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13 Kommentare zu “Kastration beim Hund – Ein Paradigmenwechsel”

  1. Marie

    Pferde und Katzen werden mehrheitlich kastriert. Gibt es da Studien bezüglich vermehrt auftretender Erkrankungen?? Deren Immunsystem müsste ja genauso geschwächt werden wie das der Hunde, und daher die Disposition für bestimmte arttypische Erkrankungen erhöht werden.

  2. Anonymous

    [...] [...]

  3. Roda

    Danke für diesen Artikel. Ein weiterer Grund mich nicht von meiner Hundetrainerin, die übrigens TÄ ist, ins Boxhorn jagen zu lassen. Sie empfiehlt jedem Rüdenbesitzer, den Chip bzw. die Kastration. Das nur unter dem Aspekt der verbesserten Führigkeit im Hundesport. Die Diagnose wird auf dem Platz gestellt, ohne darum gebeten zu haben. Die Hundebesitzer werden unter Druck gesetzt mit Bewertungen wie: Testosteronwahn u.ä. Wohl gemerkt von Leuten, die nach PRT- Prinzipien arbeiten. Da ist Gewalt gegen Tiere nur auf eine andere Ebene verschoben. Ich werde also weiter das Gespräch suchen und nicht weichen, in der Hoffnung, dass ein Umdenken stattfindet.

  4. hund gestorben was tun | German Information

    [...] beim hund – optimale, wissenschaftlich, Lebererkrankung beim hund ? ein hundefreund schrieb 15.01.2004 um 17:42 uhr. hallo mein hund (husky) ist 9 jahre alt und ist [...]

  5. Manfred Braun

    Meine Rüden wuchsen von klein an mit Hündinnen auf und lernten auch so Respekt und den Umgang mit ihnen. Keiner hätte sich gewagt eine erwachsene Hündin einfach mal so zu besteigen, wie ich das häufig sehe. Dies liegt aber wohl eher daran, dass die meisten Rüden den Umgang mit Hündinnen, vor allem in der Pubertät, nicht lernen. Die Hunde werden entweder vorzeitig kastriert, oder voneinander fern gehalten.
    Der Umgang mit Hündinnen hat also auch etwas mit Sozialisation und lernen zu tun.
    Kein Wunder wenn dann die Rüden alles bespringen und anpinkeln.
    Immer wieder kann ich beobachten was passiert wenn ein junger Rüde von einer erwachsenen Hündin für rüpelhaftes Verhalten berechtigt zurechtgewiesen wird. Dann ist das Geschrei groß. Übrigens meist von Frauen. Anstatt darüber froh zu sein, dass ihr junger Rüde den Umgang mit Hündinnen lernt und zwar von Hündinnen. Anschließend, wenn dann der kleine Macho Probleme macht, die hausgemacht sind, dann lässt man ihn kastrieren. Auch von Frauen. Das ist dann kein Problem.
    Dies zum Thema lernen! Ich denke hier hat eher der Mensch und nicht der Vierbeiner riesen Nachholbedarf.

  6. Brigitte Vogel

    Der Artikel ist sehr interessant und nachdenkenswert – trotzdem:
    Mein Rüde hat rund 50 Mal in der Stunde gepinkelt, jede Sozialspur markiert,andere Hunde angepöbelt, trotz Fellpflege gestunken. Er konnte nur “sexuell gefärbt” spielen und wurde in einer Hundepension – völlig zu Recht – nicht angenommen. Ich habe ihm sein Leben sehr erleichtert, indem ich ihn kastrieren ließ. Ich habe sofort angefangen, mit ihm zu arbeiten und ihn auszubilden. Nun konnte er lernen. Durch den fehlenden Hormonschleier vor dem Hirn ist er heute ein wunderbarer Hund – sowohl mit Artgenossen als auch im sozialen Bereich. Wir haben gerade bei voller Gesundheit seinen 12. Geburstag gefeiert.
    Um dem Hund sein Leben zu erleichtern (nicht meins), würde ich ihn immer wieder kastrieren.

  7. hund nimmt ab und trinkt viel | German Information

    [...] beim hund – optimale, wissenschaftlich, Lebererkrankung beim hund ? ein hundefreund schrieb 15.01.2004 [...]

  8. Hund Trächtig Verlauf | German Information

    [...] beim hund – beim hund, Informationen zur anaplasmose beim hund! diese erkrankung wird durch ein bakterium verursacht, das [...]

  9. Dirk Schrader

    Lieber Herr Rueckert,

    bravo, danke. Ehrlichkeit vs. Umsatzstreben.

    Beste Grüsse

    Dirk Schrader

  10. Manfred Braun

    Ein sehr mutiger Artikel und absolut zutreffend. Ich wundere mich wo der Proteststurm der Tierschützer bleibt.
    Die Kastration ist eine Modeerscheinung und wird entweder aus Bequemlichkeit oder Unwissen beauftragt.
    Eine Hündin wird zwei mal im Jahr läufig und ist nur an drei bis vier Tagen fortpflanzungsfähig. Dies lässt sich also ohne Probleme, vor allem bei uns wo es keine herumstreunenden Hunde mehr gibt, verhindern.
    Ich habe seit dreißig Jahren große Hündinnen. Die sich alle bis ins hohe Alter, 16-18 Jahre, bei gesunder Ernährung, über beste Gesundheit erfreuten und meist an Altersschwäche starben.
    Jeder einigermaßen klar denkende Mensch müsste eigentlich von alleine darauf kommen, dass so eine Operation und der Eingriff in einen intakten Hormonhaushalt nicht ohne negative Folgen für den Organismus bleiben kann. Vielleicht sollten sich Frauen mal überlegen, dass sie hierdurch ein künstliches Klimakterium herstellen. Mit entsprechenden Folgen. Die Krankheiten die daraus entstehen, sind also selbst hergestellt und die anschließenden Kosten, tausende Euro beim Tierarzt, ebenfalls.
    Die Kastration ist ohne medizinische Indikation eine Verstümmelung. Dies ist aber nichts Neues.
    Diese “Mode” machte das “Stapeln” und krankhafte “Sammeln” von Hunden erst möglich. Wie auch das problemlose “Aufbewahren”, “Horten” und Handeln mit Hunden, das auch im Namen des Tierschutz mit Mischlingen stattfindet. Mit nicht kastrierten Hunden wäre dies nicht möglich.
    Wenn jeder Besitzer sich um einen Hund richtig kümmern und dafür sorgen würde, dass dieser bis ins hohe Alter gesund lebt und bleibt, hätte er genügend zu tun und käme vor allem seiner Verantwortung nach.

    1. Sophie Schmidt

      Redaktion: Beleidungen und Beschimpfungen, wie auch der Verstoss gegen die Netiquette werden gelöscht..

      Jeder normal denkende Mensch sieht, dass sich am Orgnismus nach einer gelungenen Kastration NICHTS ändert. Außerdem: In Städten gibt es mindestens immer eine Hündin die gerade läufig ist, aber das wird geflissentlich übersehen.

      Die Kastration ist KEINE Verstümmelung, denn solange man nicht züchtet, gibt es keine “Beinträchtigung”

      Oh Mann, …

  11. Cicero

    Der Artikel ist ja ein Lichtblick!
    Es gibt in der Tiermedizin offenbar tatsächlich ein paar eigenständig denkende Tierärzte.

    Erklärt vieles. Vor allem die vielen ängstlichen Hunde, die immer mehr werden. Die auf einmal, wie man immer hört, Angst vor Gewitter haben. Die Trainer freuen sich über solche Einnahmequellen. Die Hunde bestimmt nicht und können einem eigentlich leid tun. Sie sind die Leidtragenden bei so viel Unkenntnis und Ignoranz.

    Ist dieses Thema aber wirklich Neu? Gibt es hierzu nicht schon lange kritische Stimmen? Die aber offenbar nicht gehört wurden.
    Kastrieren nicht vor allem sogenannte Tierschützer wie am Fließband? Eine Mode, wie zum Hundefriseur gehen. Zum Wohle der Tiere? Wenn das nicht zynisch ist? Aber ob dieser Artikel von solchen Leuten gelesen wird?
    Tierschützer verstoßen gegen das Tierschutzgesetz!
    Das wäre doch mal eine Schlagzeile oder?
    Selbstgerechtigkeit, Selbstherrlichkeit und Dummheit verbreiteten sich bis heute wie Heuschreckenschwärme.

    1. Melanie

      Ihr Kommentar ist – sollte er nicht ironisch gemeint sein- einfach nur ein “Schattenblick”. Aber ich denke irgendwie, dass er ironisch gemeint war, ansonsten könnte man sehr sehr gut dagegen argumentieren.

      Gute Nacht