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7 Kommentare zu “Die normale Geburt und Entwicklung gesunder Hunde 2. Teil”

  1. tomborianer

    Liebe Frau Dr. Gerber,

    Danke für diesen spannenden und informativen Bericht. Jetzt ist mir auch klar, warum unser Paul (den wir vor 8 Jahren bei Ihnen bekommen haben) so ein toller Hund ist. Bei der Pflege und Fürsorge!
    Ich kann jeden nur empfehlen einen Ihrer Hunde zu nehmen, und der Irish ist wirklich ein toller Hund.

    Liebe Grüße
    Petra Wackerle

  2. Dr. Birgit Gerber

    Thema – Spulwürmer

    Um Ihre Frage kurz zu beantworten.
    Nahezu alle Hunde werden in Ihrem Leben von Spulwürmern (Toxocara Canis) infiziert. Die bis zu 20 cm langen Spulwürmer befinden sich im Darm des Hundes und produzieren massenhaft Eier, die mit dem Kot ausgeschieden werden. In der Natur überdauern sie sehr lange. Wenn die Eier von einem Hund gefressen werden, entwickeln sich die Wurmlarven. Diese wandern durch die Darmwand über die Blutgefässe zur Lunge, wo sie evtl. Symptome wie Husten/Niessen verursachen können. Über die Luftröhre gelangen sie in den Rachen des Hundes und wieder in den Darm, wo sie sich zu erwachsenen Spulwürmern entwickeln, die wieder Eier produzieren. Ein Teil der Larven überdauert n verschiedenen Organen des Wirtstieres und wartet auf günstige neue Wachstumsbedingungen, wie z.B. die Trächtigkeit der Hündin. Die Larven wandern über die Gebärmutter und die Plazenta in die Welpen und über die Brustdrüsen in die Muttermilch. Die Welpen können sich daher schon vor der Geburt und beim Saugen nach der Geburt anstecken und bereits nach 2 Wochen erwachsene Würmer im Darm haben, die wieder Eier produzieren. Durch den Wurmbefall können die Welpen in ihrer Entwicklung erheblich beeinträchtigt werden, bei starkem Befall sogar sterben.
    Deshalb sind regelmässige Wurmkuren, spätestens am Beginn der 3. Lebenswoche und danach bis zum Absetzen alle 2-3 Wochen nötig. Später ist dann die Untersuchung von Kotproben sinnvoll und Entwurmung nur wenn Wurmeier vorhanden sind, um dem Hund unnötige Wurmkuren zu ersparen.
    Ein Wurmbefall der Welpen kann evtl durch Gabe von Fenbendazol ab dem 40. Trächtigkeitstag (50mg/kg) verhindert oder vermindert werden. Ob dies negative Auswirkungen auf die Trächtigkeit hat ist aber nicht ganz sicher und sollte deshalb mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Auf jeden Fall ist es eine Belastung für die Hündin.

  3. Boogieman

    Wie kommt es eigentlich, dass fast alle Hundewelpen mit Spulwürmern infiziert sind?
    Wenn die Mutter keine Würmer hat, dann können die kleinen doch eigentlich gar keine Spulwürmer haben, oder?
    Oder infizieren die sich schon in der Gebärmutter?
    Das kann ich mir kaum vorstellen…
    Wir geben unseren Hunden alle drei Monate Profender und die sind eigentlich immer wurmfrei, wird auch mittels Kotproben immer vier Wochen nach dem Entwurmen überprüft.

  4. Dr. Birgit Gerber

    Sehr geehrte/r Dr. Prinz,

    Danke für Ihr Lob.
    Für 2 (-3) der 8 Welpen suche ich noch ein möglichst optimales neues Zuhause.

    Ja, mir macht es sehr viel Freude, ca alle 3 Jahre einen Wurf zu haben und die Kleinen möglichst gut auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

    Viele Grüsse, über Ihren Anruf würde ich mich freuen.

    Dr. Birgit Gerber
    Tel 089 / 914025

  5. Dr. Prinz

    Mit grossem Interesse habe ich die Artikel über die Geburt und jetzt über die Entwicklung der Irish-Terrier-Welpen in den ersten Lebenswochen gelesen.
    Man spürt, dass für diese Welpen sehr viel Zeit, Liebe und Freude an der Aufzucht investiert wird. Seit einiger Zeit schon sind wir auf der Suche nach einem mittelgrossen Hund. Bei Freunden haben wir schon einen Irish-Rüden kennengelernt.

    Da die Welpen am 10.2.2012 geboren sind, müssten sie jstzt 6 Wochen alt sein.
    Sind schon alle vergeben ?

  6. Astrid

    Genauso informativ und kurzweilig wie der erste Teil über die Geburt. Besonders auch für Hundebegeisterte, die wohl selbst keinen Wurf aufziehen werden.
    Wir freuen uns schon darauf, die Protagonisten “live” zu erleben.

  7. Berthold Leinwand

    Ein interessanter Bericht der dem Leser einen informativen Einblick in die Welpenentwicklung gewährt.