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4 Kommentare zu “Sitz, Platz, Fuss, Aus! Deutschland ein Hundeleben”

  1. Christiane Gahr

    Leider hat man als Hundehalter heute kaum noch Möglichkeiten, ungezwungen und frei mit dem Hund durch die Gegend zu laufen, vor allem in eng bewohnten Gebieten. Fast täglich muss man sich von Joggern, Fahrradfahrern und Fußgängern negatives anhören. Ich versuche, meinen Hund so unauffällig wie möglich zu führen, damit er niemanden belästigt. Dies geht aber nur mit Training!!! Einfach nur dahinzustellen, der Hund folgt mir schon, weil er es gerne tut, funktioniert nicht. Mein Hund muss auf mich hören, da ich als Hundebesitzer sonst immer den kürzeren ziehe, sollte mein Hund doch mal jemanden anbellen oder vielleicht sogar anspringen. Was soll ich den betroffenen Menschen sagen? Ups,heute folgt der Hund mir nicht so gerne??? Ein gewisses Maß an Erziehung ist unumgänglich, wobei ich ihnen natürlich völlig Recht gebe, wenn sie sagen, der Hund soll Hund sein dürfen. Ich denke, jeder muss für sich die Trainingsmethode rausfinden, die zu ihm und dem Hund passt. Sie wohnen, wie ich lese, auf dem Land und haben ein riesiges Grundstück zur Verfügung, davon können die meisten nur träumen. Man sollte also immer mit zweierlei Maß messen…..

  2. U. Deus

    Dankeschön für diesen wahren und realistischen Artikel. Besonders in Ballungsgebieten mit hart umkämpften Grünflächen fällt es extrem auf wie wenig die Hunde Hund sein dürfen. Leider. Der Gesetzgeber samt Medien sorgt noch zusätzlich dafür, das es möglichst schwer ist, den Hunden Freude, Spiel und Spaß an ihrem Hundeleben zu verschaffen. Denn darum geht es doch – einem Hund ein schönes Leben zu bieten nach seiner Fasson.
    Es geht doch um Freundschaft, nicht um Abhängigkeit. Freundschaft bekommt man geschenkt, die gibt es nicht über Drill und bedingungslosem Gehorsam.

    1. Dorothea Fuller

      Nicht nur in Ballungsgebieten haben es Hunde schwer. Auch auf dem Land bemerkt man die zunehmende Intoleranz gegenüber den Tieren.

      Selbst mit dem kleinsten Hund hat man bei der Wohnungssuche große Probleme.

  3. Dorothea Fuller

    Die Menschen werden gezwungen sich unterzuordnen in der Republik und das Unterordnen wird auf den Hund übertragen.
    Nichts geht ohne Ordnung in Deutschland!
    Überall Regeln und Vorschriften. Nur keine Individualität, auch nicht für die Hunde.

    Diese krankhafte Trainingsneurose entspricht ganz dem Charakter der Burnout Nation.
    Sie wundern sich weil ihre Hunde Arthrose im Hüftgelenk haben, nachdem der Hund unzuählige Male am Arm von irgendeinem Wichtigtuer hin und her gerissen wurde. Oder der Hund muss seinen Kopf aus irgendeinem unersichtlichen Grund während des Laufens zum “Führer” hochheben, ist sowas von krank und unnatürlich, das gehört einfach verboten.

    Hier werden Hunde absichtlich krank trainiert. Wer solche Methoden anwendet, dem sollte der Hund genommen werden.

    Respekt und Liebe? Ein anscheinend unbekanntes Wort für deutsche Hunde.
    Der Drill steckt in unserer Nation und wird sich auch noch eine Weile in der Nation festhalten, bis alle kapieren es geht auch ohne bei den meisten Hunden. Und nur dann ist es möglich den wirlichen Charakter des Hundes miterleben zu dürfen. Keinen Unterdrückten aber den Hund selber.

    Vielen Dank für diesen Bericht Herr Schlesinger, endlich jemand der über diese ill-treatment schreibt.