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Ein Kommentar zu “BGH Urteil Fahrradhelm – Krieg auf Deutschen Strassen”

  1. Black_Nose.ffz

    Der Stinkefinger hat unseres kulturelles Miteinander entschieden geprägt und ist ein wichtiges Bindeglied der Kommunikation geworden. Was auf dem Fahrrad cool ist, sieht aus dem Auto richtig scheiße aus. Mit der vorgetäuschten Friedfertigkeit werden Leichtgläubige Kinder jeden Tag aufs neue in den Straßenverkehr geschupst, um ihnen die Löffel lang zu ziehen. Es ist ein kleiner Bürgerkrieg, den wir da draußen selber am Kochen halten. So wie Putin darauf lauert die Ukraine in einem günstigen Moment zu verschlucken, suchen wir jeden Tag im Straßenverkehr unser neues Opfer.

    Nirgend wo wird so geklagt wie im Straßenverkehr. Ein Anwalt der nix taugt, versucht sein Glück im Verkehrsrecht. Die Autorin hat mir den Spaß bereits vorweg genommen, denn alles ist bereits im §1 der Straßenverkehrsordnung geregelt. Das heißt für den Gesetzgeber nix anderes als, “Du bist Schuld”. Die ‘StVO’ muss man als ein reines staatliches Wirtschaftsunternehmen sehen. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn an der Ampel. Was wir bereits von Opa und Oma gelernt haben und einen Satz heiße Ohren gab, hat uns spätestens Knigge gelehrt, wenn wir es nicht kapiert haben.

    Heute hat aber Pöbeln Hochkonjunktur und nach der neuen Punkteverteilung in Flensburg können wir Pöbeln bis der Arzt kommt. Alles landet im Zivilrecht oder beim Psychologen auf der Liege, wenn wir es darauf anlegen.

    Neulich habe ich einem Busfahrer, der mich auf dem Rennrad mit fast 40kmh geschnitten hat, den Stinkefinger gezeigt. Was ich nicht gesehen habe, die Polizei fuhr neben ihm, als ich ihm später meine Ehrerbietung auf zeigte. Die Beamten fuhren an mir vorbei und schimpften aus dem Auto mit dem Zeigefinger. Damit war der Gerechtigkeit genüge getan. Was ich damit sagen will, es geht auch mal so, wenn wir wissen was wir falsch gemacht haben. Keiner ist perfekt.

    Warum aber Grundsätzlich die Helmpflicht ad acta gelegt wurde, kann ich nicht nach vollziehen. Ich persönlich steige nur im SCHWARZEN KAMPFANZUG auf mein SCHWARZES BIKE…,…der SILBERNE Helm dazu ist bei mir ein absolutes muss und hebt mich von der Masse der ‘Radtouristen’ ab. Bin daher den Autos immer eine Nasenlänge voraus und kann nur so im Verkehrschaos überleben. Radwege auf dem Bürgersteig halte ich für alle Beteiligten als extrem Lebensgefährlich. Mit knappe 30kmh im Schnitt auf der Pedale ist ein Radfahrer nur an einer Kreuzung sicher, wenn die Ampel auf rot steht und man glaubt das ‘alle’ anderen stehen. Ich empfehle daher, in der Stadt mit einem Bike nur mit Helm unterwegs zu sein. Das schlimmste was Euch dann noch passieren kann, wenn mal ein Windstoß von hinten kommt, dann war ich das. MfG