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16 Kommentare zu “Rassenwahn in Deutschland”

  1. gudrun

    ich habe alles hier gelesen, und ich kann nur dazu sagen, mein beileid wegen eurem geliebten eddy, ich kann euch verstehen, ich bin eine ziemlich zart gebaute frau, und habe eine große schwarze hündin, und ich liebe sie über alles, aber auch wenn sie kein sogenannter listenhund ist werde ich oft angepöbelt, denn große schwarze hunde sind eben gefährlich, ich muss sagen ich wohne in einer sogenannten hundestadt wo der dobbermann einmal gezüchtet wurde, wo man annimmt das da das wesen der hunde verstanden wird…nein so ist es nicht mehr…das der mensch die bestie sich erzieht, wird übersehen, wenn ein kleiner hund aggressiv ist, ist es nicht schlimm??? er kann genauso beißen wie ein großer und er tut es auch viel schneller…meine hündin ist mein ganzer stolz und mein bester freund, und oft muss ich meine angst verbergen, wenn mich menschen beleidigen wegen des schwarzem köter (selbst nur dieses wort bringt mich in rage)denn ich habe gemerkt, das sie sofort auf meine verunsicherung reagiert und mich schützen möchte, also habe auch ich beschlossen die stadt zu verlassen und umziehe zum schutz meines hundes um mit ihr noch ein paar ruhige und glückliche jahre zu verbringen…was ist aus deutschland geworden….

  2. Mathias Deutsch

    Es ist wirklich entsetzlich.
    Und leider auch noch im Jahr 2013 bittere Realität.
    Immer noch wird mit “unwiderlegbaren Vermutungen” hantiert, immer noch müssen in Deutschland Lebewesen mit einem Stigma leben nur weil sie einer bestimmten Rasse angehören.

    So viele Jahre und nichts wurde in diesem Land gelernt.

  3. Eva

    Ich hatte meinen absolut lieben, braven Staffi bereits 3 Jahre lang, ohne jegliche Probleme, dann im Jahr 2000 dieser schreckliche Beissvorfall in Hamburg, den die dortigen Behörden haben verhindern können, ja verhindern hätten müssen und absehen können (!) und alle Hundehalter sogen. Kampfhunde mussten sich plötzlich rechtfertigen, schikanieren lassen, denunzieren lassen, etc. Die damalige Verunsicherung, die Angst um den eigenen Hund, ich kenne es zu gut, hab die Gefühle von damals nicht vergessen. Zum Glück hatte ich eine gute Nachbarschaft, keiner stänkerte, und ich ein dickes Fell. Ich hab mir einen seriösen Gutachter für den Wesenstest gesucht (ein Kripo-Beamter, der gleichzeitig in der Polizei Hundeschule arbeitet) und der alles ordentlich durchführte. Ergebnis: Halteerlaubnis und Leinen- und Beisskorbbefreiung. Dennoch, ich habe Dtl. mit meinem Hund kurz darauf den Rücken gekehrt, und die weiteren Jahre in Österreich gelebt. Für meinen Staffi die schönsten Jahre seines Lebens. Diese Rassen-Hetze gleicht einem nicht enden wollenden Kampf und erinnert an die unrühmliche dt. Geschichte. Wann hört dieser Kamof auf ? Ich weiss, dass es viele nicht leicht hatten oder es auch heute schwer haben, nur weil ihr Hund einer bestimmten Rasse angehört. Ich könnte jeden Tag weinen. Aus Wut und aus Trauer !

  4. Bianca Heske

    Ich kann diese Familie nur zu gut verstehen, habe ich doch gleich zwei Hunde durch diesen Rassenwahn verloren. Heut zu Tage ist das Aussehen eines Hunde ausreichend um Menschen die Berechtigung zu geben diese zu Töten, zu quälen und zu diskriminieren.
    Und wenn sie nichts getan haben, erfindet man einfach eine Geschichte.
    Die Polizei darf in ihren Presseberichten lügen, denn was soll ihnen passieren? Sie werden doch vom Staat geschützt. Klagen werden immer wieder von den Gerichten abgewiesen, bis die Kläger den Mut verloren haben oder die Hoffnung.
    Auch Institutionen wie eine freiwillige Feuerwehr haben Narrenfreiheit solange sie die Menschen von angeblichen Bestien befreien.
    Über ein Jahr ist es jetzt her, das meine Jungs sterben mussten. Herausgezerrt aus meiner Wohnung, mit Schlägen durch das Dorf getrieben, als lebende Zielscheibe für Polizisten missbraucht und um die Mordlust von Feuerwehrleuten zu befriedigen.
    Und was ist diesen Menschen passiert? Nichts natürlich, denn meine beide Hunde waren ja Bestien die beseitigt werden mußten. Die Art und Weise, war laut unserer Gesetzgeber und Politiker egal.
    Und es kann jeden Tag wieder passieren. Zu wenig Hundebesitzer halten zusammen, jeder glaubt das es ihn selber ja nicht betrifft und er darum auch nichts tun muss.
    Und so lange sich diese Einstellung nicht ändert, werden die Politiker uns gegen einander ausspielen. Jeder der sich nach oben arbeitet verspricht uns, daß er die Welt verändern will.
    Wenn sie ihr ziel erreicht haben, sind wir schnell vergessen und müssen uns anhören, daß das Vorhaben nicht realisierbar war.
    Ein Blender folgt dem Anderen. Aber nicht die Politiker werden die Gesetze für uns Hundehalter ändern, das können nur wir. Nicht jeder für sich, sondern nur die Masse macht es.

    http://www.tonka-und-merlin.de

    1. manfred

      Und es kann jeden Tag wieder passieren.
      Zu wenig Hundebesitzer halten zusammen,
      jeder glaubt das es ihn selber ja nicht betrifft und er darum auch nichts tun muss.

      alles sehr schlimm für tonka und merlin.
      ich bekomme schmerzen und trauer beim lesen.
      was ist mit tonka und merlins körper passiert,
      hoffentlich sind die beiden beerdigt worden,
      damit ihnen immer eine erinnerung
      gemacht werden kann,
      als unvergessen.

  5. Lydia

    Es tut weh, dass zu lesen, armer Eddy.

    Ich möchte hier ganz kurz erzählen, was mir mit einem sogenannten “Kampfhund” passiert ist:

    Vor ein paar Jahren auf Heiligabend kam mir eine Frau mit einem Hund entgegen, der einen Maulkorb trug. Ich frag, na was hast Du denn verbrochen, dass Du den tragen musst, dass Frauchen antwortete, ist halt ne Staff-Hündin. Ich geh in die Hocke, streichel und kraul den Hund, was soll ich sagen, der versuchte unter meine Jacke zu kommen. Auf meine Frage, was das denn jetzt gibt, antwortete das Frauchen, sie versucht nur Körperwärme zu bekommen. Wohl gemerkt, der Hund war mir fremd, aber ich war tief beeindruckt, wie sehr sie mir vertraut hat….. Soviel zum Thema “Kampfhund.” In Wahrheit sind sie Kampfschmuser. Hab jetzt auch einen, der nicht überall gerne gesehen ist, nen Malinois… auch so ne Knutschknugel….

    Letztlich hab ich bei Facebook was geniales gesehen, ein Bild von einem kleinen Mädchen, dass mit ner Bordaux-Dogge schmust. Und der Text dazu lautete: Es gibt nur eine gefährliche Rasse: Den Mensch…..

  6. Sascha

    Also ich mache selber diese Erfahrung von der Unwissenheit der Leute. Habe einen 11 Monate alten Boxer und er hat nicht die typische Farbe braun oder gestromt, sondern ist weiß braun gecheckt ( wie ne Kuh ). Er würde keiner Fliege was zu leide tun selbst kühe schleckt er ab ( hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=2HN4RCIklBE ). Nur passiert es mir jetzt öfter z.b im Baumarkt stehe ich an der Kasse und ein Mann mit seiner Tochter hinter uns sagt zu Ihr da halten wir mal lieber abstand! Hallo kennt dieser mann meinen Hund wie kann er sich nen Urteil bilden? Genauso in unserem Dorf dort wird auch schon dem Jagdpächter gesagt das wir nen Kampfhund hätten. Ist natürlich erst drauf angesprungen und hat uns dann gesagt wir hätten Leinenpflicht und dürften Ihn nicht im Wald laufen lassen ( Hat ihn da noch garnicht gesehen ). Der selbe Mann ist uns im Wald mit seinem Dackel entgegengekommen und meinte dann: ,, Das ist ja nen Boxer och der ist aber lieb den können Sie doch laufen lassen, ist zwar noch ungestüm aber der ist ja noch jung.“ Wie gesagt der selbe Mann. Da sieht man mal wie ein Hund vorverurteilt werden kann wenn nur ein Paar Leute einfach nur Mist erzählen. Es gibt keine Kampfhunde Kampfhunde werden gemacht und sind es nicht von Geburt an.

  7. Meryem

    Die Geschichte hat mich tief bewegt. Ich glaube euer Hund ist an eurer Angst die sich auch auf ihn übertragen hat verzweifelt und hat beschlossen hier nicht mehr weiterzuleben. Was ich verstehen kann. Ich habe einen Hund aus dem Tierschutz Türkei der Gott sei Dank einem Schäferhund sehr ähnlich sieht und diesen Aussehen seiner Mutter zu verdanken hat (war eine reinrassige Schäferhündin ausgesetzt auf die Straße). Mein Hund ist der brävste Hund der Welt er kann es nur nicht leiden wenn Leute ihn “begrabschen” wollen, wenn er sich wegdreht und die Leute nachsetzen dann droht er und sofort ist er ein ganz böser Hund. Man kann den Leuten nicht verständich machen das sie auch nicht ungefragt angegrabscht werden wollen, so haben ich einem älteren Herrn auf den Kopf geklopft und er war sehr erbost, auf meine Frage weshalb er dann dem Hund auf den Kopf klopfen wollte und der nicht erbost sein dürffe erwiderte er das sei doch “nur” ein Tier und habe sich das gefälligst gefallen zu lassen. Was sind das nur für Menschen mit dieser Denkweise. Solche “dummen” trifft man überall. Wir waren in unserem Stammlokal essen, bisher war es den Hunden erlaubt. Seit kurzem steht ein Hundeverbotsschild am Lokal auf meine Frage weshalb sagte mit der Wirt das immer mehr junge Leute mit ihren großen Hunden reinkämen und die anderen Gäste Angst hätten vor den großen Hunden. Wir haben alle dieses Lokal ab sofort gemieden, mal sehen ob der Wirt das übersteht. Man unterscheidet immer noch nach den Hunderassen, kleine Schoßhündchen sind überall willkommen aber gerade diese können sehr Aggresiv werden und beißen schneller mal zu als man denkt. Rassegesetze sind abartig und sollten in einer zivilisierten Welt nicht zu suchen haben. So lange der Mensch aber denkt er wäre die Krone der Schöpfung wird es immer wieder solche Entgleisungen geben. Wir sollten unseren Hunden das Leben hier so schön gestalten wie möglich dazu gehört auch ein artgerechtes Leben, wenn man mal auf einer Hundewiese spielende Hunde beobachtet sieht man wie soziales Leben aussieht.

  8. Marcel

    Armes Deutschland als ich vor 4 Jahren meinen American Stafforfd Mischling Bronx kaufte und mit nach Hause nahm wollten mein Nachbar und sein Sohn mit denen ich bis zu diesen Zeitpunkt nie Probleme irgendeiner art hatte meinen kleinen Welpen vor meinen Augen totschlagen wenn dieses Vieh nicht sofort verschwindet.

    Da ich selbst nicht umbedingt von schmächtiger Gestallt bin erklärte ich dem Pärchen das nur der Versuch dazu führen würde das se beide zuckend am boden liegen bevor auch nur einer ausholt.
    Und seid diesem zeitpunkt hab ich andauernt Polizei zu besuch sowie auch das Ordnungsamt das mich inzwischen verklagte wegen illegalen halten eines Kampfhundes doch diesen habe ich ordnungsgemäß gemeldet.

    Ich möchte hier nur noch erwähnen das mein angebliches Monster bis vor zwei jahren noch immer mit auf Arbeit in de Behindertenbetreung durfte weil er den Anwohnern gegenüber so liebevoll und tollerant war.

  9. John

    What do you know Germans? What do you do? This is not true. Pitbullls are in the USA family dogs even if they were abused before. They need loving new owners in peaceful surroundings. Dogs are the product of their environment!

  10. Heike-Ingeborg Karwatzki,

    Kein Grund zur Panik:Begegnung mit Hunden:

    Wer als Nicht-Hundehalter einem unbekannten Hund begegnet, ist oft verunsichert. Doch wer die Grundregeln der Hundesprache kennt, kann Missverständnisse vermeiden.

    Immer wieder berichten die Medien stereotypisch und vor allem in hetzerischer Art und Weise über vermeintlich “aggressive Hunde” – die Meldungen bewirken eine inzwischen panikartige Stimmung. Als Reaktion darauf werden fälschlicherweise Beißkorb- und Leinenpflicht verschärft: Es gibt inzwischen kaum noch Orte, an denen sich Hunde natürlich und frei bewegen können. Anstatt erhöhte Sicherheit zu gewährleisten, bewirkt dies das exakte Gegenteil, denn so können Hunde ihre Bedürfnisse nicht mehr ausleben und werden gerade deshalb verhaltensauffällig.

    Generell gilt: Hunde, die ein hundegerechtes Leben führen dürfen, haben überhaupt keinen Grund zu beißen.

    Das Problem liegt am anderen Ende der Leine – der Mensch!

    Unfälle passieren meistens mit bekannten Hunden, dabei spielt die Rassezugehörigkeit gar keine Rolle. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die potenzielle Gefährlichkeit von Hunden von Lernerfahrungen abhängt und nicht
    an Rassemerkmalen festzumachen ist. Bundesland spezifische Rasselisten vermitteln ein falsches Sicherheitsgefühl, doch vor allem diskriminieren selbige unschuldige Hunde
    und deren Halter und ignorieren jegliche wissenschaftliche und statistische Grundlage!

    Das Problem liegt immer und ausschließlich am anderen Ende der Leine. Tierschutz-Organisationen fordern daher, strikte Bestrafungen, wie sofortiges Tierhalteverbot für auffällig
    gewordene, verantwortungslose Hundehalter.

    Hundesprache verstehen

    Zuerst kann Entwarnung gegeben werden: Die meisten Hunde stellen keine Gefahr dar und zeigen kein besonderes Interesse an Menschen, wenn sie von Menschen ignoriert werden.

    Dennoch sollte man die Hundesprache verstehen, um im “Ernstfall” richtig
    reagieren zu können. Die folgenden angeführten
    Verhaltensregeln wirken deeskalierend und präventiv:

    Verhaltensregeln:

    Niemand möchte von fremden Menschen einfach so an gegrabscht werden, so geht es auch den meisten Hunden. Überlassen Sie daher ausschließlich dem Hund die Wahl über Annäherung oder Nicht-Annäherung.
    Beim Zusammentreffen mit frei laufenden Hunden am besten Ruhe bewahren. Auch für uns Menschen wäre es äußerst merkwürdig, wenn aufgrund der eigenen Anwesenheit plötzlich in der Umgebung alle hektisch werden, wild gestikulieren, weglaufen, schreien, etc.

    Bei direkter Begegnung mit Hunden: ruhig stehen bleiben, zumindest Tempo verlangsamen, Arme hängen lassen. Auf keinen Fall hektisch werden oder gar weglaufen, das missversteht der Hund!
    Wenn der Hund in weiterer Folge positives Interesse – erkennbar an entspannter Körperhaltung, Schwanz weder eingezogen noch hoch getragen -
    zeigt, ist eine Kontaktaufnahme durch ruhiges Ansprechen möglich, wenn der Wunsch dazu besteht. Lassen Sie den Hund an Ihnen schnüffeln.

    Übrigens: Wedeln mit dem Schwanz ist entgegen weitläufiger Meinung nicht immer ein Zeichen von Freude, es kann auch Aufregung bedeuten.
    Den Hund immer von unten / seitlich streicheln (z. B. Kinn, Wangen), niemals von oben! Dem Hund die Möglichkeit zum Ausweichen lassen, also weder an der kurzen Leine, noch in einer Ecke! Wenn der Hund weggeht, ist das zu respektieren!
    Steht der Hund mit angespannter Körperhaltung, hoch getragenem oder eingezogenem Schwanz, eventuell blickfixierend und mit gesträubten Haaren da und / oder knurrt, ist Vorsicht geboten. Jetzt ist Ignorieren angesagt!
    Zeigt ein Hund ängstliches oder gar Drohverhalten, am besten den Körper langsam abwenden und ein Objekt in einiger Entfernung fixieren. Auf keinen Fall den Hund direkt anschauen. Die Arme hängen lassen, langsam wegbewegen.
    Und wichtig: bewusst normal weiteratmen!
    Wenn Sie vor einem fremden Hund gestolpert sind, rollen Sie sich ein und mit den Händen Ihren Nacken schützen.

    Kinder und Hunde

    Besonders wichtig ist es, diese Regeln auch Kindern verständlich zu machen, am besten zu Beginn ohne Hund. Kinder sind in vielerlei Hinsicht für Hunde unvorhersehbare, kleine Menschen: Sie spielen häufig sehr laut, laufen wild, machen hektische, ungewohnte Bewegungen.

    Die meisten Unfälle passieren mit Hunden aus der Familie bzw. dem Bekanntenkreis. Durch die Vertrautheit vergessen Kinder (und Erwachsene!) häufig wichtige Verhaltensregeln. Wichtig ist auch, dass hundefreundliche
    Kinder lernen, dass vor allem fremden Hunden mit viel Respekt zu begegnen ist.

    Kinder und Hunde sollten niemals ohne Beaufsichtigung einer erwachsenen Person zusammen sein!

    Kinder sollten den respektvollen Umgang mit dem Lebewesen Hund lernen und Rücksicht nehmen. Dazu gehört, dass Hunde keine Plüschtiere sind, die immer zur Verfügung stehen. Um Sicherheit zu gewährleisten und im Interesse des Hundes, sollte immer eine störungsfreie Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung stehen.

    Absolut tabu beim Aufeinandertreffen von Kind und Hund:

    Auf den Hund zu- oder weglaufen: dies kann beim Hund Angst oder Jagdverhalten auslösen.

    Ballspiele: durch das Nachhetzen wird der Hund sehr hochgepuscht, es besteht die Gefahr, dass er vor lauter Aufregung schnappt.
    Zerrspiele: gemeinsames Ziehen an einem Stock / Seil kann den Hund sehr aufregen, ihn eventuell sogar zum Verteidigen des Spielzeugs bringen.
    Rennspiele: bringen den Hund in Jagdstimmung.
    Geschrei: kann dem Hund Angst machen.
    Hunde nie beim Schlafen, Essen oder Spielen stören.

    ——————————————————————————————–

    11 Bitten aller Hunderasen an die Menschen:

    1. Mein Leben dauert zehn bis ca. zwölf Jahre.

    Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten.

    Bedenke es gewissenhaft, wenn Du mich in Deine Obhut nimmst!

    2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir erwartest!

    3. Pflanze Vertrauen und Liebe in mich….ich lebe so sehr davon!

    4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe vor allem nicht ein!

    5. Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde….ich hingegen habe
    nur Dich!

    6. Sprich manchmal mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe,

    so doch den Klang Deiner liebevollen Stimme, die sich warmherzig an mich
    wendet!

    7. Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird…ich vergesse es nie!

    8. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass mein Kiefer mit Leichtigkeit die
    Knöchel in Deiner Hand zu zerquetschen vermögen,

    dass ich aber keinen Gebrauch davon mache!

    9. Eh Du mich bei der Arbeit unwillig schimpfst, mich bockig oder faul
    nennst, bedenke:

    …vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich auch zu
    lange der Sonne ausgesetzt

    oder habe ein verbrauchtes bzw. krankes Herz!

    10. Kümmere Dich um mich, wenn ich einmal alt werde…denn auch Du wirst
    einmal alt sein!

    11. Geh jeden schweren Weg mit mir!

    Sage nie: “Ich kann so etwas nicht sehen” Oder:

    “Es soll in meiner Abwesenheit geschehen.”

    Alles ist viel leichter und erträglicher für mich, mit Dir!!!
    ——————-
    “Aus der Liebe geboren, weihen Tiere durch ihr Leben die Menschen in das Geheimnis des Friedens ein.”
    Hoffnungsvoll, Dein treuer Freund & Wegbegleiter

  11. Redaktion

    Kontrastprogramm: In den USA gewann dieses Jahr Hercules in Pit Boss den Preis für “Bester Hund in einer Reality TV-Serie”.

    http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/kultur/filmpreis-golden-collar-fur-uggie-in-the-artist/
    http://youtu.be/0GXBCPJ5yk4
    http://youtu.be/reinUn4c2dM

  12. Jürgen Gerlach

    Rassengesetze kennen wir ja in Deutschland durch die Verbrecher in der Nazizeit. Erstaunlich ist die Definition der heutigen Hunderassen, die zum Teil wörtlich der lebensverachtenden Nazigesetzgebung entspricht – nur in diesem Fall auf Tiere bezogen. Kann das nur Zufall sein?
    Jedwede Rassengesetzgebung muss abgeschafft werden – sofort!

  13. manfred

    ich möchte mein ganz grosses beileid aussprechen für peter und seine frau.
    deine geschichte,erlebnisse sind wirklich zutiefst traurig.

    es liest sich,als ob euer lieber hund an den rassegesetzen,
    dieses nicht verkraftet wurde,weil er ein ausländischer hund ist.
    ich glaube man kann es angsübertragung nennen.

    eure angst als besitzer um euren lieben hund,
    hat er bemerkt.
    dass ist echt schlimm für einen hund.
    hunde können ja auch krankheiten riechen und anderes.

    euer beiden beschützer instinkte bzw.euer handeln,
    in die wälder zu fahren um unbeobachtet bzw.ungestört
    vor den diensttuern und dem mob,gassy zu gehen,
    dass da eure nerven leiden,kann ich nachvollziehen.
    ich kenne diese angst auch von mir selber,
    ich kenne es auch von mir,aus angst geweint zu haben,
    wegen meinen ausländisch aussehenden hund.
    ich kenne aber auch verachtung und grausame rache,
    wenn meinen hund was passiert wäre.

    ich lese bei euch,

    Immer wieder flehten wir: „Eddy atme“.

    diesen satz bei euch gelesen bekomme ich
    nicht mehr aus meinem kopf.

    1. manfred
  14. Kersti Wolnow

    Es ging 2000 nicht um Hunde, hinter dem Rücken der Bevölkerung wurde im Sommer 2000 der europäische Haftbefehl unbeachtet von der Öffentlichkeit durchgewinkt. Ablenkung der Masse. Aber es gab noch andere Gründe, erstens Politik und Medien zeigten offen, daß sie zusammenarbeiten, zweitens wurde damit die erste Scheibe der Unverletzbarkeit der Wohnung abgeschnitten, ehe es noch andere Gruppen traf, drittens haben die Machthaber die Beweislast einfach umgekehrt, wie jetzt schon in fast allen Fällen und man verletzte und verletzt den Gleichheitsgrundsatz (hundesteuer). Eigentum (der Hund)wurde beschlagnahmt.

    Wir haben unser Haus in HH Sasel am Alsterwanderweg verkauft und zogen nach Niedersachsen. Statt 20 minuten fuhr ich nun eine Stunde nach Wandsbek zu meiner Arbeit.
    Mittlerweile habe ich erkannt, daß ich nicht aus der DDR hätte flüchten müssen, die DDR ist hier bereits angekommen. Ich habe übrigens wieder 2 Staffordshire Bullterrier.
    Wir leben in keiner Demokratie mehr, wie uns das vorgekaukelt wird. Unsere Gemeinde hat beschlossen, daß jeder Hauseigentümer sich binnen eines Jahres eine Bioklärgrube anschaffen muß, ansonsten drohen 25 000 Euro Strafe. Na, klickts? Eigentum ist nichts mehr wert, wenn die Obrigkeit Maßnahmen beschließt. Ich habe für dieses System und deren Handlanger nur Verachtung übrig.