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8 Kommentare zu “Berlin will Rasselisten abschaffen und Hundeführerschein einführen”

  1. Traudel

    Ich kann mich meinen vorschreiben nur anschließen. Auch ich möchte und brauche diesen HFS nicht. Mein Hund hört und selbst, wenn er es nicht tun würde, würde dieser Schein nichts ändern. Was mich mal interessiert was passiert, wenn man diese Prüfung nicht besteht. Kommt der Hund dann ins Heim? Ne sicher nicht er muss dann sein leben lang an der Leine laufen! Wer bitte will das kontrollieren, oder wird dann vielleicht noch verlangt dem Hund das rechte Ohr Grün zu färben :-) . Ist doch alles Blödsinn. Ich sitze gerade beim Friseur, vielleicht sollte ich mir die Haare bunt färben lassen damit das Ordnungsamt auch vor uns Angst hat und sich nicht traut uns zu kontrollieren. Es ist echt das beste dieses Land zu verlassen es wird immer verrückter hier. Lässt euch nicht entmutigen. Liebe Grüße Traudel

  2. Peter

    Was für Heuchler sind das hier in Deutschland eigentlich?

    Eigentlich sollte man sich hier nicht mehr wundern. Nicht nur diese ganze Hunde-Branche, inklusive Tierschutz und Politiker sind korrupt. Im Ausland spielen deutsche Politiker Moral–Apostel und stellen sich als deutsche “Sauber”-männer – mit “sozialer” Marktwirtschaft dar. Wer glaubt das eigentlich noch??

    Die Leute sollten sich mal fragen wer von solchen Verordnungen profitiert? Hundeschulen etc.! Handlungsbedarf gibt es keinen. Offenbar profitieren hiervon auch Tierschutzorganisationen, die diese Abzocke der harmlosen Hunde und ihren Besitzern auch noch befürworten. Sehr sozial-, menschen-, und tierverträglich. Große Tierschutzorganisationen besitzen Millionen, durch Geschäfte mit der Futtermittelindustrie und Spenden. Und arme Rentner und andere, wissen nicht mehr wie sie diese Abzocke in diesem Land bezahlen sollen.

    Vielleicht sollten sich die Politiker in Berlin, die sich hier an Lobbyismus beteiligen und betreiben – mal fragen, wie die Hundehaltung in Ländern ohne Zwangs-Hundeführerschein erfolgreich funktioniert?

    Übrigens gibt es wieder einmal nur in Deutschland – das ja angeblich soooo sozial sein soll – solche Schikanen gegenüber Hundebesitzern! Weder in Frankreich, noch in England, Irland oder einem anderen EU–Land wäre dies vorstellbar. Außer in der deutschsprachigen, spießigen Schweiz und Österreich. Aber die machen sowieso alles ohne Hirn nach, was aus Deutschland kommt. Das kennt man ja schon aus der Geschichte!

    Hier wird sichtbar was auch in anderen Branchen hier längst üblich ist. Lobbyismus durch dümmliche oder skrupellose Politiker. Und auch Berlin ist ja pleite. Wie eine Userin schreibt, dann gibt es in Zukunft in Berlin bald auch keine Hunde, keine Hundeschulen und noch weniger “Kohle” mehr! Ohle, ohle, ohle!!

  3. Barbara Flemming

    Wiedereinmal hat man die Hunde beim Wickel. Ich kann mich nur dem Artikel der Renate Bock anschließen. Ich habe viele Stunden an Ausbildung in meinen Hund investiert um ihn gut zu erziehen. Er hört auf mein Wort, belästigt niemanden, ich nehme die Hinterlassenschaft meines Hundes auf. Denkt die Politik alles nur mit Gesetzen in den Griff zu bekommen? Das wird jetzt schon nicht mehr geschafft. Schauen wir doch mal auf die Radfahrer. Wann müssen die mal endlich einen Führerschein machen. Fast niemand hält sich an die Regeln. Armes Deutschland kann ich da nur sagen. Ich finde keine Worte für so viel hirnloses vorgehen.

  4. Renate Bock

    Sollte der neue Hundeführerschein in der jetzt diskutierten Art durchgesetzt werden, ergibt sich für mich folgende Konsequenz: Mein derzeitiger Hund hat bereits ein etwas fortgeschrittenes Alter erreicht, so dass ich mit Sicherheit diesen Führerschein nicht erwerben werde. Tagsüber wird er von einem sehr kompetenten Rentnerpaar mit jahrelanger Hundeerfahrung und eigenem Hund betreut, welches gleichfalls kein Interesse daran haben wird, für zwei Hunde einen Führerschein zu machen – selbst wenn ich die Kosten übernähme. Also wird er schlimmstenfalls tagsüber mit Leine und Maulkorb gehen, während ich abends mit ihm ins Umland fahre. Eines schlimmen Tages wird er auf die „große Hundewiese“ wechseln – und ich werde mir vorerst keinen neuen Hund zulegen. Daraus folgt, dass jährlich ca. 1.200 bis 1400 € Futter- und Leckerlikosten, 120 € Hundesteuern, ca. 200 € für Impfungen, Wurmkuren, Zeckenschutz , Tierarztkosten etc. , also über den Daumen 1.500 bis 1.800 € der Berliner Wirtschaft entgehen. Da ich mit dieser Einstellung nicht alleine bin, sondern gut ein Drittel meiner Hundebekanntschaften so denkt, wird die Berliner Wirtschaft u.U. einen schmerzhaft spürbaren Einbruch erleben, denn die ganzen am Hund hängenden Berufe wie Futtermittel- und Zubehörhändler, Tierärzte, Hundeschulen usw. werden hierunter gleichfalls zu leiden haben.
    In rund 9 Jahren gehe ich in Rente. Dann werde ich Berlin komplett den Rücken kehren und in einem mir bekannten Örtchen in Brandenburg Quartier beziehen. Dort leben Menschen und Hunde noch in einer „artgerechten“ Gemeinschaft. Dann entgehen Berlin auch die Einnahmen aus meinen Steuern und Lebenshaltungskosten und, und, und!
    Ich bin mit einem Schäferhundmix aufgewachsen und habe seither jahrelang mit Hunden gelebt – keiner dieser Hunde hat irgendjemandem etwas getan – und jetzt soll ich auf meine alten Tage dafür einen Führerschein machen? Geht´s noch?
    Aber ich habe noch einen Vorschlag: Wie wär´s mit einem Kinderführerschein. Die erschreckende Anzahl von Kindesmisshandlungen und sogar –tötungen legt dies doch nahe. Auch lässt die Erziehung der Kleinen oft zu wünschen übrig, wenn diese kriminell werden. Wer Kinder haben will, muss auch damit umgehen können!

  5. Lotte Frank

    Deutschland reguliert sich noch zu Tode. Tierhaltung ist doch keine Wissenschaft. Natürlich kommt es zu Fehlern, aber damit muss eine Gesellschaft auch fertig werden, ohne im Vorfeld erstmal alle Hundehalter unter Generalverdacht zu stellen. Es kann doch nicht sein, dass jede Rentnerin mit ihrem Yorkshire-Terier jetzt eine rund 100 Euro teure Prüfung ablegen muss, weil sie so “blöd” war den Hund steuerlich anzumelden. Das ist eine Subvention von Hundeschulen! Ich frage mich, welche Lobbyisten da am Werk waren.

    Das Ordnungsamt wird natürlich nur die Hundehalter kontrollieren, die keinen Ärger machen, ihre Tiere ordentlich versorgen und bereits in den Steuerlisten stehen. Die Besitzer gefährlich aussehender Tiere werden gar nicht angesprochen werden, weil die öffentlichen Angestellten zuviel Angst haben. Das ist bereits in den Berliner Parks der Fall.

  6. blade08151

    Was soll denn das für ein Mist sein.

    Was heißt denn unerwünschtes Verhalten ignorieren Blödsinn.

    Wenn mein Kind mit Malstiften die Wände beschmiert dann ignorier ich das doch auch nicht.

    Wer verzapft denn so einen Mist wenn ich unerwünschtes Verhalten einfach ignoriere dann erreiche ich doch genau das Gegenteil.
    Unerwünschtes Verhalten wird gemaßregelt dadurch aufgelöst und dann mit alternativer Handlung bestätigt nur dadurch lernt ein Hund das sich das erwünschte Verhalten für ihn mehr lohnt.

    Man löst keine Probleme, indem man sie aufs Eis legt.

  7. cicero

    MEDIENKAMPAGNE DURCH POLITIKER

    Neue Hetzkampagne wegen Unfall mit Kind!
    Diese Methode wurde permanent in den letzten 20 Jahren von Politikern angewandt. Mit lancierten Artikeln über die Medien “Stimmung” gegen eine Minderheit machen, die Gesellschaft zu spalten, um Handlungsbedarf zu konstruieren. Da kommt so ein Unfall gerade recht, auch wenn er von den Besitzern selbst verschuldet zu hause statt gefunden hat.. Trotzdem gehört dieser bedauerliche Vorfall, der in den eigenen vier Wänden stattfand, zu den Einzelfällen. Unfälle mit Hunden liegen nach wie vor im Promillebereich. Im Gegensatz zu den Toten und Verletzten z.B. im Straßenverkehr! Erstaunlich hierbei ist, daß diese Unfälle nicht im Promillebereich liegen und trotz Führerschein stattfinden!
    So wird mit dieser Minderheit hier in Deutschland verfahren. Bemerkenswert ist, dass nur hier in den Medien solche Hetzkampagnen gegen diese Minderheit stattfindet. Im Ausland gibt es das nicht! Weder in Frankreich mit 26 Millionen Hunden, England mit 17 Millionen Hunden, in Irland lebt in jedem 2. Haushalt ein Hund, noch in den USA mit 75 Millionen Hundebesitzern die mindestens einen Hund besitzen. Solche Hetzkampagnen gegen Hunde in den Medien wären dort undenkbar.
    Der Stellenwert der Hunde ist dort nicht nur sehr hoch, sondern sie sind auch selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaft. Einer der Gründe warum Deutschland inzwischen weder Hunde-, Kinder-, noch Menschenfreundlich ist! In all diesen Ländern gibt es, im Gegensatz zu Deutschland, nicht nur viele Hunde, sondern mindestens genau so viele Kinder! In Deutschland gibt es in ca. 5 Millionen Haushalten nur ca. 8 Millionen Hunde, ebenso wenig Kinder und erheblichen Geburtenrückgang! Tendenz sinkend!
    Dies wird sich wenn überhaupt nur durch eine bessere Lebensqualität für die Menschen, die in diesem Land leben ändern und nicht durch Maßregelung, Bevormundung, Regulierung, Entmündigung und Verordnungswahn! Burn Out ist ein Symptom dafür, nicht nur für fehlendes Sozialverhalten, sondern fehlendem Respekt und Toleranz dem anderen gegenüber.
    Politiker werden mit Steuergeldern bezahlt. Offenbar brauchen diese mangels Kompetenz ein neues Betätigungsfeld um auf sich Aufmerksam zu machen. Um sich anschliessend zu überlegen wie man Bürger abzocken und Steuern “verbraten” kann. Jeder Politiker der sich so verhält sollte in der heutigen Zeit fristlos gekündigt werden. Oder nachweisen müssen, was er tatsächlich geleistet hat. Wir haben wichtigere Probleme und die sollten in erst mal gelöst werden…

  8. Absolut-Hund

    Guten Tag,
    meiner Meinung nach bedarf es weniger Kontrollfunktionen, sondern mehr fachlicher Prävention. Bei Reflektion alleine der letzten 20 Jahre stellt sich die Frage ob der Umgang und die “Erziehungsmethoden”, (sogar die in den Medien von anerkannten Kynologen verbreitet) tatsächlich dem Wesen “Hund” gerecht werden und entsprechend förderlich sind.

    Ich kann dies zunächst aus der Praxis heraus nur verneinen.
    Die meisten von uns betreuten Hundehalter waren bereits in verschiedenen Hundeschulen, haben Bücher gelesen, sich informiert.
    Wie also kommt es dann dennoch zu problematischen Verhaltensweisen, welche für das Umfeld durchaus auch gefährlich sind.

    Die Frage bleibt meiner Meinung nach, ob die bis dato vermittelten und propagierten Umgangsformen dem natürlichen Wesen des Hundes entsprechen.
    Mein Fazit: Nicht am Hundehalter und schon mal gar nicht am Hund müssen Sanktionen verhängt werden, sondern ein komplettes Überdenken zum Umgang mit dem Hund ist mehr als überfällig – angefangen auf der Ebene der Kynologen und der vermittelten Inhalte.

    Der Kynologische “Leitsatz” in der Hundeerziehung: “Der Mensch agiert – der Hund reagiert.” verkörpert inhaltlich die moderne Hundeerziehung und ist bereits im Fundament fehlerhaft.
    Dreht man genau diese Vorgehensweise in: “Der Hund agiert – der Mensch reagiert.” erhält man eine Basis im Umgang mit dem Hund, welche problematische Verhaltensweisen weitgehend ausschliessen.

    Hören wollen es weder Tierärztekammern, noch Kynologen… bedeutet es doch sich wider der eigenen jahrelangen Propagierung in unzähligen Sachkundekatalogen und Vermittlung zum Umgang mit dem Hund auf eine neue Ebene zu begeben.

    Ich möchte mit meinen Zeilen nicht zum Ausdruck bringen was “falsch” oder “richtig” ist, sondern ich möchte erreichen, dass fundamentales Wissen überdacht wird. Letztendlich stellst sich mir die weitere Frage: “Wenn bisherige Erkenntnisse im Umgang mit dem Hund über jahrzehnte zu dem geführt haben, was wir heute in Gesetzestexten und Sanktionen bei Mensch und Hund erleben – wie kann man davon ausgehen, dass sich etwas ändert?”

    Massregelungen, Sanktionen, fragwürdige Hilfsmittel und Co. bei vom Menschen ungewollten Verhaltensweisen des Hundes entsprechen nicht der Natur des Hundes, sondern eine hundgerechte Anleitung und das Leben aktiver Führung des Hundes sind grundlegende Voraussetzungen für ein problemloses Zusammenleben von Mensch und Hund. Dies bezieht sich nicht “nur” auf kurze Etappen der “Erziehung”, sondern auf den gesamten Zeitraum des Zusammenleben. Weiter bedeutet dies für jeden Hundehalter ein hohes Maß an Verantwortung für den Hund und auch vorausschauend für das Umfeld zu übernehmen.

    Vielen Dank im Namen der Hunde.
    MfG
    Heike Beuse