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5 Kommentare zu “Hundeführerschein: Die Deutschen und ihr Regulierungswahn”

  1. Peer Hiero

    Ja, die Deutschen und der “Regulierungswahn”…Erinnert an Reinhard Mey : “Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars….”
    Das ist so lächerlich, daß es schon wehtut. Dabei sind “Hundeschulen” wie Pilze aus dem Boden geschossen – es ist ein lukratives Geschäft. Kein Hund ist ein “Kampfhund”, auch kein wilder Beißer, wenn er nicht schon im Vorfeld (in der Welpen+Junghundzeit) von irgendwelchen perversen Zweibeinern in die Richtung versaut wurde. Klar, wenn ein Stafford oder Pitbull zubeißt, hat es eine andere Verletzungsqualität als der Biß eines Yorkshireterriers oder einer sonstigen Luxusratte. Doch dafür dann den Hund verantwortlich zu machen ist gleichbedeutend damit, daß ich dem “Schießgewehr” die Schuld daran gebe, weil mich eine Kugel getroffen hat. Das Problem ist in allen Fällen der Mensch…Und ein “Hundeführerschein” wird daran nichts ändern.

  2. C S

    Der Zwangs-Hundeführerschein soll die permanente und aggressive Vorgehensweise der Hundeschulen, die als Modewelle wie Pilze aus dem Boden schießen, zuerst durch alle Foren, um den Kunden jahrelang zu halten bis der Tierarzt kommt, nun die Krone des dauerhaften Umsatzes von allen aufsetzen.

    Welpenstunde ok. Hundeschule-Grundkurs ok —dann Hundesport ,
    Mobyclass , Agliltiy. Man-trailing .Obedience, was kann man sonst noch verkaufen und bezahlen lassen ??
    Blindenhundtrainig –bei einer Sprinterrasse soooo gemein.
    Ach ja und Suchhundtraining . Rettungshundtrainig weil ja die Polizei angeblich keine ausbildet.Das seien ja Diensthunde keine ausgebildeten Suchhunde … Dabei arbeiten Deutsche Hunde bereits in Süd-Amerika und zwar von der Deutschen Polizei ausgebildete. Die können das :) Schon allein wegen dem Datenschutz und der Vereidigung bei Dienstgeheimnissen , kann man nicht Privatpersonen mit Ihren Hobbyausbildungen in brisante Katastrophengebiete wie Erdbeben,Tzunami oder Fukushima fliegen lassen .

    Zughundtrainig (Rütter persönlich verkauft es -hi)weil man ja mit dem Hund arbeiten muss, ihn auslasten muss und /oder die Rasse (der Pudel ,VDH-Gruppe 9 ein Sprinter kein Zughund ) jagdlich geführt werden muss. Wer ? Jäger , Polizisten und Sicherheitsdienste ja!

    Sind wir das, als Familienhundhalter? NEIN.Wir alle haben kein Jagdtrevier und keinen Einsatz bei Ganoven mit dem Diensthund.

    Und nun profilieren sich Frauen neuerdings, um zu beweisen das Ihr Pudel kein Chiki Miki Hund sei mit der Schutzhundausbildung . Hunde scharf machen,als Freizeitspaß… jetzt reichts aber, mit der Hundeschuleuphorie oder? Das gehört besser verboten, sonst lässt sich diese Lobby mit Ihren Auswüchsen nicht mehr stoppen, was alles notwendig sei !

    80% der Hunde sind unter 40 cm und schlafen am liebsten auf der Couch weil am Boden Zugluft herrscht ,wo irgendwann Arthrits grüßen läßt.

    Und die fast alternativer Erziehung von Hunden heute hält die Besitzer länger in den Hundeschulkursen,teils ohne Erfolg ! Unsere Eltern haben früher nur einen scharfen Ton gebraucht und Hund wie Kind wußten wo es lang geht . — hat fürs Leben geholfen —

    Und ..Hunde haben ein anderes Tiefschlafverhalten. Sie schlafen nicht länger wie 10 -15 Minuten am Stück . Sie fressen ,verdauen und dösen überwiegend nur . Sie brauchen also viel mehr Schlaf wie wir uns vorstellen.Man muss also nicht nur mit dem Hund arbeiten, sondern auch an sich, den Hund mal nicht ständig zu bespaßen, sondern ihn ausreichend ruhen und schlafen zu lassen . Dann halten seine Gelenke und die Wirbelsäule auch länger durch, ohne Spondylosen vom Agility, die Hundeversion des Springreitens, zu bilden.

    Hundeschule ist langsam das Reizwort Nr. 1 in Deutschland.

  3. Peter

    In Bayern gibt es weder Leinenzwang, noch einen Zwangs-Hundeführerschein! Das dies so ist haben die bayerischen Hundehalter weder Politikern noch Tierschutzorganisationen zu verdanken. In Bayern leistete eine gemeinnützige Organisation seit 1992 Pionierarbeit. Die nur deshalb gegründet werden musste um den Leinenzwang zu verhindern und weil die artgemässe Haltung unserer Vierbeiner und die Einhaltung des § 2 Tierschutzgesetz niemanden interessierte. Keine Tierschutzorganisation und natürlich erst recht keine Trainer. Sie leistete in Deutschland auch Pionierarbeit zum Thema Lernpsychologie, Ethologie und allen Gesundheitsfragen, also zur Prävention im Interesse unserer Vierbeiner! Die Leute eigneten sich seit dieser Zeit also seit 20 Jahren und bis heute, freiwillig KNOW HOW (Sachkunde) an, wie ich auch, und bekommen dies auch dokumentiert. Mehr Beweis wie man mit mündigen Bürgern in einer Demokratie, vor allem von Seiten der Politiker, umgehen kann und daß dies funktioniert ist denke ich nicht nötig.

    1. Petra Baum

      In Bayern gibt es ebenfalls seit 1992 die MIT Abstand längste Rassenliste mit ‘Kampfhunden’, die zunehmend wächst…….welche mündigen Bürger haben denn hier seit 20 Jahren Pionierarbeit geleistet?

      1. Peter

        Wie man an diesem Artikel feststellen muss, leider nur wenige! Und das ist beschämend für aller Hundebesitzer. Das zum Thema Demokratiefähigkeit und Solidarität der Bevölkerung. Vor allem bei Hundebesitzern wie man sieht. Die sich von den Medien dann auf noch aufhetzten lassen um sich selbst zu schwächen. Vielleicht wäre es endlich mal angebracht nicht wie üblich hier mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern selbst mal den Hintern zu heben und etwas tun. Immer hübsch brav erst mal vor der eigenen Haustüre kehren. Und dann lesen, informieren und dann schreiben..
        http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/gesellschaft/neues-zu-hunde-und-menschen-interview-mit-astrid-ebenhoch/