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15 Kommentare zu “Hunde und ihre Menschen – diskriminierte Minderheit in Deutschland”

  1. Karl Scheidt

    *Lol Mir stinkt diese Behördenwillkür ohne Ende. Ebenso stinkt es mir gewaltig wenn ich mit meinem Hund irgendwo spazieren gehe, wo andere auch laufen und ich alle 2 m in einen Tretmine von Hunden trete! Ganz einfach Tüte in die Hosen-/Jackentasche, Scheiße aufheben und in den privaten oder öffentlichen Mülleimer und gut iss!

  2. Karl Scheidt

    Übrigens, denke ich daß die meisten Landesverordnung über Tierhaltung, bzw. die Haltung von sogn. Listenhunden gegen dieses Artikel verstoßen weil damit Dinge verboten werden die eigentlich von dem GG zugesichrt werden…
    Artikel 2

    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Zu meiner freien Entfaltung gehört die Haltung einer BX-Hündin, die sogar so bösartig ist, daß sie Würste beißt…

  3. Karl Scheidt

    Sollten die “BB” wirklich die Hunde getötet haben, direkt Anzeige wegen:
    Dritter Abschnitt
    Töten von Tieren

    § 4

    (1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

    (1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.

    (2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.

    (3) Für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken gelten die §§ 8 b, 9 Abs. 2 Satz 2, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen außerdem § 9 Abs. 2 Nr. 7 entsprechend.

    lg KS

  4. Karl Scheidt

    Wo RECHT zu UNRECHT wird, wir WIDERSTAND zur PFLICHT!
    Nun gut, daß Deutschland mit Behördenwillkür und Hosenscheißern übersät ist wissen wir alle.
    Eine dumme Frage die mir bisher niemand beantworten konnte: Wenn ein Hund in einem Bundesland als “ungefährlich” begutachtet wurde (oder gilt), ist das dann in einem anderen Bundesland ein anderer Hund der dort brandgefährlich wurde? Ich denke der Staat macht das um Gelder für überflüssige öffentlich Angestellte einzunehmen damit der Konkurs der Gemeindekassen noch nicht bemerkt wird.
    Falls jemand hier ist dem diese Behördenwillkür auch stinkt,

    HÖRT AUF ZU JAMMERN, STEHT ENDLICH AUF UND WEHRT EUCH!!!!
    lg KS

  5. Marion Oberender

    Auf den Punkt gebracht!!

  6. Cicero

    @Sandra Natürlich geht es um Stimmvieh! Leider hat sich bis zu vielen Politikern noch nicht herum gesprochen, was auch Minderheiten, wie auch Menschen und ihre Vierbeiner, für eine Macht haben…
    Bevor man sich so also aus dem Fenster hängt und miese Stimmung verbreitet, sollte man vielleicht wissen, dass 2008 in München durch eine Protestaktion, an der sich über 10.000 Menschen (mit und ohne Hund) beteiligten, das Fass der CSU zum Überlaufen brachten und diese erstmals ihre Wahl verlor. Demokratie funktioniert also nur dann, wenn man auch weiß wie Demokratie funktioniert, was sie eigentlich bedeutet, sich der Instrumentarien in der Lage ist zu bedienen, sich solidarisiert und nicht permanent herumnörgelt und jammert.
    Wir üblich in Deutschland diskutieren Besserwisser. Anschließend werden fünf Vereine gegründet, die sich gegenseitig aus Missgunst und Neid bekriegen, weil jeder meint das Rad neu erfinden zu müssen, um sich anschließend wieder aufzulösen. Ergebnis, Erfolg und Effizienz? NULL! Das versteht man in Deutschland unter Demokratie! :-)
    Ich würde es mal mit demokratischen Instrumentarien versuchen, die in Deutschland nicht genutzt werden, jedem übrigens zur Verfügung stehen und damit, konstruktiv und positiv Menschen zu mobilisieren sich zu solidarisieren… Dann braucht man hinterher keinen Schuldigen zu suchen, weil man nur Reden geschwungen und nichts getan hat. Wie üblich in Deutschland!

  7. Gisela Düllberg

    Ein Super-Artikel ! Es stimmt alles. Die Listenhunde wurden hier in Berlin von schwerstbewaffneten Polizisten aus den Wohnungen geholt, meist morgens sehr früh, und oft schon kurz darauf in den kleinen Hundeanhängern mit Pump-guns in die Luft gejagt. Die Polizisten haben gewürfelt, wer schiessen darf. Unsere Bürgerinitiative “Berliner Schnauze” hat von 2000 bis 2003 versucht, gegen diese unglaubliche Hetz- und Vernichtungskampagne anzugehen; wir haben im Berliner Abgeordnetenhaus Expertenrunden initiiert, die den Wahnsinn der Rasselisten offengelegt haben. wir haben 50 mal mit z.T. mehreren hundert Teilnehmern demonstriert, ohne dass auch nur eine einzige Zeitung darüber geschrieben hat. Am Ende kam die Rasseliste und das Berliner Hundegesetz – gegen alle Vernunft und Sachkenntnis. Ein Abgeordneter begründete das so: “Es geht in der Politik nicht um die Wahrheit, und auch nicht um die Gerechtigkeit – es geht nur um das Stimmvieh”.

    1. Sandra

      Hallo Gisela,

      hm, dass Hundehalter auch “Stimmvieh” sind scheint nicht zu gelten, weil zu wenig und zu leise… Politikerhirne sind einfach viel zu klar erkennbar kurzmasching gehalten…

      Aber sag mal: WIRKLICH?? Es wurde gewürftel, wer mit Pumpguns in kleinen Boxen auf Lebewesen feuern “darf” ?????

      Gibts darüber handfeste Belege, bspw. von Augenzeugen, Dokumente von “höheren Stellen” etc.?! Wenn Ja, lass(t) sie mir bitte zukommen, kann u.U. in der neuen Klage verwendet werden.

      Und auch ins Infoarchiv der WGH-Webseite würde ich gerne (ordentliches) Material setzen.

      LG und Danke vorab.

  8. Cicero

    Ist ja niedlich, dieses Demokratieverständnis! Wenn dem so wäre, dann hätten Petitionen, bei denen sich über 200.000 Leute wie hier eingetragen haben, nichts bewirken können. Davon kann selbst der Lanz ein Lied singen..! :-)
    http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/news-crash-co/notarzt-wird-in-einsatz-wegen-gefahrlichem-uberholen-angezeigt/
    Politiker reagieren empfindlich, wenn die Mehrheit der Bevölkerung sich gegen sie per Petition stellt. Immerhin geht es hier um Wählerstimmen.
    Nur befürchte ich, dass sich die Hundebesitzer für dieses Thema nicht wirklich interessieren. Soweit ich mich erinnere und ich lese dieses Magazin schon lange, wurde auch eine Klage von einem Rechtsanwalt Vitt gegen die Hundesteuer, sogar vor dem Europäischen Gerichtshof abgewiesen. Jetzt habe ich den Artikel gefunden, hatte ich doch richtig gelesen:http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/aktuelles/hundesteuer-klageschrift-beim-europaischen-gerichtshof-verloren-gegangen/ und hier noch einer: http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/recht-verordnungen/rechtsanwalt-reicht-klage-gegen-die-hundesteuer-ein/
    Vor welche höhere Instanz wollen Sie dann noch klagen? Vor dem Vatikan? :-)

    1. Sandra

      Oje cicero, du Schlaumeier schon wieder …

      Mit Petitionen lassen sich doch keine Steuer-Angelegenheiten angehen – offensichtlich hast auch du es noch nicht bis in die hinterste deiner Gehirnwindungen gerafft?! Oder wie sonst sind all die “Super-Petitionen” gegen die Hundesteuer der letzten Jahre / Jahrzehnte, die elendig krepierten, zu erklären?! *AUGEN VERDREH*

      Wenn du wissen willst, was und / oder wer hinter WGH steht : geh auf die Seite, sofern du den Link vor lauter Klugheit auch triffst.

      *in diesem sinn*

  9. Wiensworld

    “wie wäre es mit einer Petition” – ich lach mich schlapp! Die online-Petitionen sind nichts wert und die Petitionen an das Land werden mit Ausreden einfach abgeschmettert. Die Justiz malt sich die Rechte bunt und biegt solange, bis es im Sinne der Rechtsverdreher korrekt klingt.
    http://www.WiensWorld.de schreibt wie´s wirklich ist.

  10. Cicero

    @Sandra Wie wär´s einfach mal mit einer Petition?
    Für die braucht man keine Spenden und man würde feststellen, ob es dieser Minderheit um mehr Rechte geht oder darum keine Rechte zu haben, aber dafür keine Hundesteuer mehr bezahlen zu müssen? :-)

  11. Cicero

    Ohne Frage ist es zutreffend, dass sich auch diese Minderheit alles gefallen lässt.
    Wenn diese Minderheit Rechte hätte, gleichberechtigt wäre und nicht diskriminiert würde, müsste sie auch keine Hundesteuer bezahlen.
    Was hat deutsche “Braune Soße” und Denunziation als Volkssport in Deutschland mit der Hundesteuer zu tun?
    Selbst wenn keine mehr bezahlt werden müsste, würde das deutsche Denunziantentum und die “Braune Sosse” nicht verschwinden.
    Mehr Rechte, um die es übrigens in diesem Artikel geht und um kriminelle Machenschaften gegenüber einer Minderheit, würde ihnen deshalb nicht eingeräumt.
    Was soll das also? Oder geht es wieder einmal um eine neue Gruppierung oder einen Verein der Spenden braucht?

  12. Sandra

    Aus dem Artikel:

    >> Bis heute werden Menschen mit Hund in der Öffentlichkeit, wie rechtloses Freiwild – selbst auf dem Land – behandelt – kontrolliert, angepöbelt, beschimpft und denunziert. Jeder Mensch der seiner im Tierschutzgesetz festgelegten Verpflichtung nachkommt und seinem Hund ein artgemässes Leben, auch ohne Leine ermöglicht, muss sich anpöbeln, beschimpfen oder denunzieren lassen. <<

    Natürlich und nicht unbedingt zu Unrecht! … "Menschen mit Kanidenhintergrund" machen es den Denunzianten sowie deren Helfeshelfer doch so einfach, wie keine andere "Minderheit" sonst: Sie lassen es mit sich machen, weil "es schon immer so war". Punkt.

    Statt endlich mit dem Jammern, Geheule, Maulen, Meckern und vor allem dem Klugscheißern aufzuhören und stattdessen strikt ein deutliches Zeichen zu setzen:

    Kollektiv für die Finanzierung der neuen Klage gegen die Hundesteuer eingestanden und Fertig!

    Was nützen Tausende von Unterschriften, die Petition für Petition im Papierkorb landen?!

    Legt euer Geld zusammen, JEDE(R) gibt was geht und setzt damit wirklich ein Zeichen, dass auch "Menschen mit Kanidenhintergrund" ihre Grenzen haben – und die nun mehr als erreicht sind – oder lasst alles beim Alten, aber dann hört zumindest mit dem Jammern und Heulen auf, denn das nervt höllisch!

    Wofür entscheidest DU dich?!?

    http://www.wir-gegen-hundesteuer.de

  13. Peter Braun

    Danke, ein hervorragender Artikel und absolut zutreffend!
    So etwas liest man in der deutschen Presse selten.
    Macht weiter so!