Wir führten mit der ganzheitlich arbeitenden Tierärztin Frau Dr. Jutta Ziegler ein Interview, wie Sie Ihre Tiere gesund erhalten können.
Weiter zeigen wir Ihnen die Parallelen in der Veterinärmedizin zur Humanmedzin durch die Vorträge des Humanmediziners und Internisten Dr. Claus Köhnlein und des ganzheitlich arbeitenden Humanmediziners Dr. med. Friedrich Graf – unten – zu diesem Thema.
Hounds & People: Guten Tag Frau Dr. Ziegler,
Was für Alternativen gäbe es denn zur Schulmedizin, Pharmaindustrie, Gerätemedizin und was können die Menschen tun damit ihre Tiere gesund bleiben?
Dr. Jutta Ziegler: Das beginnt bei der Impfung, da wird immer noch maßlos übertrieben. Ernährung – kein Fertigfutter – und eine stressfreie Haltung.
Hounds & People: Es gibt ja immer noch Tierärzte die noch jedes Jahr impfen. Warum?
Ich habe gerade eine Rechecherche hinter mir und stellte fest, dass es in der Veterinärmedin bei der Nutztierhaltung genau so abläuft, wie in der Kleintiermedizin und der Humanmedizin.
Biobauern sagen Tiere seien nach Impfungen krank geworden. Die Adjuvantien (Wirkverstärker) wie Quecksilber und Aluminium in den Impfstoffen hätten Schädigungen und Krankheiten verursacht, die in die Lebensmittelkelkette gehen würden. Ich recherchierte dann nach und stellte fest, dass in den USA solche Impfstoffe, mit diesen Trägersubsanzen, vor allem bei Kindern, nicht eingesetzt werden. Ebenso in der Schweiz. Was sagen Sie dazu?
Dr. Jutta Ziegler: Ja, das ist zutreffend!
Hounds & People: Warum werden diese bei uns in der Veterinärmedizin, eingesetzt? Besteht vor allem in der Landwirtschaft nicht die Gefahr, dass diese in die Lebensmittelkette gehen?
Dr. Jutta Ziegler: Ja, die meisten Impfungen sind nicht notwendig! Ich impfe seit Jahren nicht mehr. Tollwut gibt es nicht mehr. Außerdem sind die großen Krankheiten nicht durch Massenimpfungen beseitigt worden, ob Tierimpfungen oder Humanimpfungen, sondern durch Hygiene. Wenn Sie die in wissenschaftlicher seriöser Literatur in den Statistiken und Kurven nachlesen, wann die Krankheit zurückgegangen ist, wann die Impfung war und wann die hygienischen Verhältnisse und die Ernährung besser waren. Die Krankheit ging immer zurück, wenn sich die hygienischen Verhältnisse und die Ernährung verbessert haben.
Hounds & People: Durch Kanalisation und verbesserte hygiensche Verhältnisse? Also entstehen Krankheiten auch bei Tieren durch nicht artgemässe Haltung, schlechten hygienischen Verhältnissen und geschwächten Immunsystem?
Dr. Jutta Ziegler: Ja, bei Menschen nach dem Krieg z.B. Tuberkulose. Erkrankungen die bei gestressten Menschen ihren Nährboden finden und dann auftreten. Bei Kriegsende verbesserten sich die Lebensumstände, auch die Ernährung wurde besser und die Krankheit ging zurück. Erst Jahre später kamen dann die Impfungen.
Hounds & People: Also verbesserte Lebensumstände und eine Änderung äußerer Faktoren, die dazu beitragen, dass sich die Krankheit verbreiten kann – wie auch eine bessere Hygiene und ein stabiles Immunsystem?
Dr. Jutta Ziegler: Ja genau! Natürlich finden Krankheiten wie Staupe und Parovirose noch ihren Boden wo sie sich verbreiten können.
Hounds & People: Ist es aber nicht so, dass bei großem Infektionsdruck, wenn viele Tiere zusammen leben, dann geimpft werden muss?
Dr. Jutta Ziegler: Nein, auch bei großem Infektiondruck ist die Impfung nicht hundertprozentig. Vor allem bei Durchfall nutzt die Impfung gar nichts. Im Gegenteil, durch die Impfung wird das Immunsystem zusätzlich geschwächt, worauf die Tiere anschließend nicht mehr in der Lage sind sich selbst dagegen zu wehren. In meinen Tierheimen die ich betreue wird zwar bei großem Stress gegen Parovirose geimpft, aber es ist keine Garantie. Absolut nicht.
Hounds & People: Und Leptospirose, die sogenannte “Stuttgarter Hundeseuche”? Das ist ja der Klassiker bei diesen Kombinationsimpfungen Staupe, Parovirose, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut? Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der an Leptospirose erkrankt ist.
Dr. Jutta Ziegler: Selbst wenn mal einer erkranken sollte, ist Leptospirose leicht und gut zu behandeln. Vorher war nur ein Stamm in dem Impfstoff enthalten, jetzt sind bei der Impfung 8 oder 9 Stämme enthalten. Es gibt aber 80 – 90 Stämme die in dem derzeitigen, angepriesenen Leptospirose-Impfstoff nicht enthalten sind.
Hounds & People: Die Leute sind total hysterisch und lassen ihre Hunde nicht mehr aus den Pfützen trinken, weil ihnen dies von den Tierärzten verboten wird. Was sagen Sie dazu?
Dr. Jutta Ziegler: Ihnen wird erzählt, wenn Sie nicht impfen ist er morgen krank. Das ist das Geschäft mit der Angst. Habe ich alles schon erlebt. Die Kollegen informieren sich nicht, die lassen sich nur noch von der Pharmaindustrie beraten. Und das ist eine Katastrophe.
Hounds & People: Ist es in der Veterinärmedizin nicht so, dass an den Unis viele Studien von der Pharmaindustrie gesponsert werden?
Dr. Jutta Ziegler: Die Unis werden natürlich von der Pharmaindustrie gesponsert, vor allem der ganze Tier-Ernährungssektor vor der Futtermittelindustrie.
Hounds & People: Werden für diese Studien nicht auch Tierversuche durchgeführt?
Dr. Jutta Ziegler: Ja.
Hounds & People: Wie ist dies eigentlich bei der Leishmaniose, bei den vielen Tieren aus dem Ausland?
Dr. Jutta Ziegler: Bei Leischmaniose wird meistens der Titer behandelt. Wenn ein Hund aus Griechenland oder Spanien kommt, der einen erhöhten Titer hat und dann mit diesem üblichen Giftzeug behandelt wird, ist der Hund anschließend richtig krank. Dann kann auch diese “positive” Leischmaniose, mit der der Hund leben konnte, aggressiv werden.
Vielen Dank für das Interview Frau Dr. Ziegler!
Astrid Ebenhoch ist Journalistin und Gründerin von Hounds & People
Im Anschluss Vorträge der Humanmedizinger Dr. med. Friedrich Graf und Dr. med. Claus Köhnlein und zum Thema “Erfundene Krankheiten” und Impfungen. Zu diesem Thema auch eine Dokumentation von Arte zu einem weiteren Interview.
- Pharmaindustrie: Erfundene Krankheiten – das Geschäft mit der Angst
- Profitorientierte unnötige Operationen bei Hunden und Menschen
- Tiermedizin: Krankheit statt Gesundheit?
- Buchempfehlung: Totgeimpft, Fehlernährt und Medikamenten vergiftet!
- Impfungen: Krankheit statt Gesundheit
- Die Sache mit der Wurmkur
- Die Sache mit den Schutzimpfungen – Teil II
- Darmerkrankungen beim Hund
- Karotten sind gesund und können heilen!
- Sind light Food und künstliche Vitamine gesund?
- Mehr Transparenz und Ethik in der Tiermedizin!
- Nur Vitamine in natürlicher Ernährung sind gesund!
- Etikettenschwindel bei der Nahrung für Mensch und Tier!
- Gesundes Hundefutter wie selbst gemacht! Gibt es das?
- Neue (alte) Wege zur erfolgreichen Behandlung von Immunerkrankungen
- Tierärzte – Das Geschäft mit der Tierliebe
Ein Vortrag des ganzheitlich arbeitenden Humanmediziners, im Anschluss, des Humanmediziniers Dr. med. Friedrich Graf zum Thema Impfungen und Gesunderhaltung.
Dr. med. Friedrich Paul Graf, ist Allgemeinmediziner und Homöopath, Autor mehrerer Fachbücher und Broschüren, welche im Sprangsrade Verlag, Herder Verlag und dem Elwin Staude Verlag erschienen sind. Er führt eine Allgemeinpraxis im Schleswig-Holsteinischen Plön mit den Schwerpunkten Homöopathie, Schwangerschaft, Geburt und Gynäkologie.
Dr. med. Friedrich Paul Graf sagt impfen macht krank und dies sei beabsichtigt. Unklar und umstritten sei nur, wie sehr. Bis heute seien keine Studien von Ungeimpften gegen Geimpften veranlasst worden, die viele unheilvolle Diskussionen beenden könnten.
Ein Vortrag des Internisten Dr. Claus Köhnlein zum Thema “Erfundene Viruserkrankungen” in Salzburg 2014 .
Dr. med. Claus Köhnlein ist Facharzt für innere Krankheiten und ist seit elf Jahren in Kiel in eigener Praxis tätig und arbeitete vorher an einer Klinik für den Fachbereich Onkologie und Viruserkrankungen.
Er veröffentlichte das Buch “Virus Wahn”, mit Vorworte von Dr. med. Etienne de Harven, Pionier der Virusforschung und Dr. med. Joachim Mutter, Experte der Umweltmedizin sowie einem Beitrag von Robert F. Kennedy Jr.
Hallo,
schade das eine Frage nicht gestellt wurde. Bonnie ist nun fast 14monate alt. Im Alter von 8Wochen ist Sie das erste mal und mit 12Wochen das zweite mal gegen alles geimpft worden. Nun soll Sie abschließend nächsten monat nochmal geimpft werden, damit die Grundimmunisierung komplett ist. Impfen wollte ich Staupe, Hepatitis und parvovirose. Sinnvoll oder nicht?
Würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Frage beantworten.
http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/statt-wiederholungs-impfung-antikorper-ttitertest/
Alle weiteren Artikel zum Thema Impfen finden Sie in den angeführten Artikeln oder im Suchfeld unter dem Stichwort Impfen.
Hallo!
Impfwahnsinn und Medikamentenskandal
http://www.goli1998.de/
@Moss Ich stimme Ihnen vollkommen zu! Hier geht es um die Pharmaindustrie und die Tiermediziner. 80 % der Tiermediziner finanzieren ihre Praxen mit Impfungen!
Ein Impfstoff kostet, wie praktisch direkt von der Pharmaindustrie im Einkauf 5.-€ und bestimmte Hundebesitzer bezahlen dafür dann beim Tierarzt zwischen 80.-€ und 130.-€. Wovon die armen Hunde dann auch noch krank werden. Wenn das kein lukratives Geschäft ist?
Ich lese dieses Magazin seit Jahren und freue mich über die kompetente, seriöse und kritische Berichterstattung, wie auch vor Kurzem die über die “Antibiotikalüge”, von Dr. Focke einem ehemaligen Amtstierarzt. Ist der auch zu unwissenschaftlich? Er bestätigt vielmehr alle kritischen Ausführungen. Dieses Magazin ist genau deshalb ein Segen in dieser verdummten und inkompetenten Medienlandschaft. Kein Wunder, wenn bestimmte Leute von der Lügenpresse sprechen, bei solchem Personal.
Diese Frau Hacklebroich bei der FAZ auf die sie sich hier beziehen, hat so viel Ahnung von Tiermedizin wie das Meerschweinchen meiner Tochter. Ich bin selbst Naturwissenschaftler.
Zudem hat diese Dame so viel Interesse an der Gesundheit und dem Wohlergehen der Tiere, wie die Pharma-, Tiermedizinlobby oder Politiker für die sie schreibt. So ist Sie sich auch nicht zu schade, obwohl sie keine Ahnung von Verhaltenswissenschaft hat, den Mist fragwürdiger Tierärzte nachzuplappern um ihre Umsätze anzukurbeln. Wie dieser Artikel beweist, den ich hier nun doch noch fand: http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/gesellschaft/sommerloch-lasst-grussen/
Wer solche Artikel schreibt, der Verkauft auch seinen Hund, samt Grossmutter.
Wie blind oder ungebildet muss man eigentlich sein, wenn man solchen Mist von solche Autoren bei einer solchen Zeitung ließt. Als Tageszeitung würde ich Ihnen die TAZ empfehlen… ausser sie wollen sich natürlich weiterhin, auch politisch, Märchen erzählen lassen.
Das blöde für Frau Hacklebroich ist nur, dass sich zum Glück kein Mensch für ihre Lobby-Artikel zum Nachteil der Tiere und Hunde bei der FAZ, noch für ihre Bücher interessiert und kein Schwein kauft. Neid macht nicht kompetenter, sondern dümmer!
Zum Glück sind die Hundebesitzer intelligenter, als die FAZ mit ihrem “Fachpersonal” denkt. Dies ist überhaupt das grösste Problem der Presse, womit sie ihre Glaubwürdigkeit komplett verspielen. Sie halten die Menschen für blöd.
Herr @Moss scheint, kein sehr großes Interesse an dem Wohlergehen seines Hundes zu haben, wenn er einen haben sollte, ansonsten liest man nicht eine solche Möchtegern Lobby-Autorin, die für die Pharmaindustrie, Mediziner-Lobby und auch für Politiker schreibt, je nachdem wo mehr raus springt. Dies ist aber nur in einer Redaktion möglich, die offenbar von dem was diese Dame da vom “Stapel” lässt keinen Schimmer hat und offenbar denkt Hundebesitzer sind unterbelichtet.
Hier die Vita mit der unendlichen “praktischen” Erfahrung einer sog. Autorin die mal Tiermedizin studierte und wie alle anderen nichts anderes tat, als auswendig zu lernen und nachzuplappern, mehr nicht. Die Redaktion von Hounds & People hat hier, wie man sieht, voll ins Schwarze getroffen!
Unglaublich welche Quacksalber und Steigbügelhalter der Pharma und Tiermedizin-Lobby sich “Wissenschaftsjournalisten” nennen. Von der Volontärin über die Bertelmannstiftung zur Wissenschaftsjournalistin, das ist wirklich die grösste Lachnummer.
Danke an die Redaktion für die kritische und kompetente Berichterstattung und Information!
Hier die “wissenschaftliche” und schön geschriebene Vita der Dame! Wäre doch was für Plagiatsjäger.
Faz: “Hacklebroich Geboren am 18. Juli 1978 in Münster, schrieb sie während der Schulzeit als freie Autorin für die „Westfälischen Nachrichten“. Sie machte 1997 Abitur und studierte zunächst zwei Semester Germanistik und Anglistik, bevor sie sich für ein Veterinärmedizinstudium in Leipzig entschied. Nach Staatsexamen und Approbation 2005 arbeitete sie ein Jahr lang als Tierärztin im Bereich Lebensmittelhygiene und Verbraucherschutz in Leipzig. 2006 wurde sie in das „Mentoringprogramm Wissenschaftsjournalismus“ der Bertelsmann Stiftung aufgenommen, das ihr Hospitanzen in den Wissenschaftsressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der „Süddeutschen Zeitung“ , der „Welt“ und der „Welt am Sonntag“ ermöglichte. Seit September 2007 arbeitet sie bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zunächst auf einer Vertretungsstelle als Redakteurin im Wissenschaftsressort der Sonntagszeitung, dann zwei Jahre lang als Volontärin. Seit Juli 2011 ist sie Redakteurin im Ressort „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z.”
Vielen Dank für diese ausführliche Schilderung der „ganzheitlichen“ Quacksalberei, die sich gerade in der Tiermedizin immer wieder zeigt. Was ich in meinen gut 25 Jahren mit Hunden da schon mit- und auch angeboten bekam, geht auf keine Kuhhaut.
Der Unfug der Frau Dr. Ziegler wird hier noch eingehend gewürdigt.
Sehr geehrter Herr/Frau Moss,
Ihren erneuten Kommentar können wir leider nicht veröffentlichen.
Bitte geben Sie eine gültige e-mail Adresse an!
Die von Ihnen angegeben e-mail Adresse ist eine Fälschung und nicht existent.
houndsandpeople@….in-berlin.de
Redaktion Hounds & People
Gerne beantworten wir die Frage ob durch Fledermäuse Tollwut übertragen werden kann, nachdem vereinzelter Verdacht besteht. Es gibt eine Tollwutform die über Fledermäuse übertragen werden kann. Allerdings gibt es in Deutschland kaum noch einen Lebensraum für Fledermäuse in der Nähe von Menschen, nachdem alle Dachböden, wo sie leben könnten, durch die Subventionen für Wärmedämmung, hermetisch abgedichtet wurden. Seit April 2008 gilt Deutschland nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als tollwutfrei.
In Österreich gilt die Tollwut als ausgerottet. Österreich gilt durch die seit den 1990er Jahren durchgeführten Maßnahmen als Tollwutfrei. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationalen Tierseuchenorganisation haben Österreich am 28. September 2008 zum tollwutfreien Gebiet erklärt.
Die Schweiz gilt seit 1999 als tollwutfrei. Die Krankheitsfreiheit wurde durch eine gezielte Fuchsimpfkampagne erreicht.
Grossbritannien ist seit Anfang des 20. Jahrhundert, durch strenge Quarantäne und vollständiges Importverbot von Tieren und andere durchgeführten Massnahmen als Tollwutfrei.