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4 Kommentare zu “Aufregung wegen TTIP? Angst vor fallenden Standards?”

  1. Cicero

    @HansWerner: Von wem werden sie für diese Märchen bezahlt? Vom Bauernberband, der Fleisch- oder der Pharmaindustrie?
    Tierhalter, Landwirte müssen die Häufigkeit, aber nicht die Dosis der Verabreichung melden. Diese ist bei einem hochwirksamen Reserve-Antibiotikum natürlich geringer…
    http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/DART2020.pdf?__blob=publicationFile
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/antibiotika-tausende-todesfaelle-durch-resistente-keime-a-1027947.html

  2. Hans Werner

    Ja in Deutschland dürfen Auch Rinder, die mit Antibiotika behandelt wurden, vermarktet werden, jedoch gibt es hier ausreichend lange Wartezeiten, so dass diese vollständig aus dem Körper ausgeschieden werden.
    In Deutschland ist die Gabe von Antibiotika zu Mastzwecken untersagt und lediglich zur Krankheitsbekämpfung erlaubt, während in den USA vorbeugend und zum schnellerem Masseaufbau hohe Mengen von Antibiotike verwendet werden, flächendeckend.

  3. Maximilian Braun

    Das Problem bei der Diskussion zu TTIP in Deutschland ist doch, dass eine sachliche Diskussion nicht möglich ist und diejenigen die dagegen sind ebenfalls nicht informiert sind. Und so werden wie bei dem Kommentar von @HansWerner erneut Halbwahrheiten verbreitet. Offenbar kommt zu diesem Thema auch die Presse einer objektiven Information nicht nach. Ob diese der Bevölkerung gefällt oder nicht.
    In Deutschland ist es leider so, dass man sich nie mit den eigenen Fehlern, sondern ausschließlich mit denen der anderen beschäftigt, um die eigenen nicht beseitigen zu müssen. VW und die FIFA sind nur einige wenig Beispiele die in Deutschland seit langem bekannt waren.
    Erstens, gibt es wie in dem Artikel beschrieben wesentlich höhere Standards in den USA wie in Deutschland und Europa. Auch bei dem Einsatz von Antibiotika wie in diesem Artikel beschrieben. Das Fleisch von amerikanischen Rindern die mit Antibiotika behandelt werden, dürfen nicht als ökologisch gekennzeichnet werden, während in der EU und Deutschland, Rindfleisch von Kühen die mit Antibiotika behandelt werden, als ökologisch vermarktet werden. http://qz.com/270411/europeans-are-still-obsessed-with-chlorine-washed-chicken/
    Biohühner werden in den USA übrigens nicht in Chlorwasser gebadet und wie in dem Link zu einem Arikel beschrieben, hält selbst das deutsche Amt für Risikobewertung das Desinfizieren mit Chlorwasser, das dem Wasser in einem Schwimmbad entspricht, für unbedenklich.
    In den USA können wie in dem Artikel hier korrekt beschrieben auch Behörden auf Millionen $ Schadensersatz verklagt werden. In Deutschland ist dies nicht möglich. Die Überwachung der Lebensmittel untersteht der FDA.
    Zur weiteren Aufklärung noch ein Artikel, von denen es in den USA unzählige gibt, wenn man sich die Mühe machen würde und sich über das Thema tatsächlich informieren wollte, vor allem zur geschürten Hysterie in Deutschland.
    http://www.euractiv.com/section/trade-society/news/nothing-wrong-with-chlorine-washed-chicken-say-german-backers-of-ttip/

  4. Hans Werner

    Nur mal so in den USA werden viel mehr Antibiotika in der Tierzucht eingesetzt, als in Deutschland. 80% der, in den USA, verwendeten Antibiotika werden in der Tierzucht eingesetzt (vgl. http://www.pnas.org/content/early/2015/03/18/1503141112.abstract). Weiterhin werden durch den Einsatz von Chlorwasser nur die oberflächlichen Salmonellen abgetötet. Salmonellen werden beim Verarbeiten in der Küche genause verbreitet, wie ohne das Chlorbad.
    “Die Erfahrungen in den USA stellen zudem die Effektivität der Chlorbe­hand­lung in Frage: Salmonellen verursachen dort laut der US-Behörde für Krank­heits­kontrolle und Prävention (CDC) jedes Jahr geschätzt 1,2 Millionen Erkrankungen mit 450 Todes­fällen. Auf belastetes Geflügel sind in den USA mehr Todes­fälle zurück­zuführen als auf jedes andere Lebens­mittel. Tests der US-amerikanischen Verbraucher­organisation Consumer Reports zeigen, dass sich die Belastung von Hähn­chen­fleisch mit Salmonellen seit den ersten Unter­suchungen Ende der 90er Jahre immer in ähnlichen Größen­ordnungen bewegt. 2013 wiesen die US-Tester in rund 11 Prozent von 316 getesteten rohen Hähn­chenbrüsten Salmonellen nach. Campyl­obacter fanden sie sogar in 43 Prozent. Multiresistente Keime waren in rund der Hälfte der Proben nach­weisbar” (vgl. Stiftungwarentest).