Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche, Weilsche Krankheit)

Diese Infektionskrankheiten werden durch bestimmte Bakterien hervorgerufen und können Tiere und Menschen betreffen. Hunde jeder Altersgruppe sind für die Krankheiten empfänglich.

Die Ansteckung erfolgt über Infizierte Hunde, die den Erreger über lange Zeit mit dem Urin und Speichel ausscheiden. Daneben sind Ratten und Mäuse eine wichtige Infektionsquelle. Der Erreger ist über längere Zeit z.B. in Pfützen überlebensfähig. Die Aufnahme des Virus in den Organismus erfolgt über Schleimhäute und Haut. Die Verbreitung erfolgt über den Blutweg (Sepsis) und befällt Organe wie Herz, Herzbeutel, Brustfell, Leber und Niere. Rote Blutkörperchen zerfallen.

Der Erreger heißt: Leptospira icterohaemorrhagica, grippotyphosa, sejroe, canicola ua.

Die Inkubationszeit beträgt 4 – 12 Tage.

Die Krankheitssymptome sind:

oft untypisch und schwer zu deutenden. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit

  • plötzlicher Schwäche
  • Futterverweigerung
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Durchfall
  • gerötete Schleimhäute
  • Austrocknung
  • Atembeschwerden und
  • vermehrter Durst können ebenso,
  • wie häufiger Harnabsatz, weitere Anzeichen sein.

Nach einigen Tagen:

  • Gelbsucht mit Gelb- oder Braunfärbung der Schleimhäute und des Urins.
  • Schwere Gerinnungsstörungen.

Erkrankte Hunde erheben sich nur ungern und sind schmerzenempfindlich bei Druck auf die Nierengegend.

Therapie:

Lepospirose wird mit Antibiotika, Infusionen, bei Gerinnungsstörungen mit Heparin behandelt.

Die Prognose:

Ist eher ungünstig. Als Spätfolge können chronische Nierenschäden entstehen.


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