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18 Kommentare zu “Oscar Verleihung 2013 – peinlich für Deutschland”

  1. Dorothea Fuller

    Nur ein angepasster Spießer würde Quentin in Grund und Boden schreiben (aber sie wissen nicht was sie tun).Christoph Walzt bewies in Django Unchained Hollywood
    Talent,er war in diesem Film unschlagbar. Das beweist auch welch gute Schauspieler in Deutschland einfach keine Chance haben,aus dem simplen Grund weil sie anders sind als der Rest der Schlaftabletten ähnlichnen Schauspieler die man sich sein ganzes Leben lang mit der Remote wegdrücken muss um nicht von diesen lahmen Geschichten erdrückt zu werden.

    Bei uns werden alle die einmal im Fernsehen erscheinen als “Star” bezeichnet. Ein Star ist nur wer in Amerika und dem Rest der Welt Ruhm erreicht hat, davon sind die Deutschen Stars sehr weit entfernt und wenn sie so weiter machen auch nie ankommen.

    Die Interviewer der deutschen Fernsehteams stellen uncoole Fragen, sind viel zu verkrampft um locker mit den “Stars” umgehen zu können.
    Kein Wunder den hier benehmen sich unsere Schauspieler als wären sie unnahbar im Gegenteil zu den Amerikanern die mit ihrer Lockerheit bestechen.
    Kein Wunder, kein Schauspieler kommt jemals wieder nach Deutschland zurück, für was auch? In den USA wird jeder der Erfolg hat auf Händen getragen und nicht durch Neid kaputt gemacht.
    Obwohl mich die Awards keinesfalls sonderlich interessieren, die Berlinale ist mir zu steif und gekünstelt, auch hier fehlt die Lockerheit mit der Deutschland leider nicht mithalten kann. Zu groß die Respekthaltung gegenüber den Prominenten, (z.B. Von der Leyen bei der Übergabe eines Preises an Clooney). Clooney war peinlich berührt vor so viel Respekt.

    Und hätten wir kein Internet ganz Deutschland müsste immer noch Musik mit stündlichen Nachrichten auskommen, mit Musik die die Radiostationen seit 40
    Jahren immer wieder wiederholen, als ob es keine andere Stilrichtung und keine neuen Songs als die ihre gibt. Diese Volkssender und ihre Moderatoren sind so was von schlecht und humorlos, dass es mich immer wieder wundert warum die Leute sich das gefallen lassen. Ansonsten kopieren wir doch auch alles was die Amis machen.

    Respect Christoph Waltz, Tarantino you are the greatest.

    Thank you Astrid Ebenhoch, großartiger Artikel.

  2. Peter Wolf

    Sehr guter Artikel. Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Warum in Deutschland überhaupt Filme entstehen liegt einzig und allein an der Filmförderung durch Steuergelder. Jedes Jahr werden Millionen ausgeschüttet und zwar seit Jahrzehnten.

    Allein im 2007 wurden von der Filmförderungsanstalt und den Förderanstalten der Länder allein 310 Millionen vergeben. Im Jahr 2010 375 Millionen Euro – Tendenz steigend. Hiervon werden dann deutsche Filme wie der “Wixxer” und “Dr. Alemán” u.a., sondern auch Filme aus dem Ausland produziert. Die deshalb nach Deutschland kommen, weil ihnen das Geld hinterher geschmissen wird, wie “Valkyrie” (Stauffenberg) mit Tome Cruise (4,8 Millionen Euro) oder “Speed Racer” (9 Millionen Euro) und in Babelsberg gedreht wurden.

    Weshalb die eigentlichen Profiteure des Film Förderungsfonds die Babelsberg-Firmengruppe mit dem Vorstandsmitglied Christoph Fisser und der auch ganz zufällig “Beirat” des Deutschen Film Förderungsfond ist.

    Die Kino-Besucherzahlen im Jahr 2007 lagen bei 1,52, im Jahr 2012 bei 1,65. Der Marktanteil deutscher Filme lag 2007 bei 18,9 % bei 2012 bei 18,1% also rückläufig und es wird weiterhin ins Leere “gefördert”. Aber das stört hier ja offenbar niemanden, was mit Steuergeldern passiert.

    Es ist wirklich ein Witz, sich dann auch noch mit Hollywood zu vergleichen und eine Lachnummer sich auch noch damit zu rühmen, dass hier “Hollywood Blockbuster” gedreht werden.

    Übrigens geht ungefragt ca. 20 % jeder bezahlten Kinokarte an die Filmförderung. Über diesen Irrsinn schrieb bereits Reinhard K. Sprenger ein Buch mit dem Titel: „Der dressierte Bürger“.
    http://www.amazon.de/Der-dressierte-B%C3%BCrger-Reinhard-Sprenger/dp/3593377594

  3. Linn Schwarz

    Bravo hervorragender Artikel!

    Der Vergleich von Christoph Walz Deutschland mit einem Schlachtschiff, ist sehr freundlich und charmant. Zutreffender wäre eine Dampfwalze! Dies beweist gerade Peer Steinbrück.

    Als “Vorbildfunktion” zur Nachahmung für die Bevölkerung … da kann einem schlecht werden. Kaum meint man in Deutschland wieder etwas zu melden zu haben, werden sie Größenwahnsinnig. Lerneffekt? Null!

    Übersehen wird dabei allerdings, dass der derzeitige Status Deutschlands in der EU auf Kosten der eigenen Leute geht, die wie Sklaven ausgebeutet werden.

    Spätestens in ein paar Jahrzehnten wird sich der Größenwahn erledigt haben. Wenn es keine Nachkommen mehr gibt. Die Jungen, die vorher auf Kosten der Steuerzahler umsonst studiert haben, die Flucht ins Ausland ergriffen haben. Wie auch Künstler, Reiche und der Rest der noch eigenständig denken kann und nur noch Rentner, Beamte, Leute die Harz 4 beziehen und Immigranten übrig bleiben.

    Dann kann sich Deutschland, durch die Politiker und Beamten subventionieren lassen, selbst verwalten und sich selbst erziehen.

  4. maximilian

    Wow, was für ein hervorragender Artikel. Vor allem für Deutsche Verhältnisse. Offenbar lesen hier bestimmte Leute zu viel Bunte. Natürlich kann man dann die politischen Zusammenhänge nicht erkennen! :-) Ich bin in den USA geboren und lebte immer wieder in Deutschland und bin jetzt wieder in den USA. Aus genau den Gründen wie in dem Artikel beschrieben. Es geht mir hervorragend. Die USA Feindlichkeit, Unfreundlichkeit und Humorlosigkeit in Deutschland konnte ich außerdem nicht mehr aushalten. Christoph Waltz hat recht. Außerdem wissen die Deutschen nicht was Freiheit bedeutet. Kein Wunder bei diesem Subventions-Staat. Ein weiterer Grund war auch diese unglaubliche Ignoranz und Tendenz zum Grössenwahn ohne wirkliche Substanz, wie an bestimmten Kommentaren festzustellen ist. Nochmals, danke für den tollen Artikel!

  5. John

    thank you for this great article. so true!

    “nice”, this comment from winfrid and confirmed christoph waltz and the excellent author.
    real unfriendly german “know”-alls! i´m so sorry for you winfrid.

  6. cicero

    In einem Staat der bestimmt was Kunst ist oder nicht, kann man nur die Flucht nicht nur als Künstler, sondern auch als Freigeist ergreifen.

    Beamte mischen sich seit Jahrzehnten nicht nur in die Kunst ein, sondern definieren, zensieren und besetzen mit “Groupies” die ihnen die Schuhe lecken. Hier geht es nicht um Können, sondern darum wer wen kennt und wer welchem (Staatsdiener) am besten die Schuhe leckt. Die guten, intelligenten, und eigenständig denkenden – tatsächlichen Künstler sind unbequem und unerwünscht.Das beste Beispiel hierfür war Kent Nagano -weil unbequem und unerwünscht!

    Nur Ja-Sager und Opportonisten haben hier eine Chance. Entsetzlich daran ist, dass die Bevölkerung nicht einmal merkt, dass nicht nur die Kunst nur mit und durch Freiheit überhaupt erst existieren kann. Hinzu kommt, dass das “Erziehungsprogramm” – die mit Steuergelder subventionierte “Kunst” – keiner sehen möchte. Wenn sich dies ändern sollte, spätestens dann ist es wieder so weit und man sollte schleunigst seine Koffer packen…

    Aber nicht nur unsinnige (pseudo) “Kunst” wird durch die gleiche (Staats) Vetternwirtschaft mit Steuergeldern subventioniert, sondern auch unzählige Projekte, die nachdem die Steuergelder verbraten wurden, anschließend Pleite gehen.

    1. Wieso

      muss ich die Koffer packen, wenn sich das mit der subventionierten kunst in diesem Land mal ändern sollte? Ich denke, solange sich nichts ändert, müssen gute Künstler ihre Koffer packen und ihr Glück woanders suchen.

  7. Philipp Richardt

    >>Zudem diese so genannten „ Journalisten“ offenbar nicht einmal Kenntnis davon haben, dass es in amerikanischen Filmen darum geht Geschichten zu erzählen.<< – Aber nicht nur in amerikanischen Filmen. Dies gilt auch für das asiatische Kino, insbesondere das japanische und südkoreanische.
    Schauen sie mal auf das Internetportal Asianwiki bei den Neuerscheinungen. Im Schnitt kommen aus diesen Ländern jeweils acht bis zehn neue Spielfilme monatlich in die Kinos.
    Die Finanzierung erfolgt dort durch Venture Capital, die Filmprojekte müssen also Geld verdienen, die müssen also interessante Gechichten erzählen.
    Und genau da ist die Krux in Europa und insbesondere in Deutschland. Alle Filmprojekte werden i.d.R. volldurchsubventioniert. Und dort, wo subventioniert wird, ist Qualität nicht mehr entscheidend, und deshalb werden gut Schauspieler gemobbt, und deshalb wird anstelle von Geschichtenerzählen Volkserziehung betrieben.

  8. Britte Pflugbeil

    Liebe Frau Ebenhoch,

    sehr schöner Text, aber die Sache mit der Trapp-Familie und dem Nazi-Offizier haben Sie leider falsch bzw. gar nicht verstanden und zudem falsch zitiert:

    Der Gag bezieht sich auf den Film SOUND OF MUSIC (dt.: Meine Lieder, meine Träume, USA 1965), der in den USA einen Kultstatus genießt. Die singende Trapp-Familie nutzt einen Gesangswettbewerb, um sozusagen von offener Bühne aus dem “angeschlossenen” Österreich in die Schweiz zu fliehen. Der Song “Good night” wird in immer kleiner werdender Besetzung dargeboten, bis alle Kinder verschwunden sind und nur noch die Eltern auf der Bühne stehen.

    Nachdem man den Trapps den Hauptpreis zugesprochen hat und sie eigentlich wieder auf die Bühne treten sollten, passiert…gar nichts. Bis der Offizier auf die Bühne stürzt und schreit: “They’re gone!”

    Die Hauptrolle des Baron von Trapp spielte Christopher Plummer, der ja auch als “Ansager” bei der Oscar-Verleihung auftrat. Insofern war das Ganze

    a) ein populärkulturelles Zitat,
    b) ein guter Gag (ich habe mich vor Lachen verschluckt),
    c) völlig ohne Bezug auf die die von Ihnen besprochene Wahrnehmung Deutschland-Österreich.

    Dennoch finde ich Ihre Kommentare zur Waltz-Rezeption sehr treffend und bedanke mich für den Lesegenuß!

    1. Linn Schwarz

      Ihre Interpretation ist leider nicht zutreffend, sondern die der Autorin, die offenbar sehr gute Kenntnisse über die Verfolgung der Nazis besitzt.

      Die österreichische Familie von Trapp wurde von den Nazis verfolgt und floh über Italien in die USA. Dort wurde ihre Story verfilmt – als Musical.

      Die Amerikaner kennen die Hintergründe und die Verfolgung der Familie Trapp durch die Nazis deshalb sehr gut. Die Äußerung des Nazi Offiziers auf der Bühne bezieht sich also darauf, dass die Familie geflohen und weg ist “They’re gone”.

      Sorry, aber da lagen sie wohl, daneben. Auch für die Kunst sind Geschichtskenntnisse unverzichtbar.. :-)

  9. Winfried

    Eins noch, wenn Sie allen Ernstes behaupten, Chaplin hätte Witze über Hitler in seinem Film “Der Große Diktator” gemacht, dann haben Sie den Film sowas von gar nicht verstanden, oder nicht bis zum Ende geschaut. Chaplin hat bitterböse mit den traurigen Gestalten Mussolini und Hitler abgerechnet. Er hat ihren Größenwahn, ihre Realitätsferne zynisch aufgezeigt, Aber er hat doch keine Witze gemacht. Überdenken Sie bitte diese Formulierung. Chaplin hat übrigens später über diesen Film gesagt, dass er, hätte er gewusst, was in Deutschland in jener Zeit vor sich ging, diesen Film nicht gemacht hätte. Ich habe übrigens kein einziges Mal bei dem Film lachen können. Wenn Sie es konnten, tut es mir leid.

    1. cicero

      Aus welcher Boulevardzeitung haben Sie denn Ihre Erkenntnisse? Empfehlenswert wäre sich zunächst mit der Bedeutung der Worte Satire und Parodie auseinander setzen und dann vielleicht wenigstens dies zu lesen. Mann, oh, Mann… peinlich, peinlich ….:-)
      “Chaplins Beitrag ermöglichte es anderen Regisseuren, die Figur Hitler in lächerlicher Weise darzustellen.”
      http://de.wikipedia.org/wiki/Der_gro%C3%9Fe_Diktator
      http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Chaplin#1940.E2.80.931942:_Der_gro.C3.9Fe_Diktator

      1. cicero

        Für alle die Nachhilfeunterricht zur Parodie Hitler benötigen und einem mit fünf Oscars ausgezeichneten Film: Wirklich tolle Arbeit, ich habe sogar den Film hier gefunden.
        http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/news-crash-co/der-grosse-diktator-%E2%80%93-aktueller-denn-je/

  10. Winfried

    I disagree completely! Waltz lebt seit Jahren in Berlin und London, auch wenn er Österreicher ist. Stellt sich mir die Frage, ob Tarantino durch österreichische Filme und Fernsehserien auf Waltz aufmerksam geworden wäre. Aber sei es drum. Mir ist´s ja fürchterlich egal, ob Deutschland einen Oscar erhält oder nicht. Fürcherlich im Beitrag ist dies vollkommen sinnfreie Hineinstoßen ins Horn des Anti-Semitismus-Vorwurfs gegen Augstein. Ich habe einige der Beiträge Augsteins gelesen und habe Kritik am Staat Israel erkennen können, aber nicht gegen die jüdische Religion. Das der Vorwurf ausgerechnet aus dem Lande kommt (wenn auch von einer jüdischen Institution), welches das Recht auf Meinungsfreiheit so hoch hängt, dass selbst der widerlichste Holocaust-Leugner in den USA nicht belangt wird – wider besseren Wissens – ist fast schon erschreckend. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hält im Übrigen diesen Vorwurf Augstein gegenüber für vollkommen überzogen und schlichtweg falsch.
    Dann wird von den vielen deutschen Schauspielern berichtet, die hier wegen des unprofessionellen Arbeitens der deutschen Filme- und Fernsehmacher keine Chance erhalten haben, und wer wird genannt? Marlene Dietrich und Romy Schneider. Super, beide lebten bis zu ihrem Tod in Paris. Welche deutschen Schauspieler, die nach Hollywood gingen sind denn dort wirklich durchgestartet? Franka Potente, Jürgen Prochnow, Til Schweiger, Armin Müller-Stahl, Guido (Diego) Wallraff, Ralf Möller, Arnold Schwarzenegger (ach neh, der ist ja Österreicher – schade, denn der ist ja wieder erfolgreich dort)? Und auch dabei irrt die Autorin, all die genannten sind eben wieder nach Deutschland respektive Europa zurückgekehrt – mit Ausnahme von Franka Potente, die weiterhin in Los Angeles lebt. Das weiß ich. Das mußte ich nicht recherchieren, hätte Sie ja auch mal machen können. Wobei, bei Prochnow bin ich mir nicht sicher, wo er wohnt. Aber ist er denn wirklich erfolgreich? Was Sie auch noch über den erfolglosen deutschen Film verschweigen: Oscar für “Das Leben der Anderen” mit Ulrich Mühe, Oscar-Nominierung für “Der Untergang”, zwei Academy-Award-Nominierungen für “Das weiße Band” (ausländischer Film und beste Kamera), Oscarnominierung für “Der Baader-Meinhoff-Komplex”, drei Nominierungen für Michael Ballhaus als Kameramann. Der ist trotz seiner Erfolge zurückgegangen nach München, wo er an der dortigen Filmhochschule lehrt.
    Im Umkehrschluß bedeutet das Geschreibsel von Ihnen auch, dass alle Schauspieler und Schauspielerinnen , die nicht nach Hollywood gegangen sind, mittelmäßig bis schlecht sind. Na hoffentlich haben das jetzt Ulrich Tukur, Joachim Król, Jan-Josef Liefers, Martina Gedeck, Ulrich Mühe und Monica Bleibtreu nicht gehört (und bevor Sie anfangen zu recherchieren, die beiden letztgenannten sind schon tot). An diesem Punkt darf ich noch hinzufügen, dass Woody Harrelson 2010 die schauspielerische Leistung Ulrich Mühes in “Das Leben der Anderen” als eine der besten der letzten Dekade bezeichnete. Eine positive Kritik über einen deutschen Schauspieler, in einem deutschen Film.
    Und was ist an den Academy Awards schlechter oder besser, als an der Berlinale? Gut gekleidete Menschen lassen sich auf dem roten Teppich zu unwichtigen Blabla von Reportern hinreißen. Es kommt bei all den Interviews doch eh nichts substantielles heraus. Wie denn auch? Ideologien, Einstellungen u. ä. lassen sich nicht in zwei drei Sätze fassen, vor allem, wenn nach den Schneider der Robe gefragt wird.
    Die von Ihnen so zelebrierte Deutschlandnegierende Haltung Hollywoods wird ja geradezu ad absurdum geführt, wenn man sieht, dass derzeit in Görlitz ein Hollywood-Blockbuster entsteht. Der Vorleser (ein so verflixt deutsches Thema und durch Hollywood auf die Brüste von Kate Winslett reduziert – Na Bravo, danke für eine miserable, langweilige Verfilmung, die ich kaum bis zum Ende ertragen habe), wurde in Berlin, wieder Görlitz und Köln gedreht.
    Zu Ihrem Artikel kann ich nur sagen: “Who cares?” Wenn Sie den Eindruck haben, dass Die Verleihung der Academy Awards wirklich sooooo wichtig ist, und das ganze nicht als aufgeblasene Publicity-Maschine erkennen, kann ich auch nicht helfen.
    Jetzt fallen mir auch noch deutschstämmige Schauspieler ein, die in Amerika Erfolg hatten, dort lebten und auch verstarben: Leonard Marx, Adolph Marx, Julius Marx, Herbert Marx, Milton Marx (Die Marx Brothers eben – bekannter unter ihren Künstlernamen : Chico, Harpo, Groucho, Zeppo, Gummo Marx). Aber das gilt ja nicht, die haben ja keinen Oscar bekommen.

    Und wenn nächstes Jahr wieder der Satz fällt: “And the Oscar goes….!” schalte ich wieder nicht ein, weil es einfach nicht wichtig ist.

    Schönen Tach noch…

    Winfried A.

    1. Eve

      Bravo !!!

  11. Guhvieh

    …. weil Herr Waltz denen, die ihn mögen, seinen Respekt erweist.

  12. Fritz

    Vor dem Krieg fühlte sich jeder Deutschsprachige Österreicher als Deutscher-nur eben in einem anderen Staat.Es hies ja auch Deutsch-Österreich…

  13. Olaf

    Wenn Waltz kein Deutsch sprechen wollte, wieso hat er dann nicht wenigstens österreichisch gesprochen, als stolzer Ostmarker.