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3 Kommentare zu “Ist Andreas Lubitz schuld, oder die Bild Zeitung?”

  1. Cicero

    Ein hervorragender Artikel der den Nagel auf den Kopf trifft! Damit sich die Deutschen nicht mit ihrem eigenen 9/11 auseinander setzten müssen, suchen sie wie immer einen Schuldigen. Sie zeigen mit dem Finger auf andere, beschuldigen ohne Beweise oder die geringste Ahnung zu haben, um sich erhöhen zu können und ihr kleines erbärmliches Ego aufzupolieren.
    Vor allem um sich mit ihrem eigenen Fehlverhalten, katastrophalen Missständen im eigenen Land nicht auseinander setzen zu müssen, wird vertuscht, gemauschelt und schön geredet. Die meisten Deutschen sind emotional verkrüppelt und nicht in der Lage Gefühle oder Mitgefühl zu zeigen. Sie sind auf ein System wie Roboter konditioniert. Damals Mittäter der Massenmorde in der Nazi Zeit, was sie sich bis heute nicht eingestehen, nachdem sie erneut angepasst und ohne dies zu bemerken, ebenfalls nur funktionieren.
    Ähnlich verhält es sich auch bei diesem Massenmörder, dem sie eher die “Stange” halten, als sich damit auseinander zu setzen, dass sie als Gesellschaft versagt haben und erneut mitverantwortlich sind.
    Die nächsten Schuldigen werden die Ärzte sein und so wird bereits jetzt darüber diskutiert, den Ärzten die Schweigepflicht zu entziehen. Was dies für jeden einzelnen Patienten bedeutet, der hierdurch nicht nur “gläsern” wird, es bereits ist und anschließend in Deutschland eigentlich keinen Arzt mehr konsultieren kann, interessiert nicht. Weil die Gesellschaft und ein überreguliertes (Beamten) System, hierzu gehört auch diese Fluggesellschaft, versagt hat. Im Gegenzug regt sich die Bevölkerung inklusive der Politiker in Deutschland über Datenschutz auf und macht Snowden zum Helden.
    Die Rechtfertigung andere beschuldigen und maßregeln zu können, haben sie seit Generationen zu Hause gelernt. Dies ist die Keimzelle für ihr Verhalten und ebenfalls ein Überbleibsel aus der Nazi Zeit.
    Andere Staaten, mit ihren Menschen, werden von der deutschen Bevölkerung durch Vorurteile und Klischees, die von den Mainstream-Medien verbreitet werden, verurteilt und beschimpft. Deutsche sind nicht in der Lage ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Heute meinen sie das Recht zu haben in Europa den Kurs vorzugeben und ihre neoliberale Politik durchzusetzen, weil sie das reichste Land in Europa sind. Das Einzige was sie 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs gelernt haben, ist: wie man skrupellos Profit macht und die Bevölkerung zu Egomanen erzieht. Das hierdurch Staaten und Menschen ruiniert und in Armut getrieben werden interessiert ebenfalls nicht. Hat die Deutsche Bevölkerung Mitgefühl für das Elend und die Armut der griechischen, spanischen Bevölkerung oder den Iren, die bis heute bezahlen, weil die deutsche Regierung sich von Banken über den Tisch ziehen ließ. Nein! Die Bevölkerung, die sich ebenso wie die Politiker dieses Landes verhält, bemerkt nicht, dass sie selbst Opfer eines skrupellosen, profitorientierten Staats sind, der sie ausbeutet. So lange es ganz egoistisch dem Einzelnen gut geht, der sich als Deutscher nicht für den anderen und erst recht nicht für das Wohlergehen der Menschen in anderen Ländern interessiert, ändert sich nichts. Die Vorstellung was passiert wenn die Deutschen sich keine Autos mehr leisten können und es der Bevölkerung schlecht geht, sollte jedem Angst machen, der die Geschichte dieses Landes kennt.
    Nachdem die meisten Deutschen feige sind, reden sie sich bis dahin ein es ginge ihnen ja gut, um selbst nichts ändern zu müssen und lassen sich korrumpieren.
    Und so lange dieses Volk kein Sozialverhalten besitzt und lernt, das zur Demokratie auch Verantwortung gehört, die jeder einzelne übernehmen muss und Eigeninitiative, werden Massenmörder weiterhin unterstützt und verteidigt werden. Damals wie heute!

  2. phyllis

    …dieser Artikel ist eine ebenso maßlose Übertreibung und Verzerrung, wie das kritisierte Geschehen!… Bringt nicht konstruktiv weiter!

  3. Gunnar Johannsen

    Der Artikel von Hansen ist mir aus der Seele gesprochen. Da begeht eine Bestie ein unfassbares Verbrechen, und wir Deutsche diskutieren ersthaft, ob man den Namen und das Photo dieses Teufels, der eiskalt und skrupellos mit voller Absicht 149 unschuldige Menschen ermordet hat, veröffentlichen darf. Man hat langsam den Eindruck, das größte Mitgefühl der Deutschen gilt dem armen, kranken Lubitz. Warum bezeichnen wir die Todespiloten vom 11.9. zurecht als Mörder, den vom 24.3. aber nicht?

    Offenbar sind wir Deutsche in unserem Gutmenschentum inzwischen so krank, dass wir selbst 149-fachen Mord nicht so schlimm finden, wenn die Motive nur dem Zeitgeist nicht widersprechen und nur ja keinen islamistischen, ausänderfeindlichen, rechtsradikalen, frauenfeindlichen, pädophilen oder umweltfeindlichen Hintergrund haben.

    In diesem Zusammenhang finde ich auch mehr als pervers, dass man stets von 150 Opfern des Absturzes spricht und sogar Gedenkkerzen auch für den Mörder aufstellte. Genausogut könnte man in Buchenwald oder Auschwitz eine Gedenkkerze für Hitler aufstellen.