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6 Kommentare zu “Die grünen Lügen der Politiker, Agrarlobby und Konzerne”

  1. Marietta Schmidt

    Das ist typisch, so wie ich es kenne. Bauern reden sich alles schön! Sie beweisen damit, dass Bauern also nicht selbstständig denken können und für Geld also Subentionen alles tun. Früher wurde Mais gespritzt nun gelangt das Gift über das Saatgut in die Pflanze und ist kein großer Unterschied. Seit wann gehören Kühe in den Stall gleich welcher, wo sie sich nicht frei auf der Wiese bewegen können. Die Bauern die ich kenne sind zu faul ihre Kühe auf die Weide zu bringen, weil sich das trotz Weideprämie nicht rentiert. Also bleiben die Kühe im Stall. Das verstehen Bauern unter Tierwohl. Antibiotika ist rückläufig? Woher kommen dann die multiresistenten Bakterien her? Natürlich nicht von den Bauern. Nein, die fallen vom Himmel. Ich habe mir gerade das Video oben angesehen, auch zum Thema Kontrollen und kann ich nur bestätigen. Ob das was die üblichen Landwirte da herstellen für den Verbraucher gesundheitsschädlich ist oder die Tiere leiden und die Umwelt kaputt geht interessiert Bauern nicht. Biobauern sind vielleicht eine Ausnahme. Bauern wollen nicht lernen und für das was die da herstellen keine Verantwortung übernehmen, sondern einfach so weiter machen, so lange sie Subventionen bekommen. Die übrigens wir Steuerzahler bezahlen müssen. Hinter mir die Sintflut ist die Einstellung der Bauern. Deshalb habe ich mir eigentlich vorgenommen mit Bauern nicht mehr zu diskutieren. Es reicht und ist sinnlos, wie man sieht!

  2. Marietta Schmidt

    Das ist wieder typisch! Das sagen alle Bauern! Dieser Artikel ist absolut zutreffend. Wenn die Verbraucher wüssten was da draussen los ist, dann würden sie kein Fleisch mehr essen und keine Milch mehr trinken. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und lebe dort. Ich habe mir schon überlegt wegzuziehen, weil ich diese Tierquälerei und diese Ignoranz und Dummheit nicht mehr mit ansehen kann. Ich habe die ganze Entwicklung miterlebt, die Umstellung auf Groß mit Bio-Gasanlage durch Subventionen, wo man auch dachte man könne den großen Reibach machen. Es wurde die ganze Landschaft mit Monokulturen wie Mais zerstört um die Biogasanlage am laufen zu halten. Und wenn der Mais nicht reicht wird mit Getreide befüllt und wo anders dazu gekauft.
    Dann wurde der Mais gespritzt. Seitdem gibt es bei uns keine Bienen und Insekten mehr. Als der Reibach mit den Biogasanlagen ausblieb wurde wie immer gejammert. Bauern sind beratungs- und lernresistent. Ich habe es viele Jahre versucht. Sogar mit einem befreundeten Agrarwissenschaftler, der belächelt wurde.
    Ich kann sehen wie oft Gülle ausgefahren wird, die man los werden muss. Niemand kontrolliert dies. Kein Wunder, dass die Böden und das Grundwasser mit Nitrat verseucht sind. Ich habe zumindest bei unseren Bauern noch nie Kontrollen gesehen. Bauern wissen alles besser, aber haben keine Ahnung. Die Kühe stehen bei schönstem Wetter im Stall und schreien.
    Und diesen Leuten überlässt man die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Es ist in Wirklichkeit noch viel Schlimmer als hier beschrieben. Ab und zu kommen Skandale über Tierschützer ans Licht und dann wird weiter gemacht wie vorher. Und so geht das seit Jahrzehnten.

    1. Schulze

      Frau Schmidt, die Bauern wurden durch die Politik ( auch der Grünen) regelrecht dazu gedrängt, Biogas und Biodiesel Anlagen zu bauen. Der Landwirt wird zum Energiewirt, das war einst der Slogan.
      Biokraftstoffe E10 schon vergessen ??
      Mais wird in der Regel nur einmal gegen Unkraut behandelt und nicht mit Insektiziden. Damit ist der Mais die Kultur, die mit den wenigsten Pflanzenschutz benötigt und der Mais verbraucht im Wachstum Unmengen an CO2. Damit leistet er sogar einen Beitrag zum Umweltschutz.
      Es gibt in Deutschland eine Düngerverordnung, für den Einsatz von natürlichem und mineralischen Dünger regelt. Jeder Landwirt muss den Einsatz der Düngestoffe auf Grund von Bodenproben für die einzelnen Kulturen nachweisen.
      Also erzählen Sie hier bitte keine Lügen. Das betrifft auch die Kontrollen. Wenn Sie eine Ahnung, gehen Sie zum Landwirtschaftsamt und informieren sich.
      Unsere Kühe stehen in modernen Laufställen und sind nicht angebunden. Im Stall ist es hell und luftig, weil die Seiten bis zum Boden geöffnet werden können und grosse Ventilatoren für Kühlung sorgen. Denn Kühe mögen es kühl, Sonnenhitze ist nicht so ihr Ding, falls Sie das nicht wissen. Vor dem Stall hört man kein Geschrei, denn die Tiere liegen zufrieden in ihren weichen und geräumigen Boxen.
      Achja, die Leute, die nichts mit der Landwirtschaft zutun haben, sind die größten Agrarexperten, ist schon klar.

  3. Schulze

    Selten soviel (….Beleidigungen verstoßen gegen unsere Nettikette) gelesen wie hier.
    Kolostrumgabe an die Kälber ist die Regel in jedem normalen Betrieb. Ohne Kolostrum stirbt das Kalb. Wir frieren sogar Kolostrum ein, um im Notfall Kälber versorgen zu können.
    Auch die BioKuh muss regelmäßig kalben, damit sie Milch gibt.
    Wenn ein Tier krank wird, behandelt man den ganzen Bestand.
    Irrsinn.
    Wird bei uns ein Tier krank, wird es behandelt. Macht der BioBauer auch. Der ganze Bestand wird nicht behandelt, weil das Unsinn ist. Hat eine Kuh eine Euterentzündung, bekommen nicht alle Kühe eine Spritze.Gruppenbehandlungen gibt es nur, wenn viele Tiere in der Gruppe krank werden, z.b. bei der Kälbergrippe.
    Jede !!!! Behandlung an einem Tier wird dokumentiert !
    Für jedes Medikament stellt der Tierarzt einen Abgabebeleg (Rezept) aus, mit der genauen Behandlungsanweisung. Die Abgabe und der Einsatz der Medikamente wird an die staatliche Antibiotika-Bank gemeldet.Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wird kontrolliert. Es gibt also sehr wohl eine Kontrollmöglichkeit.
    Der Einsatz von Antibiotika ist seit Jahre rückläufig !!!
    Jede Milchanlieferung an die Molkerei wird auf Medikamentenrückstände kontrolliert. Es kommt keine belastete Milch in die Verarbeitung. Der Landwirt wird empfindlich sanktioniert, wenn etwas gefunden wird. Auch Schlachttiere werden auf Rückstände von Medikamenten kontrolliert. Tiere mit Sperrfristen ( die Zeit bis Medikamente im Körper abgebaut sind, plus eine Sicherheitszeit) gehen nicht aus dem Stall.
    Dieser Artikel strotzt nur so von pauschalen Behauptungen und Unwahrheiten. Schlimmer geht nicht mehr.

  4. Marietta Schmidt

    Ein wirklich gut recherchierter und ausführlicher Artikel über die industrielle Haltung der Nutztiere, den man unbedingt lesen sollte um zu verstehen, warum das nicht so weiter gehen kann. Aber das ist wieder typisch für unsere Politiker, denen es eigentlich nur um ihre Pöstchen, die Agrarlobby und nicht um die Bevölkerung geht. Inzwischen kann einem Angst und Bange werden. Die brauchen sich über den Rechtsruck nicht wundert, der geht auf das Konto der Bundesregierung.

  5. Ciceo

    Ein hervorragender Artikel! Ich lese dieses Magazin nun schon seit 8 Jahren! Die Qualität der gut recherchierten Artikel sind konstant ausgezeichnet. Sensationelle Arbeit, von der sich die Mainstream-Medien eine Scheibe abschneiden sollten.