Es gibt viele Traditionen im englischen Königshaus. Eine davon sind seit Jahrhunderten, Hunde! Auch Kate besitzt einen Hund, einen Cockerspaniel! Als Hochzeitsgeschenk soll nun ein Weiterer, ein Bolonka hinzu kommen.
In keiner Monarchie werden über Generationen Hunde so sehr geliebt, geachtet und respektiert, wie im Englischen Königshaus. Bis heute fehlen auf keinem Gemälde oder Foto der Royals, Hunde. Der Lieblingshund der Queen ist der Welsh Corgi und der Dorgi (Dackel-Corgie Mix). Der Corgi ist ein Treibhund und gehört zur Gruppe der britischen Hütehunde, der sein Eigentum bewacht und das Vieh hütet. In Wales jagt er noch heute die Ratten am Hof zusammen. Königin Elisabeth II. besitzt vier Corgis und vier Dorgis. Aber auch die anderen Familienmitglieder besitzen Hunde. Prinz Charles besitzt zwei Jack Russel, „Tosca“ und „Rosie“.
Natürlich ist auch die englische Bevölkerung (60 Mill. Einwoher) ebenfalls sehr hundefreundlich. In England leben 16.8 Millionen Hunde und gehört damit mit Irland, nach den USA und Frankreich, zu den weltweit hundefreundlichsten Ländern.Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert galt der Corgy in England auf Ausstellungen als unattraktiv und wurde belächelt. Dies änderte sich und die Hunderasse wurde sofort populär, als der damalige Herzog von York und spätere König von England George VI., 1933 seiner Tochter Elisabeth einen Welsh Corgie schenkte, der auf den Namen „Dookie“ hörte. Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die damalige Prinzessin Elisabeth eine Corgi-Hündin namens Susan geschenkt. Später kamen weitere Welsh Corgies hinzu, die bis heute im Königshaus der Windsors fester Bestandteil sind. Die Queen besitzt heute Corgis in der zehnten Generation, die von Susan abstammen. Ihre derzeitigen Corgis heißen „Phoenix“, „Kelpie“, „Swift“ und „Emma“. Daneben züchtet sie eine Kreuzung aus Corgis und Dachshunden, zurzeit besitzt sie vier davon: „Harris“, „Brandy“, „Cider“ und „Berry“.
Aber auch schon in der Vergangenheit gab es am englischen Königshaus Hunde. Als treue Gefährten in dem bis heute einsamen Beruf als Monarch, konnte man Hunden vertrauen und alles mit ihnen teilen. Wie auch 1587 Maria Stuart und ihr Hund, der immer bei ihr war und sie überall hin begleitete. Sogar bis zu ihrem Tod am Schafott.
Die Tradition und königliche Liebe zu Hunden begann, wie bei keiner anderen Monarchin im Englischen Königshaus, bei Königin Victoria (1819-1901). Sie liebte Hunde und besaß 35 Spitze, 38 Möpse, 80 Terrier, 88 Collies und andere Hunderassen. Ihr Faible waren aber bis 1880 Dackel. Zu ihren persönlichen Haushunden die sich immer in ihrer Nähe befanden, lebten ständig zwischen 70 und 100 Hunde im Home Park von Windsor Castle.
Auch damals war es schon üblich, die Ruten und Ohren der Hunde zu kopieren. Dies untersage Queen Viktoria für sämtliche Hunde die bei ihr lebten. Bereits vor ihrem Amtsantritt engagierte sich Königin Viktoria mit ihrer Mutter für Tierschutz. Nachdem sie den Thron bestieg wurde sie Schirmherrin des Britischen Tierschutzvereins Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals, der bis heute so heißt. Als sie starb engagierte sich König Edward VII. weiter für den Tierschutz, übernahm die Schirmherrschaft und wurde der erste Schirmherr des Kennel Club. Auch er sprach sich öffentlich gegen das Kopieren aus und bewirkte hiermit, dass sich dies durchsetzte.
Bei den Royals gibt es nicht nur unzählige Gemälde ihrer Vorfahren, sondern auch ihrer Hunde. Die Kuratorin der Royal Photograph Collection von Windsor Castle, Sophie Gordon, beschreibt in ihrem Buch Königliche Hunde – Von der Liebe des britischen Königshauses zu seinen treuesten Begleitern (Elisabeth Sandmann Verlag, 14,80 € ISBN-10: 3938045396) nicht nur die Liebe der Windsors zu Hunden. In dem Buch sind über 150 bisher unveröffentlichte Fotographien – viele über hundert Jahre alt - der königlichen Hunde und ihr Leben mit und ohne die Royals veröffentlicht.
Ein bemerkenswertes und interessantes Nachschlagewerk, nicht nur über die Geschichte der Royals mit ihren Hunden. Das Buch ist nicht nur eine Hommage an die royalen Vierbeiner bei Hofe, sondern zeigt auch, wie gesund viele Rassen noch vor 100 Jahren waren und aussahen. Auch gesunde Möpse mit langen Schnauzen, so wie sie ursprünglich aussahen und eigentlich aussehen sollten.
Übrigens halten vier von fünf Briten an ihrer Monarchie fest! Inwischen stellte sich auch heraus, entgegen der vielen negativen Äusserungen – von sogenannten Intellektuellen – gegen Monarchien, daß bestehende Monarchien wie in Großbritannien, Holland, Belgien, Schweden, Dänemark und Norwegen die stabilsten Demokratien in Europa sind. Ihre Traditionen und Rituale wirken wie ein “Schutzschild” auf die Gesellschaft gegen totalitäre Strömungen.
Foto: © Eric Isselée; © Conny Hagen Mops
Siehe auch: England feiert seine Queen








Leider erreichte und die Nachricht aus Irland zu spät! Wir hätten gerne geholfen!
Hello Queen
I ask you to help us to save Lennox, he has never done anything.
Should be referred to him as a fighting dog with everyone to know the people we are that makes a pet a dog fight.
He should be killed for what? I can not understand it.
I ask you to leave it just as much as we are animal rights activists, for what he wants but is only home. But it does not let him.
We are fighting day and night for the life of Lennox and would be glad if you help us to save him
Thank you very much
Very Best wishes
We regret very much. It is awful.
Unfortunately, but we found out only now about the Huffington Post that Lennox killed today. We would have helped with the pleasure. But now it is too late. It is so sad. So sorry for your loss! What a shame.
Hounds & People
wat is dat für ne töle ey maxiking