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3 Kommentare zu “Gestern war der Tag des Hundes….”

  1. Gabi Berger

    Vor einigen Jahren hatten wir für unsere Schwiegermutter (70 Jahre alt aber geistig wie körperlich fit) einen passenden Hund gesucht. Grosse Ansprüche hatten wir nicht gestellt ausser, dass er nicht zu gross sein sollte, schon etwas älter und gerne noch spaziergeht.
    Natürlich haben wir erst alle Tierheime hier in der Gegend abgefahren.
    Bei 3/4 der Tierheime wurde uns aufgrund des Alters meiner Schwiegermutter direkt gesagt, sie bekommt keinen Hund – und das obwohl wir zugesagt haben, dass der Hund zu uns kommt, wenn irgend etwas sein sollte.
    Wir haben weitergesucht und sind fündig geworden: Kangals, Rottweiler, Schäferhunde, Labradore, jede Menge Jack-Russell. Alles nicht unbedingt das, was sich meine Schwiegermutter vorgestellt hatte.Er war auch nicht so, dass wir nur “mal eben” in einem Tierheim vorbeigeschaut haben. Nein, wir haben über ein dreiviertel Jahr gesucht – und dabei doch sehr oft, sehr rechthaberische Tierheim-Mitarbeiter kennengelernt.

    Gefunden haben wir dann – oh Wunder – eine kleine spanische Hündin in einer Pflegestelle in der Nähe. Lange Rede kurzer Sinn, die beiden waren jahrelang ein Dreamteam.

    Mir selber ist es passiert, dass man mir eine kleine schwarze Katze nach einer Vorkontolle nicht gegeben hat. Und das obwohl ich der Dame sagte, dass wir seit über 20 Jahren Katzen (auch Streunern von der Strasse) ein zu Hause gegeben haben. Wir waren wohl die “Absagequote”.

    Meinen ersten Hund aus dem Tierheim hat man mir einfach 2 Tage nach dem Tierheimbesuch vor die Tür gestellt bzw. bei den Nachbarn abgegeben und das obwohl ein Termin abgemacht war. Es war ein 15 Jahre alter Dackelmix
    und man war wohl froh, ihn los zu sein. Es wurde auch nicht wie vereinbart, eine Vorkontrolle gemacht und auch hinterher habe ich NIE wieder etwas von dem Tierheim gehört. Tja, das Geld hatte man ja und da war es wohl egal, was mit dem alten Herrn geschieht.

    Mein Fazit:
    Nie wieder deutsches Tierheim !

    1. nedbohnlander

      Ich weiß nicht wo sie überall waren, aber ich kenne Tierheime, die sind genau anders wie die, die sie beschreiben. Sicherlich, überall gibt es schwarze Schafe, aber wer weiß, warum die Tierheime so reagieren wie sie reagieren.

      “Meinen ersten Hund aus dem Tierheim hat man mir einfach 2 Tage nach dem Tierheimbesuch vor die Tür gestellt bzw. bei den Nachbarn abgegeben und das obwohl ein Termin abgemacht war. Es war ein 15 Jahre alter Dackelmix
      und man war wohl froh, ihn los zu sein. Es wurde auch nicht wie vereinbart, eine Vorkontrolle gemacht und auch hinterher habe ich NIE wieder etwas von dem Tierheim gehört. Tja, das Geld hatte man ja und da war es wohl egal, was mit dem alten Herrn geschieht.

      Mein Fazit:
      Nie wieder deutsches Tierheim !”

      Das mit dem Dackelmix ist richtig dreißt, aber ich glaube, dass einige Tier”heime” im Ausland auch so arbeiten. Das passiert, so denke ich, nicht nur bei deutschen Tierheimen.

      Mein Fazit:
      Es gibt überall schwarze Schafe

      “Mir selber ist es passiert, dass man mir eine kleine schwarze Katze nach einer Vorkontolle nicht gegeben hat. Und das obwohl ich der Dame sagte, dass wir seit über 20 Jahren Katzen (auch Streunern von der Strasse) ein zu Hause gegeben haben. Wir waren wohl die “Absagequote”.”

      Vielleicht hatte die Vorkontrolle irgendetwas auszusetzen? 20 Jahre Katzen zu haben und welche aufzunehmen sagt noch nicht viel aus. Warum sagte die Vorkontrolle, dass es nicht passte?

      Aber um wieder zum Thema zu kommen.

      Was passiert mit den vielen Auslands-Hunden die nach DT. kommen? Sie kommen oft ins Tierheim und sind dann “hausgemachte” d.h. “deutsche-Problemfälle” da gerettet. Also wird jeder “Auslandshund” “aufeinmal Deutsch”, da gerettet. Deswegen geht er nicht weg, weil es die Auslands-Hunde viel schlimmer haben usw. …

      Es wird einfach zu viel importiert und der eigene “Markt” vergessen.

      MfG
      Ned

  2. Schiefelbein Inge

    Leider hat jedes Ding immer zwei Seiten. Ich beteilige mich nicht am Auslandtierschutz, ich helfe Tieren in Not wo ich kann auf dem Weg von Halter zu Halter.
    Ich erlebe unsere Tierheime, in denen wirklich kein Hund länger bleiben sollte, allerdings oft als total unzugänglich. Ihnen einen Interessenten bringen, das notwendige Formular ist ausgefüllt,eine Antwort vom Tierheim gibt es nicht . Kein seltener Fall.

    Ich denke manchmal das die Vermittlungen so wenig erfolgreich sind sind liegt oft an den Tierheimen selbst , man schliesst die Tür auf und wartet , das da jemand vorbei kommt.
    Eines muss man einfach sagen die Auslandstierschützer zeigen Aktivität,die Tierheime nicht. Sollte es im Internet eine Homepage geben ist sie oft ungepflegt mit alten Daten versehen und wenig Tieren.
    Man schreibt dann einfach, dafür ist keine Zeit,man solle doch einfach vorbei kommen. Die Öffnungszeiten sind aber auch oft nicht Interessenten freundlich. Anrufen ist nicht so erwünscht – weil keine Zeit.

    Naja und dann kommen oft noch solche Begrenzungen wie z.B. wir vermitteln nur im Umkreis von bestimmten Kilometern.

    Genau aus dem Grund das Tierheime mir oft als vermittlungshemmend erschienen sind. Mach ich einfach Tierhilfe von Halter zu Halter. Also Notfälle keine Zuchttiere.

    Die Unfreundlichkeit der Tierheime ist etwas was viele Interessenten dem Auslandstierschutz zutreibt.

    Natürlich kommt jetzt nicht alle Tierheime sind so, klar weis ich auch, aber leider viele – zu viele.

    Ich würde mir wünschen, das die Nottiere in Deutschland möglichst niemals ein Tierheim kennenlernen müssen. ( Ausnahme ich kenne zwei Tierheime von denen ich eigentlich keinen Hund vermitteln möchte,wegen der idealen Bedingungen ) .