Impfung

Weitere Gesundheitsvorsorge

Beim Impftermin intensiver Allgemeincheck.

Ab dem 6. Lebensjahr empfiehlt es sich, bei dem Hund einmal jährlich

  • eine Blutuntersuchung
  • ein EKG – bei bestimmten Rassen

durchführen zu lassen. Versteckte Erkrankungen können damit oft im Anfangstadium erkannt und damit erfolgreich behandelt werden. Bei Krankheitssymptomen wie z.B. Müdigkeit oder Appetitlosigkeit ist zu empfehlen Temperatur zu messen. Die Normaltemperatur beim Hund liegt zwischen 38° und 39° Celsius.

Der Hund benötigt einen wirksamen Impfschutz vor einigen Krankheiten, die ihn schwer schädigen oder  töten können.

  • Staupe
  • Hepatitis
  • Leptospirose
  • Parvovirose
  • Tollwut

Durch die Muttermilch,  zwischen der 6. und 8. Lebenswoche entwickelt der Welpe Immunschutz, wird in dieses „Impfloch“ geimpft, spricht die Impfung nicht an. Das Impfschema, sollte laut wissenschaftlichen Untersuchungen, deshalb eingehalten werden.

Mittlerweile sind Impfstoffe zugelassen, dessen Wirksamkeit mindestens 3 – 4 Jahre anhält. Die Grundimmunisierung sollte ab der 8. Woche stattfinden. Der Hund sollte gegen Tollwut, Staupe, Parvovirose, Leptospirose und Hepatitis grundimmunisiert werden. Hierfür sind mindestens zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen ab der 8. Lebenswoche Voraussetzung. Besteht ein erhöhter Infektionsdruck, kann auch eine dritte Impfung sinnvoll sein. Nach der Grundimmunisierung müssen die Impfungen nur noch alle 3 - 4 Jahre, ausser Leptospirose, wiederholt werden. In den Vereinigten Staaten wird diese Impfpraxis, Hunde nicht häufiger als nötig impfen zu lassen, schon seit mehr als einem Jahrzehnt umgesetzt.

Ob der Welpe oder auch ältere Hund tatsächlich Antikörper nach der Impfung entwickelt hat, kann übrigens nur durch eine Titerbestimmung (Antikörperbestimmung) festgestellt werden.

Bei Reisen ins Ausland mit dem Hund, muss der Besitzer durch einen Eintrag im Impfpass, eine gültige Tollwutimpfung nachweisen.