Augen

Gesunde Augen benötigen keine spezielle Pflege. Ausfliesendes Augensekret (z.B. “Sandmännchen” am Morgen) ist harmlos und kann mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Verwenden Sie niemals Kamille am Auge. Starke weißliche oder gelbliche Absonderung am Auge und sonstige Veränderungen am Auge sind Krankheitszeichen und erfordern tierärztliche Hilfe.

Auf keinen Fall sollte man am Hundeauge Kamille verwenden, weil sehr viele Hunde auf das in Kamille enthaltene ätherische Öl und die Schwebstoffe überempfindlich reagieren.

Cabrioletfahren verursacht beim Hund Bindehautentzündungen, um zu verhindern dass diese chronisch wird, sollte  sofort behandelt werden. Bindehautentzündungen sind schmerzhaft, mit entsprechender Lichtempfindlichkeit. Die Symptome sind: Augenausfluss und rote Bindehäute.Wenn der Hund im Cabrio mitgenommen werden muss, dann sollte den Hunden eine spezielle Brille aufgesetzt werden.  Zu beziehen im Fachhandel!

Die wichtigste Schicht des Auges ist die Netzhaut (Retina). In ihr werden Lichtimpulse in elektrische Potentiale umgewandelt, die dann über die Sehnerven zum Gehirn gelangen, wo die Seheindrücke bewusst wahrgenommen werden.

Das Licht gelangt durch die transparente Hornhaut und durch die dahinterliegende Pupillenöffnung der Iris (Regenbogenhaut) zum Augenhintergrund auf die Netzhaut. Je nach Lichteinfall ist die Pupille gross oder klein. Die Feinregulierung der Lichtbrechung wird dahinter von der Linse besorgt.

Die Iris ist meist braun gefärbt, kann aber bei gewissen Rassen auch blau sein. Dies ist eine Frage der Pigment- und Fettverteilung. Darum herum liegt zum Schutz der inneren Strukturen noch die weisse äussere Augenhaut (Sklera).

Die Bindehäute sollten hellrosa sein, bei Augenentzündungen, die durch Zugluft entstehen können, sind sie manchmal dunkelrot gefärbt.

Die meisten Tiere haben ein 3. Augenlid, die Nickhaut, die im nasenseitigen Augenwinkel liegt. Bei starkem Wurmbefall bei Katzen kann das 3. Augenlid vorfallen, man sieht dann ein weisses Häutchen über dem Auge.

Jede Augenveränderung sollte von einem Tierarzt untersucht werden, um nicht das Sehvermögen des Tieres zu gefährden!

Cortisonhaltige Augentropfen sollten nicht verwendet werden! Diese können z.B. bei Hornhautverletzungen zu irreversiblen Schäden des Auges führen.


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