetriebe wirtschaftlich geschützt und das geplante Vorgehen der Regierung ad absurdum geführt. Auch die Schweiz fand eine zumutbare und gute Lösung.
    Ich frage mich , was treibt sowohl die oben auftretende Verfasserin als auch sonstige eifrige Kritiker an? Ja Kontrolle ist nötig….alle Tiere, hier Hunde haben ein Recht auf die Integrität ihrer Persönlichkeit. Überall, im Verein, in der Hundeschule und bei jedem Besitzer…..der ebenfalls Kenntnisse benötigt. Man könnte fast Neid vermuten, Neid darauf dass “Frauen ihre Mädchenträume erfüllen..” s.o.
    Neid auf eine eventuell befriedigende Tätigkeit?! Mit der man auch noch Geld verdienen kann?!
    Das schreibt eine Psychologin, die doch wissen müsste, dass Menschen eben auch direkte Betreuung und Beratung brauchen, nicht nur Gruppensettings.
    J. Bradshaw hat sicher Recht mit seiner Meinung, hat aber auch den amerikanischen Markt vor sich.
    Ich trainiere mit Liebe , Können und Wissen seit nunmehr 20 Jahren Menschen und ihre Hunde, habe Ausbildungen in beiden Bereichen und werde alles tun, um gegen die Willkür der Ämter in ihrer Art und Weise der Erlaubniserteilung vorzugehen.
    Ich wüsste nicht dass ausgerechnet Hundetrainer per se in der Vorannahme Tierquäler sind und deshalb stillgelegt werden müssten.
    Warum hat sich die ganze nun aufgeregte Menge nicht um die Erstellung eines klaren deutschen Tierschutzgesetzes gekümmert, in dem Hilfsmittel rigoros verboten werden, die Leiden bei Hunden auslösen. Schon vor nahezu 20 Jahren versuchten sich Hundetrainer für die Schaffung eines Berufsbildes Gehör zu verschaffen…….damals zeigten die Politiker keinerlei Interesse. Wir waren für Ausbildungskriterien und Qualitätssicherung.
    Es ist haarsträubend wie falsch und oberflächlich hier berichtet wird.
    Ja, es gibt schlechte Trainer, furchtbare Vereine, und schreckliche Hundebesitzer.
    Ja wir brauchen Änderungen…….fragen Sie doch mal, wie die Durchführung in Deutschland aussieht…..und fragen Sie vor allem , ob die schwarzen Schafe jetzt wirklich weinend am Straßenrand sitzen, weil sie endlich aussortiert wurden.
    Stellen Sie die Fragen, die eine Journalistin fragen würde, um Hunde zu schützen, und um Trainer zu schützen, die für alle hilfreich sind.
    Fragen Sie!

  4. Sachkundeprüfung für Hundetrainer | CaniVaris – Der Hunde DNA-Test für Ihren Mischlingshund

    [...] Hounds and People [...]

  5. Es tut sich was | Whippets de Lobito Azul

    [...] Zwar ist diese (seit 1. August 2014 vorgeschriebene) Sachkundeprüfung unter deutschen Trainern etwas umstritten, hauptsächlich wegen ihrer kurzfristigen und etwas planlosen Umsetzung, doch über die Notwendigkeit ist man sich einig. Der psychischen und physischen Misshandlung von Hunden durch selbsternannte Hundeprofis muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden und diese Prüfung ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Mehr Infos gibt es hier. [...]

  6. Axel Evers

    Also ja eine Ausbilder Prüfung, je eher desto besser. Der Artikel liesst sich so als wäre alles andere des Teufels. das jemand einen so einseitigen Bericht dazu nutzt, ist nach meiner Unmaßgeblichen Meinung auch schon wieder eher dazu geeignet das die wirklich schwarzen Schafe, die Lücke finden und sich ihrer bedienen. Ich bin kein Trainer, bin aber seit meinem 12 Lebensjahr regelmäßig mit Hunden und anderen Tieren in Kontakt geblieben, habe deshalb bei Anfragen um Hilfe aber trotzdem nicht einmal behauptet ich sei Hundetrainer, weil ich mir sehr wohl darüber klar bin das dazu mir ein Breitband Wissen fehlt, aber bisher habe ich es mir immer noch bei bedarf Aneignen können. Die Methode die jetzt darauf baut Theoretisches Wissen abrufbar für den Prüfungstag parat zu haben, macht noch viel weniger einen Trainer.
    Ich betreibe Freizeittechnisch einen ehemaligen Fussball Platz unter anderem für z.B. Agility, Frisbee oder Flyball, das benutze ich aber auch beruflich mit Menschen mit Handicap. Meine beiden Hunde sind zum einem Therapiebegleithund und der Zweite für geeignet befunden,wofür schon nur alleine der Eignungstest 2 Tage angesetzt werden. Deswegen wäre eine Aufstellung sinnvoller woran der Verbraucher den Trainer erkennt der für ihn richtig ist, und wo dann auch noch die Chemie stimmt! Deutschland neigt ganz klassisch dazu alles mit Schildern und Zertifikaten oder Lizenzen oder Meisterbriefen in Form bringen zu wollen… weiss jemand wo das schon mal geklappt hat???

  7. Andreas

    Grundsätzlich ist es nicht schlecht, wenn man etwas nachweisen muss um auszubilden.
    Allerdings frage ich mich gerade, warum nur Hundetrainer die gewerbsmässig Ausbilden, diesen Sachkundenachweis ablegen müssen???
    Was ist den mit den ganzen Hundeclubs und Hundevereinen, dort wo “Hundetrainer” ehrenamtlich arbeiten, bzw. zumindest nicht geweblich. Die dürfen weiterhin ohne Nachweis auf die Hunde losgelassen werden? Das is doch schon wieder ein Schlupfloch und es entstehen dann keine Hundeschulen sondern Vereine.
    Das ist doch schon wieder ein Gesetz wo noch nicht durchdacht ist.

  8. Sylvia

    Und ich sage euch, dass ändert gar nichts. Bei uns schiessen die Hündeflüsterer und Hundetrainer wie Pilze aus dem Boden. Solange es Hundehalter gibt die dies akzeptieren und Schlegels – Meiers Schweiz und Milans die Bude einrennen und sie in Fernsehsendungen einladen, bleibt dies auch so. Man sollte eher den Fokus auf Hundefarmen und Züchter setzen. Hunde kaufen online und weg werfen wie Abfall. Ich hoffte wenn der Sachkunde Nachweis kommt für jeden Hundehalter in der Schweiz würde es weniger Hunde geben, weil dies wieder Geld kostet. Das Gegenteil ist passiert. Billige Hunde werden gekauft um dann diese Sachkundekurse zu machen. Ladet nicht solche Hundequäler wie der Schlegel aus der Schweiz und den kleinen Mexikaner Milan ein. Der Schweizer Tierschutz hat dies geschafft. BRAVO, Da sind doch die kleinen Hundetrainer ein Klacks !

  9. cicero

    Ein Landsmann der ziemlich deutsch klingt!

    Spätestens nach der Matura sollte man eigentlich wissen, daß Lernen mehr ist als Behaviorismus, also eine Konditionierung und Gleichschaltung ist. Peinlich, denn ihre Meinung und Unwissen, bestätigt die Notwendigkeit einer solchen Sachkundeprüfung.

    Behaviorismus, die Konditionierung, um Massen gleich zu schalten, wurde später vor allem in sozialistischen und kommunistischen Ländern hierfür eingesetzt. In Deutschland findet dies bis heute statt. Die Amerikaner haben sich längst wissenschaftlich hiervon distanziert und weiter entwickelt. Nur die Deutschen und auch Österreicher (erschreckend) meinen tatsächlich, daß dies etwas mit eigenständigem Lernen, wie es auch in der Natur bei allen Säugetieren stattfindet, zu tun hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Lerntheorie

    Das ist allerdings nicht verwunderlich, nachdem es bequemer ist eine vorgefertigte Meinung zu übernehmen, als sein eigenes Gehirn einzuschalten. Wenn man schon kritiklos nur eine Meinung übernommen hat, ohne sich tatsächliches Wissen an einer Uni zu erwerben, dann sollte man sich mit solchen Ausführungen, zurückhalten. Peinlich!

    Wenn man sich schon auf ein wissenschaftliches Terrain begibt, dann sollte man zumindest auch den Stand der Wissenschaft kennen. Lesen´s doch dann wenigstens die hervorragenden Artikel und Interviews mit der Wissenschaftlerin Dr. Juliane Kaminski, die nämlich genau das kritisiert, was sie hier von sich geben. Da steht tatsächliches Wissen, dass sie erwerben und lernen könnten. :-)

    Um wirkliches Wissen zu erwerben, ist auch Demut erforderlich und die Bereitschaft zu der Erkenntnis, daß man eigentlich nichts weiss!
    Na, bravo! Sehr peinlich! Ich dachte meine Landsmänner sind ein bisserl schlauer, als die Deutschen!

  10. Andreas Mayer

    Na, so großartig recherchiert ist dieser Artikel nun auch wieder nicht, vielmehr ist er ein wenig reißerisch geraten. Und sehr intensiv mit der Materie beschäftigt kann sich die gute Frau Ebenhoch nun wirklich nicht haben, schmeißt sie doch öfter Apfel und Birnen – gute wie faule – ins gleiche Körbchen.

    Denn das Problem bei einem – nennen wirs doch beim Namen – ATN-Fernstudium ist nicht das vermittelte Wissen. Das ist in großen Teilen auf neuestem Stand und wird auch regelmäßig aktualisiert. Das Problem bei Fernstudien insgesamt ist eher, woher man die dazugehörige kompetente praktische Erfahrung bekommt? Aber auch da gibt es mittlerweile immer bessere Angebote.

    Nicht alle angebotenen Trainerausbildungen sind schlecht. Natürlich, wer zu Blechschüssel-Grewe oder zu TV-Comedian Rütter geht, der muß ordentlich blechen. Und so manch andere angebotene Ausbildung nach irgendwelchen “Systemen” gehörte schlichtweg verboten.

    Aber es gibt sie, die Ausbildungen, in denen Theorie und Praxis auf neuestem Stand vermittelt werden und aus denen gute Trainer hervorgehen. Aber wie bei allen Ausbildungen hängt es letztlich davon ab, was ein Absolvent aus dem Gelernten macht und wie er es in der Praxis umsetzt. Es gibt doch auch gute und weniger gute Ärzte, Rechtsanwälte, Mechaniker; Bäcker usw. usf.

    Worauf die gute Frau Ebenhoch so gut wie gar nicht eingeht, ist das – den überwiegenden Teil der Hundeausbildung abdeckende – Vereins(un)wesen in Deutschlannd und Österreich. Denn einerseits sind die Trainerausbildungen in den Vereinen nicht nur vernachlässigbar gering auf einige Seminare beschränkt und andererseits werden sie von meist zweifelhaften Vortragenden aus der Hundesportszene abgehalten, deren Wissenstand vor etwa 10-40 Jahren aufgehört hat, sich weiterzuentwickenln.

    Denn weder das meist sinnlose Sitz, Platz, Fuß, was man in den dortigen Kursen lehrt, noch die dort angebotenen sportlichen Beschäftigungen machen einen Hund fit für ein entspanntes Leben in einer immer hundefeimdlicher werdenden Gesellschaft eher ist das gegenteil der Fall.

    Und zum Abschluß möchte ich noch ein Zitat aus dem Artikel aufgreifen:

    “Oder durch vermeintlich “positive” Methoden zum immer funktionierenden willenlosen Befehlsempfänger und vierbeinigen “Idiot” konditioniert. Leidtragende sind hierbei immer die Hunde, die hilflos ausgeliefert sind und sich nicht wehren können.”

    Da sei der Autorin ins Stammbuch geschrieben: bitte beschäftigen Sie sich doch erstmal mit dem Lernverhalten (nicht nur) von Hunden. Denn ein Lernen ohne “Konditionierung” ist de facto überhaupt nicht möglich. Ein Lernen über rein positive Methoden schafft Vertrauen und eine freudige Motivation. Und nur dadurch wird es letztlich möglich, daß ein Lebewesen das Gelernte nicht nur zuverlässig, sondern auch freudig und mit hoher Wiederholungsbereitschaft ausführt.

    Kein Lebewesen will und muß sich gegen ein Lernen über rein positive Methoden wehren. Und es ist dem auch keinesfalls hilflos ausgeliefert, denn das Arbeiten mit positivne Methoden sollte natürlich ausschließen, daß das lernende Lebewesen überfordert oder zum Lernen gezwungen wird.

    Mit freundlichen Grüßen aus Wien, Andreas Mayer

  11. Maximilian

    Es stimmt schon was in dem Artikel steht, die Ausbildung ist genau so zweifelhaft wie die Seminare die als Fortbildung bezeichnet werden.

    Es gibt genügend Trainer die reisen das ganze Jahr in der Republik und besuchen solche Veranstaltungen, sammeln die Teilnahmebestätigungen wie Rabattmarken. Meinen dann Ahnung zu haben und um dies zu vermarken.
    Man muss sich nur mal die Leute ansehen die dorthin als Referenten eingeladen werden! Dann weiss man was da verbreitet wird.

    Mit Wissenschaft hat dies auf jeden Fall nicht viel zu tun. Dem einzigen dem solche “Fortbildungsseminare” nutzen, sind dem Seminarveranstalter und dem Geldbeutel des Referenten!

  12. Janet

    So viel Wahres in dem Artikel steht ,so finde ich ihn auch polemisch. Ich gehöre zu denen die schon länger mit Hunden arbeiten und den Fernkurs in der Schweiz belegt und mit Prüfung abgeschlossen haben. Ein Fernstudium /Kurs zu machen ist doch die normalste Sache der Welt,zu mal alle Themen und weitaus mehr,die in der Sachkundeprüfung verlangt werden, vermittelt werden.Bevor man Menschen die sich weiterbilden beschimpft, sollte man sich doch erstmal über die Dozenten, die Lerninhalte und Prüfungsbedigungen in den Akademien informieren.Warum soll ich jetzt ein zweitesmal b e z a h l e n für eine Prüfung die inhaltlich so gar weniger fordert als die Prüfunganforderungen in der Schweiz, desübrigen kann man die Prüfung auch hier in Deutschland machen.

    Ich frage mich eigentlich voller Besorgnis wer diese Prüfungen hier in Deutschland abnehmen wird ???? Ich bin aus Berlin und hier gibt es noch Ämter die mit Sachverstängigen arbeiten die Stromhalsbänder, Nackgriff etc. empfehlen. Soll ich von solch einen Menschen geprüft werden ???

  13. Anja

    Eine guter informativer Artikel, der die Situation genau so beschreibt wie sie ist.

    Es gibt Trainer denen es um die Tiere geht, sich rein hängen und nicht auf die Stoppuhr sehen um den Hunden und Menschen gerecht zu werden.

    Dann gibt es die Abzocker die Profit orientiert ihre Stunden im Akkord runter reissen. Gleich wie und ob der Hund oder Mensch etwas verstanden haben und nach einer Stunde die Leute im Regen stehen lassen. Durch die Fernsehauftritte bestimmter Entertainer für Hunde, bekommen die dann ihren Zulauf, weil sie diese Marke führen dürfen.

    Und dann gibt es die in den Vereinen, bei denen sich 70 % Hardliner befinden und die haben in ihrem ganzen Leben selten oder noch nie eine seriöse Fortbildung besucht.
    Da muss ich mich meiner Vorkommentatorin vollkommen Recht geben.

    Wenn man wirklich etwas nachhaltig ändern will, dann müssen die unbedingt auch geprüft werden, sonst geht alles wie gehabt weiter. Vor allem die Verbreitung von “Müll” zum Nachteil der Hunde.
    Die arbeiten übrigens alle nicht umsonst und werden von den Vereinen bezahlt. Wenn auch nicht offiziell…. :-)
    Vielleicht sollten die Tierärzte mal dort hin gehen. Da würden ihnen die Ohren abfallen und ist noch viel schlimmer, als das was John Bradshaw kritisiert.

  14. Nadia Winter

    Gute Idee und ich bin sehr dafür. Allerdings finde ich schade, die jenigen, von denen viel mehr Unsinn und unqualifizierte Aussagen im Training getroffen werden, weil null Ausbildung da ist, die trifft es nicht und da hoffe ich doch schwer, dass da noch eine Reformierung kommt.

    Trainer in Vereinen sollte es genauso betreffen, denn die sehen wir seltener auf Aus- und Weiterbildungslehrgängen, sie sind auch häufiger noch auf altem Stand. Ich will in keinem Fall alle in einem Topf werfen, aber sind wir ehrlich ist es so. Selbständige Trainer trifft man häufiger auf Weiterbildungsveranstaltungen an.

    Auch würde ich gerne zuständige Behörden und Tierärzte, die über Hunde und ihre Menschen urteilen gerne auf diesen Weiterbildungen sehen, auch das ist leider sehr selten, da sie es aus eigener Tasche bezahlen müssen

    Schade, hier ist wieder eine große Lücke.

    Aber die Idee ist sehr gut!

    Tierische Grüße

  15. cicero

    Ein hervorragender Artikel, super Recherche und guter Journalismus, der tatsächlich informiert.

    Endlich! Erstaundlich, daß es endlich mal eine vernünftige Umsetzung eines Gesetz gibt. Man kann es kaum glauben. Im Interesse der Tiere und Menschen.

    Eigentlich bin ich ja ein Gegner der Regulation, aber es stimmt,
    wen will man in Deutschland bei so vielen Stümpern, die sich hinter fadenscheinigen Firmierungen und Berufen verstecken, verklagen?

    Selbst bei dem Mittelmass mit Dr. Titeln und Meisterbriefen ist man in diesem Land machtlos und als Verbraucher schutzlos. Klagen enden im Vergleich und sind sinnlos.
    Stümper gibt es in Deutschland (zu 70 %) überall, auch mit Berufsausbildung!
    Hauptsache man kann für alles einen “Schein” vorweisen.
    Siehe Politiker oder die Lachnummer, über die sich die ganze Welt kaputt lacht, der Berliner Flughafen. Deutsche Wertarbeit gibt es schon lange nicht mehr, sondern schneller Profit ohne Kompetenz.
    Mal sehen ob es damit gelingt die Stümper von den Könnern zu trennen? Wenn es die überhaupt gibt?