Wachstumsstörungen

Gelten heute als “Zivilisationskrankheit” bei jungen Hunden.  In den meisten Fällen ist die Ursache hierfür ein gestörter Mineralstoffhaushalt, durch eine Überdosierung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, die in vielem Fertigfutter in hohen Mengen enthalten sind. Eine übermäßige Mineralisierung und Vitaminisierung können Wachstumsprozesse beschleunigen und hierdurch entsprechende Skeletterkrankungen verursachen und entstehen. Auch können die komplexen Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Mineralstoffen, entsprechende Folgen auftreten. Bei einer ausgewogenen Ernährung, sollte auf weitere Zusätze deshalb verzichtet werden.

Viele Welpenbesitzer meinen es jedoch gut und fügen zu dem meist “hochdosiertem” Welpenfutter noch weitere Zusätze ins Futter, die vermeintlich das versprechen, was sich jeder Welpenbesitzer wünscht, das Beste für seinen Welpen! Deshalb gilt bei der Ernährung des Welpen: „Weniger ist mehr“ – um ihm später vor Schmerzen oder Erkrankungen des Bewegungsapparat zu bewahren. Grundsätzlich gilt die Faustregel, schlanker Welpe = gesunder Welpe.

Wachstumsstörungen sind keine genetisch bedingten Erkrankungen. Wenn der Verdacht auf eine genetische Disposition besteht, kann präventiv damit begonnen werden den jungen Hund ihn in seinem Wachstum zu unterstützen um zu einer guten Entwicklung des Skelett- und Bewegungsapparat beizutragen.


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