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10 Kommentare zu “Leinenzwang-Verordnungen und Bussgelder in Niedersachsen!”

  1. Walter Robert Perkuhn

    Spannen wird es, wenn Polizisten, trotz Überlastung, in Buchholz i.d.N, sich im Wald auf die lauer legen, Hundehalter aufspüren und dem Ordnungsamt melden sollte ein Hund nicht angeleint sein.

  2. Bärbel Meyer

    also, ich habe einen bereits sehr alten Hund, der sich sehr unwohl fühlt, wenn sich ihm fremde Hunde nähern. Deshalb führe ich ihn ausschließlich an der Leine. Leider muss ich mich jeden Tag damit rumschlagen, dass Hundebesitzer ihre Hunde nicht anleinen, auch nicht, wenn ich sie darum bitte. Dann kommt die tolle Aussage…meiner tut nichts….keiner kann für seinen Hund die Hand ins Feuer legen.
    Wenn die Hunde dieser Leute dann wenigstens hören würden, wenn sie zurück gerufen werden, aber nein, dass haben diese Besitzer dann auch nicht im Griff.

  3. Klaus

    die Pdf Liste entspricht nicht den Tatsachen, zumindest nicht was die Stadt Bad Pyrmont angeht, (den Rest kann ich nicht beurteilen, sollte aber ev. mal überarbeitet werden)

    Hameln
    -
    Pyrmont
    Bad Pyrmont: nein(falsch) In Bad Pyrmont gilt im gesamten, als “Kurbezirk ausgewiesenen Flächen” (der gasammte Innenbereich der Stadt) Leinenzwang,(icl.aller Grünflächen und Parks)…dieses wird auch durch das Ordnungsamt kontroliert..und wenn man erwischt wird,geandet.Der Preis beläuft lich in der Regel zwischen 35€ bis 150€…kommt darauf an, ob man diskutiert oder nicht. mfg.Klaus aus Pyrmont

  4. Werner Willeke

    Leinenzwang für Hunde?
    Wozu dient dieser Unsinn? Bislang ist das Land Niedersachsen einer glaubwürdigen Erklärung nicht nachgekommen. Einzig mit der Brut- und Setzzeit wird die unsinnige Verordnung begründet. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass herum streunende und verwilderte Katzen den größten Schaden an Gelegen und Jungvögeln anrichten. Mir ist nicht bekannt, dass ein Hund Vogelnester ausräumt und Vögeln hinterher jagt. Ich habe auch noch keinen Hund auf Bäume klettern und von Ast zu Ast schwingend gesehen. Natur,- Landschaft- und Tierschutz ist selbstverständlich sehr wichtig und hat bei der unaufhaltbaren Zerstörung unserer Landschaft höchste Priorität. Aber nicht, indem ständig reguliert und verboten, angeordnet und diktiert wird. Uns allen steht ein Mitspracherecht zu, dass jedoch von der Politik ständig untergraben wird. Lediglich die Jagdverbände werden um eine objektive Meinung gefragt. Da es sich bei denen aber um Interessenverbände handelt, ist eine objektive Stellungnahme nicht zu erwarten. Im Namen des Volkes passiert in diesem Lande schon lange nichts mehr.
    Ich akzeptiere, dass Hunde an Krankenhäusern, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen, Kindergärten und Schulen, wie auch in städtischen Grünanlagen, die der Erholung dienen, angeleint werden sollten. Ein pflichtbewusster Hundehalter wird dies auch ohne Zwangsandrohung umsetzen. Je mehr Zwang und Strafandrohung, umso beliebter sind nun mal Verstöße und nicht Einhaltung der Anordnungen. Zudem sehe ich die Städte und Gemeinden in der Pflicht, alle Hundehalter über An- und Verordnungen zu unterrichten. Dazu reicht es nicht aus, auf die Seiten im Internet hinzuweisen. Vielmehr kann man z.B. Veranstaltungen organisieren, in denen Mitarbeiter der Ämter und Behörden wie auch unabhängige Fachleute zu Wort kommen (keine Politiker, Jäger, Interessenverbände und andere Abhängige).
    Wie sieht es mit der arten gerechten Haltung der Hunde aus, wenn sie beim Spaziergang über einen langen Zeitraum angeleint werden müssen. Haben nicht auch Hunde einen Spiel- und Freiheitsdrang? Und dürfen irgendwelche Bürokraten über das Wissen der meisten Hundehalter und unabhängigen Fachleuten hinweg bestimmen. Diese ach so tollen von “Amtswegen Fachleute” sollten sich mal sehr intensiv mit den neurotischen Tieren in den Zoos beschäftigen. Hier bekommt man tagtäglich zu sehen, was es heißt, Tiere “artgerecht” zu halten. Denen jeder Bewegungsdrang genommen und eingefercht in viel zu kleinen Gehege, jede Entfaltung und der Bestimmung der Natur genommen wird. Tiere, und somit auch Hunde, sind ein wichtiges Mitglied in unserer so hoch gelobten Gesellschaft geworden. Ein Hund, der ständig an der Leine gehalten wird, verkümmert zu einer unberechenbarer Kreatur und verursacht unter Umständen hohen Schaden. Vergessen wir mal nicht, dass wir nicht die ersten Lebewesen auf diesem Planeten waren und keineswegs intelligenter sind. Nicht die Tiere haben unseren Lebensraum weggenommen, sondern umgekehrt. Und nun sollen die Hunde, seit jeher des Menschen beliebtestes Haustier wieder einmal kastriert werden.
    Ich habe den Eindruck, dass es bei der Verordnung zur Anleinpflicht viel mehr darum geht, sich an den Hundehaltern zu bereichern. Auto- und Hundehalter dienen den Behörden und Ämtern einzig dazu, zusätzliche eingeplante Einnahmen zu realisieren und umzusetzen. Durch den Wust von Ver- und Anordnungen steigt doch kein Bürger mehr durch. Selbst die Angestellten der Verwaltungen sind oftmals überfragt und entscheiden daher ziemlich hilflos, in der Hoffnung, ihrem Arbeitgeber zu gefallen.
    Es verwundert mich, dass Städte und Landkreise die Verordnung völlig unterschiedlich umsetzen. Gilt nicht grundsätzlich das Gleichbehandlungsprinzip? Wohl nicht.
    Obwohl ich keinen Hund besitze und auch nicht haben werde, kann ich mich an herum tollende Hunde sehr erfreuen. Sie zeigen immer wieder Lebensfreude und sind für sehr viele Halter ein wichtiger Teil dieser so kommunikationsunfähigen Gesellschaft geworden. Also sollte diese unsinnige und völlig überflüssige Anleinpflicht endlich abgeschafft werden. Dies gilt grundsätzlich für alle Hunde, es sei denn, dass es sich um so genannte Problemhunde handelt.

  5. Laura von der Straten

    Hallo,
    Wenn keine Leinenzwangverordnung in meiner Gemeinde besteht,heißt das ich darf meine Hunde ohne Leine Laufen lassen?

  6. Sari

    Hallo,

    in dem PDF “Leinenzwang für Hunde in Niedersachsen, Bußgelder” steht bei meiner Stadt (Rotenburg Wümme) ein Nein für den Leinenzwang, es gibt auch keine Schilder mehr seit ca. 8 Jahren die darauf hinweisen, jedoch wird man von jedem darauf angesprochen, dass die Hunde an der Leine zu führen sind und eine Freundin bekam auch schon mal Besuch von der Polizei, weil ein Nachbar behauptet hat, dass sie ihren Hund nicht angeleint hatte.
    Wem soll ich denn jetzt glauben?
    Gibt es in den entsprechenden Gebieten Schilder, die daurauf hinweisen?

    Jäger weisen einen auch meist sogar freundlich darauf hin, dass Anleinpflicht besteht, aber stimmt das denn nun?

  7. An der Leine – Hundeleben in Hannover » Gastbeitrag: Der Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit in Paragrafen und in der Praxis in Hannover

    [...] Übersicht über Leinenzwang-Verordnungen und bei Verstößen verhängte Bußgelder in ganz Niedersa… im Internetportal Hounds & People [...]

  8. Karl Schuster

    Hallo,
    es ist wahrlich traurig, dass die Vereinsmeierei und Vorteilsnahme einen derartigen Einfluss auf die Politik nimmt.
    Fragt man Jäger, weshalb sie Jäger sind, kommt stets die stereotype Antwort: “Zum Schutz und Erhalt des frei lebenden Wilds!” Die gleiche Spezie fährt dann in den Ostblock oder unternimmt noch weitere Reisen, um “mal” ein Wildschwein oder kapitalen Hirsch zu erlegen. Gefeiert werden dann diese Heldentaten mit reichlich Anerkennung und Alkohol. In hiesigen Bereichen werden Hasen, Fasane o.ä. mit Schrot beschossen. Bei diesem Streuwinkel schafft es selbst ein Halbblinder mit zittriger Hand ein Tier zu töten. Diese “Heger und Pfleger” fordern neuerdings lautstark, Rabenvögel zum Abschuss freizugeben, weil diese angeblich den Jungvögelbestand gefährden. Natürlich wird hier und da ein Nest von einer Krähe ausgeräubert, das ist Natur. Vergessen wird von den hallalibesessenen Herren aber, dass gerade die Rabenvögel für die Vertilgung von Aas zuständig sind. Man darf sicherlich nicht alle Jäger über einen Kamm scheren, der Großteil dieser Personen aber ist Jäger weil er “LUST AM TÖTEN” hat.

  9. Egidius Müller

    Hallo,
    Jagdhunde sind in kommunalen Verordnungen in Niedersachsen immer dann vom Leinenzwang befreit, wenn Hobbyjäger in den jeweiligen Räten der Gemeinden ihren Einfluss ausüben können. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Gemeinden vorrangig durch CDU-Mitglieder beherrscht werden. Traditionell sind in Niedersachsen Landwirte Jäger, die auch gleichzeitig CDU-Mandatsträger und natürlich CDU-Wähler sind.
    Sie haben völlig Recht, wenn Sie annehmen, dass Hunde, die zur Jagd ausgebildet sind, die Hunde sind, die am häufigsten Wild jagen, auch außerhalb der eigentlichen Jagd. “Normale” Hunde sind i.d.R. gar nicht in der Lage ein Wildtier zu erjagen. Tiere, die zufällig einem”normalen” Haushund zum Opfer fallen sind meistens derart krank, dass dies überhaupt passieren kann.
    Festzustellen ist jedenfalls, dass Hobbyjäger die Initiatoren und Fefechter jeglicher Hundeverordnungen in Niedersachsen sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Egidius Müller

  10. Tanja Meister

    Hi.ich hab eher eine Frage.müssen jagdhunde auch angeleint sein.diese sind doch viel gefährlicher für die wildtiere . Jagdhunde sind doch aufs jagen träniert.und hund ist ja hund.