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5 Kommentare zu “Buchempfehlung: Totgeimpft, Fehlernährt und Medikamentenvergiftet!”

  1. John

    Genau so ging es damals in der Humanmedizin los als Ärzte sich der Alternativmedizin zu wandten und die Schulmedizin bis heute kritisierten. Heute ist diese in der Humanmedizin selbstverständlich und sogar nachweislich wirksam und sogar kostengünstiger. Und genau dies soll nun in der Tiermedizin verhindert werden und daß Menschen beginnen zu eigenständig zu denken. In der Tiermedizin gibt es ja keine Krankenkassen die Kosten senken, sondern nur dumme Tierbesitzer, als Privatpatienten die weiterhin, möglichst kritiklos, jedes und alles bezahlen sollen und müssen. Systemkritiker wie man sieht, werden noch wehementer nieder gemacht, als in der Humanmedizin. Es geht ja auch um viel Geld. Was ist das hier in Deutschland? Gibt es hier keine freie Marktwirtschaft und den Grundsatz “Wer heilt, hat recht!” It´s a great “Eigentor”! Congratulations ihr Tierärzte in Deutschland, auch dazu wie gross die Angst vor Kritik und selbständig denkenden Menschen ist.

  2. Cornélius Sachdé

    Ein einfacher Ansatz zur Bewertung des Inhaltes von Jutta Zieglers Buch ist das Auflisten gewisser Widersprüche.

    So kritisiert Frau Ziegler gerne und oft die Angstmacherei , die ihre Kollegen betreiben, um die Patientenbesitzer zu Behandlungs- oder Vorsorgemaßnahmen ihrer Tiere zu animieren.

    Ich finde den Vorwurf der Angstmacherei von einer Person, die eindringlich davor warnt, dass bei der großen Mehrheit ihrer Kollegen die Tiere „totgeimpft“,“ fehlernährt“ und „medikamentenvergiftet“ werden, recht erstaunlich: Schließlich scheut sich Frau Ziegler nicht davor, die Patientenbesitzer darauf hinzuweisen, dass jeder Besuch beim „typischen“ Tierarzt mit chronischer oder gar akuter Lebensgefahr für ihr Tier verbunden ist.

    Jutta Ziegler legt sehr viel Wert auf das kritische Hinterfragen jedweder schulmedizinischer Maßnahmen, ob dies nun eine Operation oder die Gabe von Antibiotika ist.

    Andererseits propagiert sie hemmungslos und absolut kritikfrei die abstrusesten Moden der Alternativmedizin. So bietet sie die „Biologische Intensivtherapie“ als Behandlung gegen Krebs an, deren Erfinder in medizinischen Fachblättern wie dem ADAC dafür Werbung macht.

    Jutta Ziegler gibt sich sehr kritisch gegenüber der Geschäftemacherei ihrer Kollegen und deren innige Verflechtung mit der Tierfutterindustrie, die die Gesundheit des Hundes mit gesundheitsschädlichem Trockenfutter zu Grunde richtet. Bis zur zynischen Korruptheit gehen da die Vorwürfe, im besten Fall kommt der Tierarzt als hirn- und kritikloser Verkäufer im Dienste der Industrie davon.

    Nun ist andererseits Frau Ziegler eines der schillerndsten Beispiele für Geschäftssinn bis hin zur Verleugnung der eigenen Prinzipien: Ein eigenes Buch mit massiver Werbung für die eigene Praxis, ein der Praxis angeschlossenes „Naturfutterlädchen“, in der Frau Ziegler das in Deutschland hergestellte Trockenfutter Canis 2000 als Barf-Alternative anpreist. Interessanterweise besteht dieses zum großen Teil aus diversen Getreiden wie Reis, Mais und Hafer…also genau den Inhaltsstoffen, die beim Industriefutter so eloquent kritisiert werden. Dabei gibt es durchaus getreidefreies Trockenfutter…jedoch ist Frau Ziegler Generalimporteur für Österreich für Canis 2000.

    Das Schmankerl für besondere Geschäftstüchtigkeit zum Schluss: Dank der Medienoffensive kann es sich Frau Ziegler jetzt auch erlauben, für Anfragen und Beratungen eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro zu berechnen. Herzlichen Glückwunsch.

  3. Margot

    wie PRAKTISCH, dass fr. dr. ziegler auch gleich das passende hundefutter vertreibt. selbstverständlich ein FERTIGFUTTER:
    http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php/unsere-tiernahrung.html

    es gibt sicher einiges zu kritisieren an der schulmedizin, doch leute, die futter selbermachen predigen und fertigfutter verkaufen sind mir grundsätzlich suspekt.

  4. Dog-Motel

    Hier kann ich mich nur anschließen!!

    Finde es lobenswert, dass ein Vet. andere Vet. an den Pranger stellt, Fehldiagnosen können schon mal vorkommen oder? Und der Tierbesitzer hat zuwenig Kenntnisse.
    Da hat ja schon ein Herr Klaus Dieter Kammerer mit seinem Buch – Der Jahrtausend Irrtum der Veterinärmedizin – vor einigen Jahren einiges aufgedeckt!

    Werde das Buch trotzdem lesen, kann uns das jemand gebraucht zukommen lassen!?

    Nachteiliges darf man ja nicht schreiben, dann braucht Mann oder Frau gleich einen Rechtsanwalt.

    Mit hundefreundlichen Grüßen

    Das Dog-Motel

  5. Karl-Heinz List

    Zum >Schwarzbuch Tierarzt< von Jutta Ziegler:

    Die Autorin wendet sich vehement gegen die weit verbreitete Auffassung, die leider auch von Wissenschaftler vertreten wird, dass im Fertigfutter alles enthalten sei, was der Hund braucht. Die Autorin ist dagegen der Meinung, dass die großen Konzerne kein Fertigfutter in guter Qualität liefern. Sie verarbeiten Rohstoffe der Kategorie 3, was nach der EU-Verordnung zugelassen ist: Das sind Schlachtabfälle wie Knochen Haare, Schwarten, Fette, Häute, Federn und Eierschalen.

    Fertigfutter enthält vor allem das, was der Hund nicht braucht. Um den Geschmack zu überdecken, werden künstliche Geschmacksstoffe zugesetzt wie etwa Zucker, bei Fertigfutter „Karamell“ genannt. Außerdem künstliche Vitamine, die negative Folgen für den Stoffwechsel haben.

    Empfehlung der Autorin: BARF = Biologisch artgerechte Rohfütterung. Dabei macht der Tierarzt (und natürlich die Futtermittelkonzerne) kein Geschäft. Er bleibt vor allem auf dem Diätfutter sitzen, für das er das Allein-Verkaufsrecht hat. So ist es leicht zu erklären, warum Tierärzte BARF nicht empfehlen.

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass unserer Hund seit sechs Jahren mit BARF ernährt wird und gesund und munter ist. "Ein mit rohem Fleisch gefütterter Hund sieht einfach anders aus und riecht auch anders", schreibt Jutta Ziegler. Das kann ich bestätigen.

    Doch dieses Buch dieser mutigen und engagierten Tierärztin beschäftigt sich nicht nur mit der falschen Ernährung, sondern schärft auch den Blick des Hundehalters im Umgang mit dem Tierarzt. Sie findet, dass ihre Kollegen zu oft impfen, falsche Diagnosen stellen und zu schnell zum Messer greifen.

    Ein empfehlenswertes Buch!