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3 Kommentare zu “Aulandstierschutz – oder ja geht´s noch?”

  1. Peter Kahr

    Frau Elena Carina Moreno:
    Der Satz “Das Verfrachten von Hunden und Katzen in andere Länder wird an der Situation der Sttrassentiere des jeweiligwen Landes nichts bewirken.” stimmt aus meiner persönlichen Erfahrung im Auslandstierschutz so nicht.
    Durch diese Art von Tierschutz entsteht in den Ländern auch viel mehr Bewusstsein um Vor Ort Veränderungen durchzuführen!
    Ich persönlich kenne keinen Verein, der Tiere im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften verbringt und NICHTS vor Ort unternimmt. Das ist natürlich immer auch eine Frage des Geldes und der Möglichkeiten des Vereins. Aber dazu habe ich einen Satz: Nichts tun kann jeder. Versuchen etwas zu tun ist um Lichtjahre schwieriger.

    Natürlich gibt es sicherlich, wie überall!, schwarze Schafe. Und selbstverständlich müssen solche Aktionen bekämpft werden. Und über kurz oder lang Aber dadurch darf man den grossteils seriös arbeitenden Tierschutz nicht in Misskredit bringen.

    Und auch ja: Die Politik muss in die Verantwortung genommen werden. Und wer handelt hier? Z.B. Auslandstierschützer?

    Peter Kahr
    Obmann TirolerTierEngel e.V.

  2. Angela Schlichting

    Toller Artikel, vielen Dank! Sehr schön zu sehen, dass es auch Menschen gibt, die ähnlich denken wie ich selber, denn leider hat man mit dieser Meinung oft einen Sturm der Gegenargumentation zu erwarten, die oft in persönlichen Beleidigungen endet. ich denke es darf nicht vergessen werden, dass in den letzte 15 Jahren viele Leute in Deutschland unter dem Deckmantel des Tierschutzes wirklich Vermögenswerte an sogenannten Vermittlungsgebühren angehäuft haben und es daher hier um mafiöse Strukturen geht. Im Grunde genommen müssten sich die Behörden darum kümmern dem ein Ende zu machen und gleichzeitig die Betreuung und Versorgung in den jeweiligen Ländern selbst fördern. Aber solange so schnelles Geld gemacht werden kann, wie mit ständig nachwachsenden Hunden zu je 400 Euro wird dieser Markt ausgereizt werden und er wird mit Zähnen und Fingernägeln verteidigt.

  3. Elena Carina Moreno

    Vielen Dank für diesen Artikel , der alles das beschreibt gegen das ich seit Jahren kämpfe . Und wieder einmal zeigt mir , dass das Thema Auslandstierschutz , und die Art und Weise wie sich ausländische Vereine und Gruppen in den Ländern verhalten , die Situation in den südlichen – und osteuropäischen Ländern nicht im geringsten ändert .

    Der Artikel des Deutschen Tierschutzbundes sollte sich jeder Tierschützer zu Herzen nehmen .

    Jaaaaa , es gibt sie , die Organisationen und Privatpersonen , die seriös und aufopfernd für die Tiere im Ausland kämpfen . Aber meistens , wenn nicht sogar immer , wird der gleiche Fehler gemacht .
    Es gibt nur wenige , die das eigentliche Problem der Strassenhunde – und Katzen erkannt haben , und dementsprechend auch handeln .

    Tierschutz vor Ort sollte immer an erster Stelle stehen
    Einfangen
    Kastrieren
    Impfen
    Kennzeichnen
    In den angestammten Gebieten wieder frei lassen
    Aufklärungsarbeit mit der Bevölkerung vor Ort
    Aber auch die Politik sollte in die Verantwortung genommen werden .

    Das Verfrachten von Hunden und Katzen in andere Länder wird an der Situation der Sttrassentiere des jeweiligwen Landes nichts bewirken .