Vergiftungen durch Pflanzen

Circa zehn Prozent aller Vergiftungen bei Hunden, sind auf giftige Pflanzen zurückzuführen.

Diese Pflanzen gibt es im Haus/Wohnung und Garten und in der freien Natur. Für junge Haustiere, wie Hunde und Katzen, aber auch kleine Kinder können diese gefährlich werden.

Damit bei auftretenden Symptomen schnell gehandelt werden kann, ist es wichtig zu wissen welche Pflanzen giftig sind.

Selbst wenn der Hund nach auftretenden Symptomen sofort zu einem Tierarzt oder in eine Tierklinik gebracht wird, können konkrete Hinweise, auf z.B. giftige Pflanzen im Haus/Garten oder draußen, für den Hund lebensrettend sein. Durch diese Hilfe muss der Tierarzt nicht erst die “Nadel im Heuhaufen” suchen, sondern kann eine schnelle Diagnose erstellen – andere Ursachen ausschließen und mit der Behandlung beginnen.

Vergiftungen treten meist bei neugierigen und unerfahrenen Welpen oder jungen Hunden auf, wie auch bei kleinen Kindern.

Ältere Hunde fressen instinktiv meist nur ein bestimmtes weiches, breites Gras, das ungefährlich ist.

Um Vergiftungen bei Welpen, jungen Hunden, aber auch Kindern zu vermeiden ist die Auswahl der Pflanzen im Garten entscheidend, bevor der Welpe in ein Haus mit Garten kommt. Falls der Garten bereits bepflanzt ist, bestimmte Pflanzen und Sträucher – bis der Hund erwachsen ist – einfach einzäunen.

Dann steht auch dem unkontrollierten Herumtollen im Garten nichts mehr im Weg. Hunde müssen und sollen eigene Erfahrungen machen, um zu Lernen. Der Mensch kann hierzu durch Prävention beitragen, anstatt einen Welpen aus Angst zu isolieren oder ihm im eigenen Garten alles zu verbieten.

Die Symptome bei Vergiftungen sind je nach Art des Giftes und der Pflanzen unterschiedlich.

Wenn das zentrale Nervensystem betroffen ist, können Krämpfe und Bewusstseinsstörungen auftreten.

Ist das Herz-Kreislaufsystem betroffen, kann die Folge ein Schock sein der meist lebensbedrohlich ist. Häufig können aber auch Erbrechen und Durchfall auftreten.

Besonders Hundwelpen kauen an Grünpflanzen im Zimmer und auf Balkon herum.

Auch Blumenwasser ist bedenklich, indem sich giftige Substanzen (z.B. Blumendünger) oder bereits die giftigen Substanzen der Pflanzen befinden können.

Giftig sind zum Beispiel:

  • Alle Ficus – Arten wie der beliebte Benjamini oder der Gummibaum, Diefenbachia, Alpenveilchen, der Weihnachtsstern und die Mistelzweige zur Weihnachtsdekoration.
  • Hundebesitzer mit Welpen und jungen Hunden sollten wissen welche Pflanzen im Garten giftig sind!
  • Hierzu gehören etwa Rhododendron, Oleander, Eibe, Buchsbaum, Kirschlorbeer, Lilien und viele mehr.
  • Wichtig! Welpen nicht unbeobachtet im Garten herum laufen lassen oder die betreffenden Pflanzen einzäunen.
  • Erwachsene Hunde zeigen solches Verhalten eher selten und haben auch kein Interesse mehr an Pflanzen.

Gras Fressen bei Hunden ist normal!

Hier eine Übersicht:

 Weitere Informationen: Holidayinsider Giftige Pflanzen in Deutschland


Wir freuen uns, dass Ihnen dieser Artikel gefällt. Damit wir Sie weiterhin seriös, kritisch, mit gut recherchierten Artikeln informieren und dieses Magazin mit Plattform erhalten können, benötigen wir Ihre Solidarität und Unterstützung. Guter Journalismus bedeutet viel Arbeit. Mit einer freiwilligen Spende können Sie dazu beitragen dieses unabhängige Presse-Medium zu erhalten. DE23 7015 0000 0904 2090 20, BIC: SSKMDEMMXXX Betreff: Spende Artikel Vielen Dank für Ihre Fairness!